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For Honor

In Ubisofts "For Honor" erleben wir wilde Schlachten zwischen mächtigen Kriegern wie Wikingern, Samurai oder Rittern hautnah. Die Entwickler sind besonders stolz auf die innovative Nahkampfsteuerung und blutige Atmosphäre des Hack’n’Slay-Action-Games, welches gleichzeitig einige Moba-Elemente aufgreifen soll.

Stämmige Schwertkämpfer stürmen auf chaotischen Schlachtfeldern aufeinander zu und kämpfen bis aufs Blut: Ausnahmsweise richtet sich Ubisoft mit seinem neuesten Action-Spiel mal nicht an den Massenmarkt, sondern an Hardcore-Gamer. "For Honor" könnte sich vom Geheimtipp zum Blockbuster entwickeln und sah bereits auf der E3 2016 überraschend gut aus.

Gameplay: Flotte Kampfsteuerung und heftige Schlachten

Die Solo-Kampagnen in "For Honor" erinnern an blutige Action-Games wie "Darksiders" – in Third-Person-Perspektive steuern wir einen stämmigen Kämpfer der jeweiligen Fraktion durch eine rauschende Schlacht und Hacken uns dabei den Weg bis zum Endgegner frei. Neuartig wirkt die innovative Steuerung, auf die hier besonderes Augenmerk gelegt wurde: Mit dem rechten Stick bestimmen wir die Block- oder Schlagrichtung, wobei mit den Schultertasten die Art der Aktion ausgewählt wird. Das System soll leicht erlernbar sein und dabei einen Fokus auf Reaktionsgeschwindigkeit und intuitives Handeln legen.

Im Multiplayer kommen dann sogar einige Moba-Elemente zum Tragen – ein schlauer Schachzug von Ubisoft, der den aktuellen Trend aufgreift: Die Spieler ziehen in Teams von bis zu vier Spielern gegeneinander in die Schlacht und werden von schwächeren Einheiten eskortiert. Ähnlich wie Creeps in Spielen wie "League of Legends" oder "DOTA 2" dienen diese Soldaten als Lieferanten für Punkte, die im Verlauf der Session für Spezialangriffe eingesetzt werden können.

Unter der Rüstung: "Assassin’s Creed"-Engine und gutes Balancing im Multiplayer

Das Entwicklerstudio Ubisoft Montreal setzt bei "For Honor" auf die hauseigene Engine AnvilNext 2.0, die schon bei "Assassin’s Creed Syndicate" oder "Tom Clancy's Rainbow Six: Siege" zum Einsatz kam. Die mit Motion Capturing erstellten Charakteranimationen sehen realistisch, schön und flüssig aus und bieten mit jeder Menge Special-Moves viel fürs Auge. Im Mittelpunkt der Entwicklung stand deutlich merkbar die Kampfsteuerung, welche nach dem Prinzip "Einfach zu lernen, schwer zu meistern" ausgelegt wurde und einige neuartige Elemente bietet. Auch auf das Balancing legte man in der Beta besonderen Wert. Laut eigener Aussage wollen die Entwickler mit "For Honor" weniger den Massenmarkt als vielmehr Core-Gamer ansprechen und das Spiel daher über den Multiplayer-Modus langfristig attraktiv gestalten.

Release: Mit Helm, Schild und Pralinen zum Valentinstag

Hoffentlich trifft Amors Pfeil am Valentinstag ins Schwarze: Als Release-Datum für "For Honor" ist der 14. Februar 2017 angepeilt – erscheinen soll das Game für PS4, Xbox One sowie PC, über unterschiedliche Editionen kann man sich gleich zu Beginn spezielle Ausrüstungsgegenstände oder Special-Moves zulegen. Neben der Standard-Edition erscheint sowohl eine Deluxe- als auch eine Gold-Edition inklusive Season-Pass. Mit zukünftigen DLCs von Finishing-Moves bis hin zu Rüstungsdesigns ist also fest zu rechnen.

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