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Warum 2019 ein tolles Jahr ist, um ein Notebook zu kaufen

Moderne Laptops wie das Asus ZenBook 14 wiegen trotz großem Bildschirm wenig mehr als 1 Kilogramm – perfekt für unterwegs.
Moderne Laptops wie das Asus ZenBook 14 wiegen trotz großem Bildschirm wenig mehr als 1 Kilogramm – perfekt für unterwegs.

Hast Du schon lange kein Notebook mehr gekauft? Dann wirst Du im Jahr 2019 Augen machen: Zu den Neuheiten zählen bei Laptops ein kontrastreiches Display, ein geringes Gewicht, eine beeindruckende Screen-to-Body-Ratio, ein schneller und einfacher Systemstart dank Windows Hello und das alles mit einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Mein Asus ZenBook 14 ist ein gutes Beispiel für den Notebook-Fortschritt.

Ich habe alles getan, um einen Neukauf zu vermeiden – und scheiterte

Meine letzten Notebooks waren das 11,6 Zoll große Acer Aspire Timeline 1810TZ aus dem Jahr 2009 und der 15,6 Zoll große Dell Vostro 3500 aus dem Jahr 2010. Ich hatte über die Jahre hinweg Festplatte und Arbeitsspeicher ausgetauscht und eine aktuelle Windows-Version aufgespielt, um die Geräte weiterhin verwenden zu können. Irgendwann verabschiedete sich der Dell aufgrund eines Defekts und der Acer wurde zu langsam für moderne Anwendungen.

Ich tat alles, um den Kauf eines neuen Laptops zu vermeiden. Mein hauptsächlicher Grund war der relativ hohe Preis für ein anständiges Notebook. Die günstigsten Modelle sind nämlich nicht gut genug und ich befürchtete, sie bald wieder ersetzen zu müssen. Leider muss man mindestens 700 Euro für einen brauchbaren Laptop bezahlen, besser noch ein wenig mehr. Davon abgesehen störte mich die schlechte Displayqualität, mit der man bei Notebooks lange Zeit leben musste.

Ob mir mein Smartphone unterwegs genügen würde? Das wäre praktisch gewesen, aber da ich oft längere Texte schreibe, genügte es leider nicht. Ich besorgte mir also das Samsung Galaxy Tab S4 im Angebot und verwendete es eine Zeit lang als Smartphone- und Laptop-Ersatz. Wie Kollege Patrick mir aber von Anfang an gesagt hatte, war das eine blöde Idee, denn das Tablet kann weder das eine noch das andere wirklich ersetzen.

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Der DeX-Mode ist ein Nice-to-Have, aber letztlich kann das Galaxy Tab S4 als Laptop nicht überzeugen.

Für das Schreiben längerer Texte, zum Surfen im Internet mit mehreren geöffneten Tabs und zur Bildbearbeitung ist Android nicht gemacht. Multitasking klappt nur umständlich und limitiert, selbst in Samsungs DeX-Modus. Im Grunde lässt sich lediglich eine App in einem Zeitraum sinnvoll nutzen und nicht mehrere zugleich. Obendrein war mir der Bildschirm dafür zu klein und das Tablet rechnet für solche anspruchsvolleren Zwecke zu langsam. Ich bereue den Kauf des Tab S4 zwar nicht, denn es ist ein tolles Tablet – aber eben kein Notebook ...

Einen neuen Gaming-Rechner kann ich auch gebrauchen – so dachte ich, dass ich vielleicht wenigstens diese zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte. Leider sind Gaming-Notebooks mit entsprechender Leistung deutlich teurer als Desktops und im Vergleich zu Ultrabooks und ähnlichen Laptops sperrig, schwer und laut. Also gut! Dann besorgte ich mir eben einen mobilen Laptop für Office und Bildbearbeitung. Und wie sich zum Glück gezeigt hat, ist 2019 ein besonders gutes Jahr dafür im Vergleich zu früher, denn die Laptop-Technik hat deutliche Fortschritte gemacht.

Ideal für unterwegs: Federleicht und lange Laufzeit

Das ZenBook 14 wiegt kaum mehr als 1 Kilogramm ... fullscreen
Das ZenBook 14 wiegt kaum mehr als 1 Kilogramm ...
... dabei ist der Laptop gut verarbeitet ... fullscreen
... dabei ist der Laptop gut verarbeitet ...
... und kompakt gebaut, sodass Du ihn stets mitnehmen kannst. fullscreen
... und kompakt gebaut, sodass Du ihn stets mitnehmen kannst.
Das ZenBook 14 wiegt kaum mehr als 1 Kilogramm ...
... dabei ist der Laptop gut verarbeitet ...
... und kompakt gebaut, sodass Du ihn stets mitnehmen kannst.

Ich hatte mich nach langer Überlegung nicht für das an sich empfehlenswerte Lenovo ThinkPad E580 entschieden, das es mit einer vernünftigen Ausstattung für 700 Euro gab. Lieber zahlte ich noch um die 100 Euro drauf für das Asus Zenbook 14. Dieser Laptop besitzt nämlich einige moderne Merkmale, die praktische Vorzüge bieten.

