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Welches MacBook passt zu mir? Eine Kaufberatung

Welches soll es sein? Das MacBook Air, das MacBook Pro 13 oder das MacBook Pro 16.
Welches soll es sein? Das MacBook Air, das MacBook Pro 13 oder das MacBook Pro 16. Bild: © Apple 2020

Das MacBook Air oder doch das MacBook Pro – welches MacBook passt zu mir? Wer einen neuen Apple-Laptop kaufen möchte, steht genau vor dieser Frage. Wir verraten, welches Gerät für Dich passen könnte.

MacBook Air: Für die meisten

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MacBook Air 2020 Bild: © TURN ON 2020

Gegen Ende 2020 führte Apple die ersten MacBooks mit hauseigenen Prozessoren ein. Den Anfang macht der Apple M1 – und was für einen Anfang. Der stromsparende ARM-Prozessor rechnet deutlich schneller als die Intel-Prozessoren in einigen MacBook-Air-Modellen, die Apple weiterhin anbietet. Falls Du diese nicht zu einem besonders guten Preis bekommst, solltest Du allerdings zum MacBook Air mit dem M1-Chip greifen. Neben einer sehr hohen Leistung bietet er eine enorme Laufzeit, die über einen Tag hinausreicht.

Tatsächlich ist das MacBook Air so stark, dass es zur Option für einige der Profi-Anwender wird, die normalerweise zum MacBook Pro greifen würde. Das MacBook Pro und eine Variante des MacBook Air haben zwar einen zusätzlich Grafikchip-Rechenkern, aber der macht kaum einen Unterschied. Für das MacBook Pro 13 sprechen die aktive Kühlung, die noch längere Laufzeit, das etwas hellere Display und die Touchbar. Da das MacBook Air mit M1-Chip keinen Lüfter hat, bricht die Leistung bei starker Beanspruchung nach ein paar Minuten ein.

Wie die Kollegen von Notebookcheck.com gemessen haben, beträgt der Leistungseinbruch allerdings nur rund 11 Prozent. Das ist recht wenig und angesichts der hohen M1-Leistung für die meisten Anwender nicht von Bedeutung. Apple hat sich mit dem MacBook Air mit M1-Chip also wirklich selbst übertroffen – so sehr, dass es dem MacBook 13 Pro ernsthaft Konkurrenz macht.

Doch auch jenseits der Leistung sprechen für das MacBook Air M1 viele Argumente. Das ist die Technik des Apple-Laptops:

  • Display: Blickwinkelstabile IPS-Technik, scharfe Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, gute Helligkeit von 400 Nits
  • Prozessor: Apple M1
  • Arbeitsspeicher: 8 GB oder 16 GB, nicht erweiterbar (8 GB werden den meisten Anwendern genügen)
  • SSD: 256 GB, 512 GB, 1 TB (256 GB sind etwas wenig, aber Speicher-Aufpreise arg hoch)
  • Grafik: Apple M1 7 Core (8-Kern-Modell mit nur geringfügig mehr Leistung)
  • Tastatur: Beleuchtet, großes Force Touch Trackpad, Touch ID
  • Anschlüsse: 1 x Headset, 2 x Thunderbolt 3 (Intel-Modell mit 4 x Thunderbolt 3 verfügbar – nur sinnvoll, wenn es unbedingt 4 Ports sein müssen)
  • Konnektivität: Wi-Fi 6, Bluetooth 5.0
  • Akku: 49,9 Wattstunden
  • Gewicht: 1,29 Kilogramm

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MacBook Pro: Für Profis

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MacBook Pro 13 M1 2020 Bild: © Apple 2020

Wie schon der Name erahnen lässt, will Apple mit dem MacBook Pro gezielt professionelle Nutzer ansprechen, etwa aus den Bereichen Fotografie oder auch Videobearbeitung. Dabei sind die Pro-Modelle die leistungsstärksten Geräte im MacBook-Portfolio. Dank des Chips Apple M1 im MacBook Air und im MacBook Pro 13 ist der Abstand aber nur sehr gering und auf den Lüfter im MacBook Pro zurückzuführen, der länger eine maximale Prozessorleistung ermöglicht. Und: Wer ein großes Display benötigt, kommt um den Kauf eines MacBook Pro 16 nicht herum.

