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Was Du über die AirPods von Apple wissen musst

In den unscheinbaren Apple AirPods steckt eine Menge Technik.
In den unscheinbaren Apple AirPods steckt eine Menge Technik. (©Apple 2016)

Apple brachte die kabellosen Ohrhörer AirPods Mitte Dezember auf den Markt. Hinter ihrem umstrittenen Design verbirgt sich High-End-Technik. Hier erfährst Du, was die AirPods alles draufhaben. Wird das Musikhören mit den neuen In-Ears bequemer?

Die neuen Ohrhörer von Apple haben nach ihrer Vorstellung allerlei Spott auf sich gezogen. Ihr Design ähnelt den Aufsätzen für elektrische Zahnbürsten, die sich manche in die Ohren gesteckt haben, um auch wie Apple-Jünger auszusehen. Auch machen sich einige Fans Sorgen, dass die In-Ears zu einfach verloren gehen könnten. Design hin oder her: In den AirPods steckt eine Menge moderner Technik, die auch für andere Hersteller wegweisend sein kann. Das musst Du über die AirPods wissen.

Technik satt: Die Smart-Ohrhörer

Technisch betrachtet sind die AirPods kleine Computer. Jeder der zwei Ohrhörer enthält den Apple W1-Prozessor, vier Sensoren für die Spracherkennung und um festzustellen, ob Du die Ohrhörer gerade verwendest, zwei Mikrofone, eine Antenne und einen Akku. Nicht zuletzt ist Bluetooth an Bord.

Mit Hilfe dieser Technik erkennen die AirPods, ob Du sie gerade verwendest und sie schalten sich selbst ab, wenn sie nicht in Deinen Ohren stecken. Außerdem erkennen sie, welches Apple-Gerät Du gerade nutzt und spielen automatisch den Ton etwa Deines iPhones oder MacBooks ab.

Die Kuppler: So funktioniert das Koppeln

Um die Verbindung mit einem fremden Gerät zu vermeiden, nimmst Du ganz am Anfang eine Validierung vor: Die AirPods werden auf Deinem iPhone angezeigt und Du tippst auf "Verbinden" sowie auf den Knopf an der Rückseite der Ladestation. Von da an verbinden sich die AirPods automatisch mit all Deinen Geräten, die dieselbe Apple ID wie Dein iPhone verwenden (oder generell wie Dein Gerät, mit dem Du die AirPods eingerichtet hast). Du kannst die AirPods dank Bluetooth allerdings auch mit Geräten eines anderen Herstellers koppeln.

Akkulaufzeit: Bis zu 5 Stunden

 Apples AirPods haben eine Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden. fullscreen
Apples AirPods haben eine Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden. (©Apple 2016)

Apple versucht es ein wenig herunterzuspielen, aber die AirPods halten im Gebrauch nur bis zu fünf Stunden durch. Die mitgelieferte Ladestation liefert zusätzlich Saft für insgesamt 24 Stunden, wenn Du die AirPods regelmäßig wieder hineinsteckst, sobald sie leer sind. Immerhin genügen 15 Minuten Aufladen für 3 Stunden Nutzung.

Zwei für alles: Was die AirPods sonst noch draufhaben

Mit den AirPods kannst Du nicht nur den Ton von Apple-Geräten wiedergeben, sondern Du kannst dank der eingebauten Mikrofone auch damit via iPhone telefonieren. Tippst Du einen der AirPods zweimal an, wenn er in Deinem Ohr steckt, wird Siri aktiviert und Du kannst der Sprachassistentin Fragen stellen. Die Mikrofone unterdrücken mit Hilfe des W1-Chips Umgebungsgeräusche.

Noch Potenzial: Was die AirPods nicht (so gut) können

Abgesehen von der Akkulaufzeit lässt sich an den AirPods auch kritisieren, dass sie zwar ein wenig Regen aushalten, aber nicht wasserdicht sind. Das iPhone 7 und das 7 Plus sind ihnen da einen Schritt voraus. In erster Linie solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass kabelgebundene Kopfhörer noch immer eine bessere Soundqualität liefern und nicht zuletzt Kopfhörer, die man mit einem Lightning-Kabel am iPhone anschließt. So bequem wie die AirPods lassen die sich allerdings nicht verwenden.

Coming Soon: Kompatibilität, Preis und Release

 Die Ladestation bietet weitere 24 Stunden Akkulaufzeit. fullscreen
Die Ladestation bietet weitere 24 Stunden Akkulaufzeit. (©Apple 2016)

Die Apple AirPods sind mit Geräten mit den Betriebssystemen iOS 10, Mac OS Sierra und Watch OS 3 kompatibel. Sie kommen Mitte Dezember für 179 Euro in Deutschland in die Läden.

Zusammenfassung

  1. Die AirPods verbinden sich automatisch mit allen Geräten, die Deine Apple ID haben
  2. Sie schalten sich selbst ein, wenn Du sie aus der Ladestation nimmst
  3. Die kabellosen In-Ears liefern eine Akkulaufzeit von 5 Stunden
  4. Du kannst mit den AirPods telefonieren und Siri Fragen stellen
  5. Die Ohrhörer sind nicht wasserdicht
  6. Die Audioqualität guter kabelgebundener Kopfhörer ist besser
  7. Die AirPods sind mit iOS 10, Mac OS Sierra und Watch OS 3 kompatibel
  8. Die In-Ears erscheinen Mitte Dezember für 179 Euro

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