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Neue Steuerung: 5 Tipps zur Bedienung der GoPro Hero 5

Bei der Bedienung der GoPro Hero 5 haben sich ein paar Dinge geändert.
Bei der Bedienung der GoPro Hero 5 haben sich ein paar Dinge geändert. (©TURN ON 2016)

Mit der GoPro Hero 5 bringt der Action-Cam-Hersteller endlich den Nachfolger seiner beliebten Kamera auf den Markt. Vor allem das Benutzer-Interface wurde komplett überarbeitet – wir geben 5 wertvolle Tipps zum Einstieg.

Wer sich unterwegs lieber auf reine Action als auf Video- und Foto-Einstellungen konzentriert, findet in der GoPro Hero 5 und der kleineren Hero 5 Session die perfekten Begleiter. Trotzdem bieten Features wie Pro-Tune auf Wunsch volle Kontrolle über die Kamera-Funktionen. Wir zeigen Dir 5 wichtige Tipps zur Bedienung der wasserdichten GoPro.

1. Nichts mehr verpassen: 1-Knopf-Steuerung

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Über den Auslöser lässt sich die Hero 5 vereinfacht steuern. (©TURN ON 2016)

Die GoPro Hero 5 übernimmt die vereinfachte Steuerung der Session und lässt sich nun fast vollständig mit einer Taste steuern. Dies hilft vor allem bei spontanen Aufnahmen, bei denen man ohne großes Setup direkt draufhalten will. Ein Druck auf den Auslöser schaltet die Hero 5 nun nicht mehr nun ein, sondern startet direkt die Videoaufnahme. Hält man den Knopf dagegen gedrückt, wird eine Serienaufnahme im Foto-Modus gestartet.

2. Während der Aufnahme Highlights setzen

GoPro stellt zur Bearbeitung von Videos Gratis-Software zur Verfügung, die tatsächlich gar nicht so übel ist. Das Highlight-Feature der Kameras ist beim Sichten des Materials äußerst nützlich: Per Sprachbefehl oder Tastendruck können so auf die Schnelle besondere Momente gekennzeichnet werden. Später lassen sich diese Marker dann besonders schnell wiederfinden, die neue Quick-App baut die Highlights in die automatisch erstellten Videos ein. Neben dem Standard-Sprachbefehl "GoPro: Highlight", setzt die Kamera auch beim Ausruf "Oh, Scheiße" einen Marker. Auch ein kurzer Druck auf die Modus-Taste an der Seite der GoPro markiert während der Aufnahme den aktuellen Zeitpunkt.

3. Multilinguale Sprachbefehle nutzen

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Die deutschsprachigen Befehle sind im Alltag etwas "sperrig". (©TURN ON 2016)

Im Touch-Menü (Swipe nach unten) findet sich nicht nur eine Liste der verfügbaren Sprachbefehle, hier lässt sich auch die gewünschte Sprache einstellen. Und das sogar unabhängig von der Menü-Anzeige. So können die Einstellungen auf Deutsch angezeigt werden, während man bei den Sprachbefehlen beispielsweise auf deutlich kürzere englische Kommandos zurückgreift. Anstelle von "GoPro: Serienbildaufnahme starten!" reicht so beispielsweise auch ein schnelles "GoPro: Shoot Burst!".

4. Bildstabilisierung nicht immer verfügbar

GoPro wirbt mit der 4K-Kapazität der Hero 5 und der Hero 5 Session bei Videoaufnahmen und der verbesserter, digitaler Bildstabilisierung. Allerdings gilt: Der automatische Ausgleich von Wacklern wird bei Aufnahmen mit einer höheren Bildrate als 60 FPS und bei Aufnahmen in 4K automatisch abgestellt. Hierzu ist der Karma Grip als Gimbal mit mechanischer Stabilisierung erforderlich.

5. Auch lineares Field Of View (FOV) eingeschränkt

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Nicht bei jeder Auflösung sind alle Funktionen der Hero 5 verfügbar. (©TURN ON 2016)

Auch eine weitere Neuerung ist abhängig von Auflösung und Bildrate: Der von der Action-Cam bekannte Fischaugen-Effekt lässt sich nun nicht mehr nur herunterregeln, sondern mit der FOV-Einstellung "Linear" auch komplett abstellen. So erhalten wir mit der GoPro auf Wunsch endlich auch einen geraden Horizont ohne Weitwinkel. Allerdings funktioniert auch dies nicht bei jeder Bildeinstellung. In 4K ist "Linear" zum Beispiel nicht verfügbar.

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