Eine Besonderheit des MacBook Pro im Vergleich zum MacBook Air ist die Touch Bar. Dabei handelt es sich um ein schmales Touchdisplay oberhalb der Tastatur für Sonderfunktionen in Programmen wie Photoshop. Ansonsten sprechen für das MacBook Pro mit M1-Chip ein noch helleres Display – 500 im Vergleich zu 400 Nits – und eine noch längere Laufzeit im Vergleich zum MacBook Air. Hier sind es bis zu 20 Stunden statt bis zu 18 Stunden bei der Offline-Videowiedergabe.

3D-Rendering, Videobearbeitung mit vielen Spuren oder hochwertige Musikerstellung – das MacBook Pro 16 ist für viele professionelle Einsatzgebiete bestens gerüstet. In der Konfiguration mit Intel Core i9 und AMD Radeon Pro 5500 ist es noch etwas schneller als das MacBook Pro 13 mit Apple M1 – jedenfalls beim Einsatz mehrerer Rechenkerne und bei der Grafikleistung. Der größte Vorzug ist wohl das üppige 16-Zoll-Display, außerdem bietet das Modell starke Lautsprecher – sogar ganze sechs Stück davon.

Wer allerdings auf ein neues MacBook Pro 16 mit Apple-Chip warten kann, sollte es tun. Dies dürfte mit einem noch stärkeren Apple-M-Chip versehen werden und den Intel-Vorgänger abhängen. Die Akkulaufzeit des MacBook Pro 16 genügt für einen Arbeitstag, aber das MacBook Pro 13 hält noch ein paar Stunden länger durch. Wir empfehlen daher erst einmal nur das MacBook Pro 13 mit M1-Chip – für diejenigen, welche die Vorteile im Vergleich zum MacBook Air mit Apple M1 zu schätzen wissen. Auch das MacBook Pro 13 mit Intel-Chips können wir für die meisten Anwender nicht mehr empfehlen. Es sei denn, Du bekommst ein Exemplar für einen besonders guten Preis.

Das ist die Technik des Apple MacBook Pro 13 mit Apple M1:

  • Display: Blickwinkelstabile IPS-Technik, scharfe Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, sehr gute Helligkeit von 500 Nits
  • Prozessor: Apple M1
  • Arbeitsspeicher: 8 GB oder 16 GB, nicht erweiterbar
  • SSD: 512 GB, 1 TB, 2 TB
  • Grafik: Apple M1 8 Core
  • Tastatur: Beleuchtet, großes Force Touch Trackpad, Touch ID, Touch Bar
  • Anschlüsse: 1 x Headset, 2 x Thunderbolt 3
  • Konnektivität: Wi-Fi 6, Bluetooth 5.0
  • Akku: 58,2 Wattstunden
  • Gewicht: 1,40 Kilogramm

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Zusammenfassung: Welches MacBook kaufen?

  1. MacBook Air hat dank Apple M1 eine sehr gute Leistung.
  2. Es eignet sich für Office, Foto- und Videoschnitt sowie Audioproduktion – genau wie das Pro.
  3. Das MacBook Pro 13 mit Apple M1 hat bei andauernder Last dank Lüfter eine höhere Dauerleistung – aber der Unterschied ist nicht groß.
  4. Für das MacBook Pro 13 sprechen die etwas höhere Dauerleistung, die Touch Bar, ein etwas helleres Display und eine etwas längere Laufzeit
  5. Das MacBook Pro 16 erreicht mit der AMD Radeon Pro 5500 eine stärkere Grafikleistung.
  6. Interessenten am Apple MacBook Pro 16 sollten nach Möglichkeit auf das neue Modell mit Apple-Chip warten.
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