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Mit diesen 3 Features wäre das iPhone 7 echt eine Revolution

Mit OLED wäre so ein iPhone-Display theoretisch möglich.
Mit OLED wäre so ein iPhone-Display theoretisch möglich. (©YouTube/Mesut G. Designs 2015)

Das iPhone 7 rückt näher, ein Innovations-Wunderwerk dürfte das kommende Apple-Flaggschiff indes kaum werden. Wir haben 3 Features zusammengestellt, mit denen das iPhone 7 hingegen eine echte Revolution wäre – und warum.

1. Display fürs iPhone 7: LCD macht Platz für OLED

Seit Beginn an vertraut Apple für seine iPhones auf die LCD-Technologie – und macht dies ohne Zweifel hervorragend. Geht es um LCD-Bildschirme, kommt kaum einer an die brillanten Screens der Kalifornier heran. Doch die LCD-Technologie so gut wie kein Zweiter zu beherrschen ist so, wie der Beste im Minigolf zu sein – beeindruckend, aber nicht sonderlich wichtig.

Mit einem OLED-Screen hingegen wäre ein iPhone 7 eine echte Revolution. Nicht wenige Beobachter halten OLED für die Zukunft im Smartphone-Bereich – einige wenige und teure Fernseher, insbesondere von LG, vertrauen ebenfalls auf OLED. Erzkonkurrent Samsung hat in Smartphone-Segment die Nase vorn und verwendet die OLED-Technologie bereits seit einigen Jahren in seinen Galaxy-Smartphones.

 OLED sorgt nicht nur bei Fernsehern für mehr Möglichkeiten. fullscreen
OLED sorgt nicht nur bei Fernsehern für mehr Möglichkeiten. (©TURN ON 2016)

OLED hat im Vergleich zu LCD gleich mehrere Vorteile. Displays können noch dünner und leichter gebaut werden, was letztendlich ein nahezu randloses Smartphone-Design ermöglichen würde. Neben den besseren Schwarzwerten könnte Apple dem iPhone 7 so ein Always On-Display spendieren. Uhrzeit, Wetter und mehr könnten so dauerhaft und vor allem energieeffizient auf dem Bildschirm angezeigt werden – das Galaxy S7 ist hier ein gutes Vorbild.

Bislang hat Apple OLED lediglich in der Apple Watch verbaut, doch auch für das iPhone deutet sich ein Wechsel hin zu OLED an, wenn auch wahrscheinlich nicht für das iPhone 7. Frühestens 2017 oder eher mit dem Release des iPhone 8 dürfte Apple den Umstieg auf die Technologie vollziehen. Allerdings ist OLED in der Herstellung deutlich teurer als LCD, weswegen nicht zuletzt in Smartphones primär LCD-Panels anzutreffen sind.

2. Batterielaufzeit des iPhone 7 verlängern: MacBook als Vorbild

Was Apple bei seinen MacBooks in faszinierender Weise gelingt, lässt beim iPhone umso mehr zu wünschen übrig: die Batterielaufzeit. Zählen MacBooks aufgrund ihrer hohen Akkulaufzeit zur Laptop-Spitze, kann man das vom iPhone im Smartphone-Bereich in puncto Batterielaufzeit wohl kaum behaupten.

 Bei der Akkulaufzeit für das iPhone könnte das MacBook als Vorbild dienen. fullscreen
Bei der Akkulaufzeit für das iPhone könnte das MacBook als Vorbild dienen. (©CC: Flickr/Kārlis Dambrāns 2015)

Doch woran liegt das? Für das MacBook hat Apple eine Technologie entwickelt, die den vorhandenen Platz bis auf den letzten Millimeter optimal ausnutzt. Das terrassierte, konturierte Batteriedesign ermöglicht zusammen mit einer verbesserten Batteriezellen-Chemie eine beeindruckende Laufzeit, die sich wohl jeder auch für das iPhone 7 wünschen würde. Würde es Apple also endlich schaffen, die Akkulaufzeit signifikant zu erhöhen, käme dies einer Revolution gleich.

3. Ausbruch aus Ökosystem: USB Typ-C ersetzt Lightning

An den Lightning-Anschluss beim iPhone mag man sich mittlerweile gewöhnt haben, doch die Zukunft gehört ganz klar dem neuen USB-Standard Typ-C. Immer mehr Smartphones, Laptops und andere technische Geräte unterstützen USB Typ-C – selbst Apple bei seinem MacBook. Wäre das nicht ein Grund, auch dem iPhone 7 dem neuen USB-Standard zu spendieren? USB Typ-C bietet deutlich mehr Möglichkeiten als sein Vorgänger. Daten lassen sich schneller übertragen und es spielt keine Rolle mehr, wie herum das Kabel in das Smartphone eingeschoben wird.

 Immer mehr Smartphones und Tablets setzen auf USB Typ-C. fullscreen
Immer mehr Smartphones und Tablets setzen auf USB Typ-C. (©TURN ON 2016)

Das ist beim Lightning-Anschluss des iPhones zwar auch egal, doch mit dem Support von USB Typ-C könnte Apple seine Kunden ein Stück weit aus dem eigenen Öko-Universum befreien. Die Folge wäre ein deutlich größeres Angebot an kompatiblem Zubehör. Das ist zwar sicher nicht erwünscht, käme aber doch gewissermaßen einer Revolution gleich. Doch vieles spricht dafür, dass das MacBook eher die Ausnahme denn die Regel bleiben wird.

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