Da wäre zunächst einmal das Gewicht: Im Vergleich zu meinem alten Acer Aspire Timeline 1810TZ von 2009 mit seinem 11,6 Zoll großen Display bietet das ZenBook einen 14-Zoll-Bildschirm – und es wiegt trotzdem nur 1,1 Kilogramm anstelle der 1,4 Kilogramm des kleinen Notebooks von damals.

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Mein neuer 14-Zoll-Laptop Asus ZenBook 14 ist leichter als mein altes 11,6-Zoll-Notebook Acer Aspire Timeline 18 (im Bild).

Das moderne 14-Zoll-Notebook ist also leichter als ein alter 11,6-Zoll-Laptop. So ist es kein Problem, das Gerät täglich mitzunehmen, wenn ich möchte. Ermöglicht wird das geringe Gewicht unter anderem durch die Materialwahl: Das ZenBook besteht aus Metall statt aus Plastik und ist dabei sehr stabil gebaut. Außerdem hat Acer das Gerät kompakt gefertigt und die Akkulaufzeit genügt für einen ganzen Arbeitstag – das optimale Design für unterwegs.

Fast rahmenlos: Tolle Screen-to-Body-Ratio

Die Screen-to-Body-Ratio des ZenBook 14 liegt bei satten 92 Prozent – das wäre selbst für Smartphones ein guter Wert. Der Rahmen um das Display fällt also sehr klein aus, auch wenn Asus ein wenig getrickst hat: Der Bildschirm wird nämlich teils beim Öffnen unter die Base mit der Tastatur geklappt und so verschwindet ein Teil des Bildschirmrands aus dem Blickfeld. Der größte Vorteil dieses Ansatzes ist die bessere Kühlung des Innenraums, auch schreibt es sich so etwas angenehmer.

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Der Rahmen um das Display ist sehr klein.

Der kleine Displayrahmen erlaubt einen größeren Bildschirm bei einer kompakteren Bauweise. So ist das ZenBook 14 ungefähr so groß wie ein herkömmlicher 13-Zoll-Laptop, nur mit einem 14-Zoll-Display.

Die Bildschirm-Revolution: Klares Bild statt Milchsuppe

Mein Dell Vostro 3500 hatte damals ein düsteres TN-Display mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Die Bildschirmtechnik sorgte für eine schlechte Blickwinkelstabilität und das Display konnte nur wenige Farben darstellen. Ergebnis: ein trüber, milchiger Bildeindruck, der für Office gut genug war, aber nicht für Videos oder Fotobearbeitung. Zudem führte die geringe Auflösung zu Problemen beim Multitasking und der Darstellung komplexer Websites. Der Einsatz wurde durch die geringe Helligkeit von rund 200 Nits erschwert.

Das ZenBook 14 hingegen bietet ein blickwinkelstabiles IPS-Display mit Full-HD-Auflösung. Laut Hersteller deckt es 100 Prozent des sRGB-Farbraums ab, laut den Messungen von notebookcheck.com sind es aber nur rund 90 Prozent. Nach der Kalibrierung mit der ICC-Datei von NBC blicke ich nun in ein farbstarkes, kontrastreiches Display, das ich auch zur Beurteilung und Auswahl unserer Artikelfotos, meiner Testfotos mit Handykameras und zur Bildbearbeitung einsetzen kann. Tatsächlich habe ich die Fotos in diesem Artikel am ZenBook ausgesucht, wobei unser Fotograf Oliver für die Bearbeitung zuständig war.

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Das Display des ZenBook 14 ist hell, farbecht, kontrastreich und blickwinkelstabil.

Der Fortschritt bei Laptopdisplays ist einfach überwältigend – von einer trüben Milchsuppe zu einem farbechten Display, das für die semi-professionelle Bildbearbeitung geeignet ist. Früher gab es solche Displays nur bei teuren Workstations für einige tausend Euro. Ein weiterer Vorzug ist die höhere Helligkeit moderner Laptop-Bildschirme. So erreicht das ZenBook 14 rund 300 Nits statt der 200 Nits des alten Dell Vostro. Das ist zwar noch nicht genug für die Arbeit in der Sonne – auch, weil der Bildschirm spiegelt und nicht matt ist –, aber die Erkennbarkeit von Displayinhalten ist in Innenräumen und im Schatten kein Problem mehr.

Windows Hello: Schau mir in die Augen, Laptop

Das ZenBook 14 gehört zu den Laptops mit einer Infrarotkamera für Windows Hello, die im dünnen Rahmen oben Platz findet. Die Kamera macht einen 3D-Scan des Gesichts für das Einloggen ins Betriebssystem. Die beim Einsatz rot blinkende Kamera, welche die unsichtbaren Infrarotstrahlen aussendet, wirkt sehr futuristisch.

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Du musst Laptops mit Infrarotkamera für Windows Hello nur ansehen und schon sind sie entsperrt.

