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Was ist ein Browser? Hier gibt's die Erklärung

Browser wie Google Chrome gibt es für verschiedene Geräte.
Browser wie Google Chrome gibt es für verschiedene Geräte.

Zu den bekanntesten Webbrowsern zählen unter anderem Google Chrome, Firefox und Opera. Aber was ist ein Browser eigentlich und wie funktioniert er? Hier erfährst Du, was es mit jenen Programmen auf sich hat, mit denen Du im Internet surfen kannst.

Was ist ein Browser?

Ein Browser ist ein Computerprogramm zur grafischen Darstellung des Internets. Der Duden spricht von einem "Programm, mit dem Websites gefunden, gelesen und verwaltet werden können." Du kannst Internetseiten also mit einem Browser nicht nur ansehen, sondern auch mit ihnen interagieren, zum Beispiel Videos darin abspielen und auf Links klicken.

Eine "Website" ist wiederum nicht nur eine einzige Internetseite wie die, auf der Du gerade diesen Text liest. Vielmehr beschreibt der Begriff "Website" laut Duden die "Gesamtheit der hinter einer Adresse stehenden Seiten im World Wide Web." Rufst Du zum Beispiel eine Adresse wie www.turn-on.de auf, dann findest Du dort die gesamte Website inklusive aller zugehörigen Internetseiten wie diesen Ratgeber über die Frage, was ein Browser ist. Der Ratgeber ist also nur eine Seite unter vielen, die zur eigentlichen "Website" gehören.

Browser wie Vivaldi stellen Websites grafisch dar.

Wie funktioniert ein Browser?

Websites sind auf "Webservern" gespeichert. Das sind Computer mit Webserver-Software und Internetverbindung, die größtenteils von Unternehmen und teils auch von Staaten und Privatleuten weltweit betrieben werden. Gibst Du in Deinem Browser, etwa Google Chrome, eine URL-Adresse wie "turn-on.de" ein, dann empfängt Dein Browser die Dateien und den Programmcode für diese Website vom Webserver.

Vor der Adresse steht jeweils "http" für "HyperText Transfer Protocol" und das informiert den Browser, dass er nun eine HTML-Website abrufen soll. Der Programmcode für eine Website wird in der Sprache "HTML" (Hypertext Markup Language) geschrieben, manchmal ergänzt durch weitere Sprachen wie JavaScript. Außerdem werden auch Designbeschreibungen (CSS) dafür, wie die Website aussehen soll, sowie Bilddateien in Formaten wie JPG oder PNG und mehr an Deinen Browser übertragen.

"URL" bedeutet derweil "Uniform Resource Locator" und bezeichnet die Online-Adresse, die der Browser zu besuchen hat. So weiß er, welchen Webserver er kontaktieren muss und welche Website er von diesem Webserver braucht. Hat der Browser den Code und die Dateien für die Website bezogen, dann interpretiert er diese Informationen und wandelt sie in eine grafische Darstellung um, die Du anschließend auf dem Bildschirm zu sehen bekommst. Es kann sein, dass verschiedene Browser eine Website leicht unterschiedlich darstellen und es gibt einen Wettbewerb unter den Browsern, welcher eine Website am schnellsten anzeigen kann.

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Dank Browser kannst Du mit Websites interagieren, etwa Videos ansehen und auf Links klicken.

Wie wird ein Browser bedient?

Jeder Browser hat eine Adresszeile für die URL-Adresse von Websites, die in einer Leiste oben angezeigt wird. Heute lässt sie sich in der Regel alternativ für Suchanfragen für Websites verwenden, die dann an die Suchmaschine Google weitergeleitet werden. Es gibt Schaltflächen, um auf die vorherige Website zurückzukommen und um eine Website neu zu laden. So kannst Du etwa die neuesten Nachrichten abrufen.

Die URL-Adresse lässt sich auch als "Lesezeichen" speichern. Im "Lesezeichen"-Ordner des Browsers genügt dann ein Klick auf die gesicherte URL, um die Website erneut aufzurufen. Moderne Browser unterstützen alle sogenannte "Tabs". Damit lassen sich mehrere Websites zugleich öffnen, die dann als Registerkarten in der oberen Leiste angezeigt werden. Klickt der Nutzer auf eine der Registerkarten, wird die jeweilige Website im großen Fenster darunter aufgerufen. Außerdem gibt es Zusatzfunktionen wie Tools zum Anfertigen von Screenshots und Sicherheitsfeatures wie eine VPN-Integration, mit denen sich verschiedene Browser voneinander abgrenzen.

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Mobile Browser setzen ganz auf die Touch-Eingabe.

Welche Browser gibt es?

Browser unterscheiden sich voneinander durch Zusatzfunktionen und durch die Geschwindigkeit, mit denen sie Websites und deren Inhalte wie Videos laden. Im Kern bieten alle Browser aber dieselben Grundfunktionen und stellen Websites inzwischen auf eine sehr ähnliche Weise dar.

Google Chrome: Chrome ist derzeit der beliebteste Browser. Er ist vor allem für jene praktisch, die mit ihrem Google-Konto gleich im Browser auf Google-Services wie YouTube, Google Fotos, Google Drive und Co. zugreifen möchten. Im Vergleich mit anderen Browsern verschlingt Chrome aber recht viel Arbeitsspeicher.

Zum Download: Chrome

Mozilla Firefox: Nach Chrome ist vor allem Firefox weit verbreitet. Der Browser setzt stärker auf Datenschutz.

Zum Download: Firefox

Opera: Opera bietet eine eingebaute VPN-Funktion sowie Werbe-, Tracker und Krypto-Blocker. Der Browser ist schnell und lässt sich umfassend anpassen, nur die Menüführung gefällt nicht jedem.

Zum Download: Opera

Vivaldi: Vivaldi setzt ganz auf Personalisierung. Alle möglichen Aspekte des Browsers lassen sich detailliert an persönliche Wünsche anpassen. Wie der TURN-ON-Test gezeigt hat, ist Vivaldi der optimale Browser für Power-User und Individualisten.

Zum Download: Vivaldi

Microsoft Edge: Der Edge-Browser bietet ein eigenständiges, aufgeräumtes Design, eine Vorlesen-Funktion, der Windows-Defender schützt den Browser vor schädlichen Websites und Downloads und der Arbeitsspeicher-Verbrauch ist gering. Bei Performance, Anpassbarkeit und Erweiterungen kommt Edge aber noch nicht an Konkurrenten wie Chrome heran.

Zum Download: Edge

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Moderne Browser wie Chrome unterstützen Tabs, Registerkarten für Websites.

Zusammenfassung: Was ist ein Browser?

  1. Ein Browser ist ein Computerprogramm zur grafischen Darstellung des Internets
  2. Browser empfangen den Programmcode und die Dateien für Websites von einem Webserver
  3. Diesen Code und die Dateien wandeln Browser in eine grafische Darstellung um
  4. Browser ermöglichen die Interaktion mit Websites wie das Klicken auf Links und das Betrachten von Videos
  5. Zu den beliebtesten Browsern zählen Chrome, Firefox und Opera
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