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WhatsApp-Virus: So kannst Du Dich schützen

Befolgt man einige Punkte, kann man sich gut vor einem WhatsApp-Virus schützen.
Befolgt man einige Punkte, kann man sich gut vor einem WhatsApp-Virus schützen. (©TURN ON 2015)

Der populäre Messenger WhatsApp ist nicht zuletzt aufgrund seiner hohen Verbreitung ein beliebtes Ziel für Virus-Angriffe aller Art. Wir verraten, wie Du Dich unter iOS und Android vor einem WhatsApp-Virus schützen kannst.

Einen Virus in WhatsApp kann man sich schneller einfangen, als man vielleicht vermuten könnte. Oftmals reicht es bereits, auf eine einzige betrügerische Nachricht hereinzufallen – und schon ist es passiert. Gilt iOS noch als relativ sicher, kann auf einem Android-Smartphone schnell das böse Erwachen kommen, etwa bei Datenklau oder wenn Angreifer das Smartphone unbrauchbar machen. Um sich davor zu schützen, hilft in erster Linie gesunder Menschenverstand.

Neue Features gibt es nur direkt von WhatsApp

Wann immer Dir wohlklingende Versprechungen per WhatsApp gemacht werden: Verzichte im Zweifel lieber einmal darauf, einen Link anzuklicken. Oftmals werden Dir auf der besuchten Webseite dubiose Features versprochen, die der Realität nicht standhalten. Denn: Neue Funktionen werden nur von WhatsApp selbst per Update bereitgestellt – und nicht von irgendwelchen vermeintlichen Programmierern oder Hackern. Externe Anbieter oder Dienste können keine Modifikationen am Messenger vornehmen. Neue und offizielle Features erfährt man durch eine kurze Google-Suche.

Achtung vor Kopien der WhatsApp-Seite

Mitunter kann es passieren, dass die beworbene Webseite optisch genauso wie die offizielle Präsenz des Messengers daherkommt. Hier hilft ein Blick auf die URL, um eine mögliche Kopie unkompliziert zu enttarnen. Auch zahlen solltest Du für vermeintlich neue WhatsApp-Features nie. Diese erreichen Dich stets per Update – und das ohne versteckte Kosten. Wer ein iPhone besitzt, darf übrigens aufatmen: Aufgrund der restriktiven Bestimmungen von iOS ist es hier nahezu unmöglich, sich einen WhatsApp-Virus einzufangen. Lediglich bei der Eingabe der Mobilfunknummer sollte man Vorsicht walten lassen, da hier eine Abofalle droht. Außerdem empfiehlt es sich, den Auto-Download von Medieninhalten zu deaktivieren.

Keine fremden Dateien öffnen und keine Kettenbriefe weiterleiten

 Malware-Gefahr besteht auch bei der Weiterleitung von Kettenbriefen. fullscreen
Malware-Gefahr besteht auch bei der Weiterleitung von Kettenbriefen. (©YoutTube/Tomo News US 2015)

Öffne am besten nie fremde Dateien und reagiere auch nicht auf vermeintliche Nachrichten von WhatsApp selbst. Generell solltest Du bei fremden Rufnummern immer skeptisch sein und die Nachrichten mit besonderer Sorgfalt begutachten. Was auch gerne gemacht wird, aber lieber unterbleiben sollte: Verzichte nach Möglichkeit darauf, Kettenbriefe weiterzuleiten. Das schont nicht nur die Nerven Deiner Kontakte, sondern minimiert auch das Risiko, unfreiwillig Spam oder gar Malware weiter zu verbreiten.

Android-Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand halten

Android ist für Angriffe aller Art deutlich anfälliger. Zwar stehen im Play Store diverse Antiviren-Apps zum Download bereit. Der Nutzen solcher Programme ist aber stark umstritten. Ein vollständiger System-Scan ist mit solchen Apps ohnehin nicht möglich – schaden tun die Tools aber auch nicht. Neben einem gesunden Menschenverstand ist der beste Schutz, sein Android-Betriebssystem stets auf dem aktuellsten Stand zu halten. Solltest Du Dir trotzdem einen Virus eingefangen haben, der sich nicht ohne Weiteres beseitigen lässt, kannst Du Dein Gerät als letzten Ausweg immer noch zurücksetzen.

Zusammenfassung

  1. Gesunden Menschenverstand walten lassen
  2. Neue Features kommen immer direkt von WhatsApp selbst, nie von anderen Quellen
  3. Werden Dir Links mit dubiosen Versprechungen geschickt, klicke diese lieber nicht an
  4. Vorsicht auch bei Dir unbekannten Rufnummern: Malware-Alarm!
  5. Vermeide die Eingabe Deiner Mobilfunknummer: Abofalle droht
  6. Öffne nie fremde Dateien, am besten auch den Auto-Download deaktivieren
  7. Verzichte darauf, Kettenbriefe weiterzuleiten
  8. Für Android gibt es diverse Antiviren-Apps, diese bieten aber keine absolute Sicherheit
  9. Wenn nichts mehr geht: Android-Smartphone zurücksetzen
Meinung des Autors
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