Dank der 3D-Kamera kann ich mich sicher mit einem Blick in Windows einloggen, statt PIN oder Passwort eintippen zu müssen. Das funktioniert gut und sehr bequem. Im Grunde muss ich mich nur an den Laptop setzen, ungefähr in Richtung Kamera schauen und schon kann ich Windows nutzen. Der Systemstart klappt nicht nur dank Windows Hello unglaublich schnell, sondern auch aufgrund der NVMe-SSD am M.2-Slot des Mainboards, die noch einmal deutlich rasanter lädt als herkömmliche SSDs. Das kann ich selbst erleben, weil eine von den Letzteren in meinem Desktop-Rechner steckt. Der Laptop startet – ohne Übertreibung – schneller als mein Galaxy Tab S4.

Zahlt sich aus: Nummernpad auf dem Touchpad

Kompaktere Laptops unter 15,6 Zoll verzichteten die längste Zeit auf einen Ziffernblock. Das ist ziemlich nervig für diejenigen, die häufiger mit Zahlen arbeiten oder die gerne Alt-Codes für Sonderzeichen einfügen. Dank eines modernen Laptop-Designtrends lassen sich die Ziffern nun bei immer mehr Modellen auf dem Touchpad einblenden. Der Gaming-Laptop Asus Zephyrus GX501 hatte den Trend 2017 eingeführt.

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Auf dem Touchpad lässt sich ein Touch-Zahlenblock einblenden.

Beim ZenBook 14 lässt sich das Nummernpad aktivieren, indem Du den Finger kurz auf das entsprechende Icon oben rechts auf dem Touchpad legst. Es gibt zwar kein haptisches Feedback, Du spürst das Tippen auf die Zahlen also nicht, aber es ist besser als die Alternative, auf den Ziffernblock zu verzichten. Als ärgerlich empfinde ich allerdings die fehlende Unterstützung der Alt-Codes, so kann ich meinen häufig genutzten Gedankenstrich nicht mithilfe des Ziffernblocks einfügen. Trotzdem werden gerade die eifrigen Excel-Nutzer das Feature begrüßen, das wie real gewordene Science-Fiction aussieht.

Moderne Anschlüsse: Fluch und Segen

Mit USB Typ-C-Gen. 2 bietet das ZenBook 14 einen flexiblen Port zum Anschluss aller möglichen Zubehörgeräte wie Festplatten, zum Verbinden des Smartphones oder zur Bildausgabe auf einem externen Monitor. Auch modern ist der microSD-Kartenleser, der bei den meisten Laptops den ausgewachsenen SD-Kartenleser ersetzt hat. Für Fotografen ist das allerdings nicht allzu praktisch, denn Kameras setzen weiterhin auf größere SD-Karten. Vermutlich dient der Anschluss für die microSD-Karten aus den Handys – allerdings könntest Du ebenso einfach die Handys direkt anschließen.

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Moderne Laptops haben den SD-Kartenslot durch einen microSD-Kartenslot ersetzt – zum Leidwesen von Fotografen.

Leider fehlt beim Asus ein Thunderbolt-3-Port, der bei vielen modernen Laptops mit dabei ist. Er erlaubt zum Beispiel den Anschluss einer externen Grafikkarte, so lassen sich sogar Ultrabooks zum Gaming-Laptop umfunktionieren. Ich persönlich vermisse den Port aber nicht, da der stromsparende Intel-Core-i5-8265U die Grafikkarte ohnehin zu sehr ausgebremst hätte.

Davon abgesehen werden noch die klassischen Anschlüsse HDMI, Headsetport und USB-A 3.1 sowie USB A 2.0 geboten. Das finde zumindest ich sehr praktisch, denn HDMI ist bei Monitoren und Fernsehern weit verbreitet und das meiste Zubehör wie meine Maus nutzt einen klassischen USB-A-Anschluss.

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Auch USB-C-Ports gehören inzwischen zum Notebook-Standard.

Fazit: Darum ist 2019 eine tolle Zeit für den Laptopkauf

Wer vor zehn Jahren seinen letzten Laptop gekauft hat, der wird angesichts der technischen Fortschritte Augen machen. Insgesamt sind Laptops heute sehr viel besser als damals, auch in den unteren Preisregionen ab 700 Euro (weniger würde ich nicht ausgeben, wenn Du mich fragst). Moderne Laptops wie das ZenBook 14 sind rasend schnell, federleicht, haben farbechte IPS-Displays, erlauben einen unkomplizierten Windows-Start dank Windows Hello und zumindest beim ZenBook weiß auch das Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen.

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Mal eben schnell den Laptop rausholen und ein paar Mails beantworten – das war noch nie so einfach.

Dank der tollen Screen-to-Body-Ratio und der Verarbeitung aus hochwertigen Materialien wie Aluminium oder Magnesium bieten Laptops zudem immer häufiger eine großartige Gehäusequalität. Gute, aber teurere Alternativen zum ZenBook 14 sind das Dell XPS 13, das ThinkPad X1 Carbon, der Surface Laptop 2 und das MacBook Pro 13.

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