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Windows-10-Backup: So kannst Du Deine Daten sichern

Ein Windows-10-Backup kann Zeit und Nerven schonen.
Ein Windows-10-Backup kann Zeit und Nerven schonen. (©TURN ON 2017)

Ein Windows-10-Backup erlaubt nach einem Defekt oder Problem die Wiederherstellung des Betriebssystems in seinem vorherigen Zustand. Wir verraten Dir, was Du dafür tun musst.

Ein Backup des PCs wird immer dann interessant, wenn das Gerät oder die Festplatte den Geist aufgeben. Dann stellt sich nämlich zwangsläufig die Frage, was aus Deinen Daten wird. Sind diese für immer verloren oder gibt es eine Chance auf Rettung? Für letzteres stehen die Karten ziemlich gut, wenn Du in regelmäßigen Abständen ein Windows-Backup anlegst, das sämtliche Systemeinstellungen speichert und diese bei der Neueinrichtung des Rechners in kurzer Zeit wieder herstellen kann..

Voraussetzung für ein Windows-10-Backup

Die wichtigste Voraussetzung für ein Windows-10-Backup ist eine externe Festplatte. Auf dieser sollte das Backup nämlich gespeichert werden, damit Du es im Falle eines defekten PCs immer noch verfügbar hast.  Wichtig ist außerdem, dass auf der Festplatte genügend freier Speicher zur Verfügung steht. Im Idealfall solltest Du eine externe Festplatte nutzen, auf der Du nur Dein Windows-10-Backup speicherst.

Ein Windows-10-Image-Backup durchführen

  1. Schließe die externe Festplatte an den Rechner an und stelle sicher, dass diese vom System erkannt wird.
  2. Öffne die "Systemsteuerung" und suche dort unter "System und Sicherheit" nach dem Eintrag "Sichern und Wiederherstellen (Windows 7)" – lass Dich von dem Zusatz "Windows 7" dabei nicht irritieren.
  3. Klicke Links oben auf die Option "Systemabbild erstellen", eventuell musst Du dafür Das Administrator-Passwort eingeben.
  4. Wähle nun das externe Laufwerk aus, auf dem das Backup gespeichert werden soll und klicke auf "Weiter".
  5. Wähle nun noch die Laufwerke und Partitionen aus, von denen Du ein Backup speichern möchtest und klicke auf "Sicherung starten".
In der Systemsteuerung kannst Du ein Systemabbild erstellen. fullscreen
In der Systemsteuerung kannst Du ein Systemabbild erstellen. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2018)
Folge dazu einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm. fullscreen
Folge dazu einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2018)

Nun beginnt der Rechner damit, ein Abbild Deines Windows-10-Systems auf der externen Festplatte zu sichern. Das kann durchaus ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Natürlich kannst Du nebenher am PC weiterarbeiten, aber durch den Backup-Prozess könnte der Rechner etwas langsamer reagieren als sonst.

Eine System-Reparatur-Disc erstellen

Nachdem der Rechner das Backup erstellt hat, fragt er, ob Du eine System-Reparatur-Disc erstellen möchtest. Falls Dein PC über ein optisches DVD- oder Blu-ray-Laufwerk verfügt, solltest Du dies tun und eine leere und beschreibbare Disc in das Laufwerk legen. Alternativ kannst Du auch ein Wiederherstellungs-Laufwerk auf einem leeren USB-Stick erstellen.

Die Disc oder den Stick benötigst Du für den Fall, dass Windows 10 nach einem Defekt nicht mehr bootet. In so einem Fall kannst Du entweder dis Disc einlegen oder den Stick einstecken und anschließend booten. Im Idealfall sollte Windows das Wiederherstellungs-Laufwerk automatisch erkennen.

Ein Windows-10-Backup ist kein Daten-Backup

Wenn Du ein Windows-10-Backup erstellt hast, kannst Du damit später Deine Systemkonfiguration wiederherstellen. Es wird jedoch nicht Deine Daten wie Bilder, Filme, Musik, Dokumente und Projekte wiederherstellen. Diese Dinge solltest Du separat in regelmäßigen Abständen sichern, wenn Du sie nicht verlieren möchtest.

Zusammenfassung

  1. Mit einem Windows-10-Backup kannst Du im Zweifelsfalls die Systemkonfiguration Deines PCs wiederherstellen
  2. Um ein Backup anzufertigen, benötigst Du eine externe Festplatte
  3. Stecke die Festplatte an und wähle in der "Systemsteuerung" die Option "Sichern und Wiederherstellen (Windows 7) > Systemabbild erstellen" und folge den Anweisungen
  4. Nachdem das Backup angefertigt wurde, solltest Du noch eine Wiederherstellungs-Disc oder ein Wiederherstellungs-Laufwerk erstellen
  5. Zusätzlich zu einem Windows-Backup solltest Du auch Deine Daten in regelmäßigen Abständen auf einem externen Datenträger sichern

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