Huawei P20 Pro im Test: Die Foto-Revolution?

Andreas Müller Hat im vergangenen Jahr so viele Smartphones getestet, dass er einen Orden verdient hätte.

Das Huawei P20 Pro ist das erste Smartphone mit drei Kameras auf der Rückseite. Eine davon löst mit satten 40 Megapixeln auf und bietet einen größeren Sensor als die Konkurrenten. Im Test haben wir geprüft, wie gut sich die Triple-Kamera schlägt und was das P20 Pro sonst noch zu bieten hat.

Design und Verarbeitung: Hohes Niveau

Das Huawei P20 Pro bietet eine glänzende Glasrückseite in verschiedenen Farben und einen Metallrahmen. Die Verarbeitung überzeugt, das Smartphone wirkt sehr solide und liegt in diesem Bereich beinahe auf iPhone-X-Niveau. Nur Kleinigkeiten wie die Plastik-Knöpfe an der Seite und die deutlich aus dem Gehäuse herausragenden Kameras halten es zurück. Die "Notch" im Display, eine Kerbe für Selfie-Kamera und Blitz, ist Geschmacksache. Wer sie nicht mag, kann sie durch schwarze Balken verbergen.

Die "Notch" im Display gefällt nicht jedem. fullscreen
Die "Notch" im Display gefällt nicht jedem. (©TURN ON 2018)
Dank OLED-Display lässt sich die Notch sehr gut verstecken. fullscreen
Dank OLED-Display lässt sich die Notch sehr gut verstecken. (©TURN ON 2018)
Die "Notch" im Display gefällt nicht jedem.
Dank OLED-Display lässt sich die Notch sehr gut verstecken.

Der Fingerabdrucksensor ist unter dem Display auf der Vorderseite angebracht. Da er sich direkt unter den Navigationsbuttons befindet, muss der Nutzer aufpassen, diese nicht versehentlich zu berühren. Auf einen Klinkenanschluss hat Huawei im Gegensatz zum Galaxy S9 leider verzichtet und das Gerät ist nur nach IP67 und nicht nach IP68 wasserdicht, also ist die Tiefe auf bis zu einen Meter begrenzt. Gut hingegen: Das P20 Pro verzichtet auf das unpraktische Dual-Edge-Design des Galaxy S9 und lässt sich somit einfacher bedienen, ohne dass der Nutzer versehentlich den Bildschirm berührt.

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Die hochwertige Glas-Rückseite zieht Blicke und Fingerabdrücke magisch an. (©TURN ON 2018)

Ausstattung und Leistung: Galaxy S9 liegt vorne

Der interne Speicher des P20 Pro beträgt üppige 128 GB, ist aber nicht mit einer microSD-Karte erweiterbar. Das Galaxy S9 bietet derweil nur 64 GB und dafür einen microSD-Karteneingang. Immerhin unterstützt das P20 Pro Dual-SIM. Das 6,1 Zoll große OLED-Display von Huaweis Flaggschiff löst mit 2240 x 1080 Pixeln auf, was allerdings vom Galaxy S9 Plus mit seinem schärferen 6,2 Zoll großen Display, das mit 2960 x 1440 Pixeln auflöst, überboten wird.

Insgesamt wirkte das OLED-Display des Galaxy S9 beeindruckender. Das könnte aber auch am (noch) mangelnden HDR-Support der YouTube-App auf dem P20 Pro liegen. So konnten wir die theoretisch gegebene HDR-Unterstützung nicht testen. Das Display des P20 Pro wird zwar ziemlich hell, aber das Galaxy S9 und das iPhone X lassen sich bei direkter Sonneneinstrahlung leichter ablesen. Auf Iris-Scanner und Pulsmesser müssen die P20-Pro-Käufer verzichten, dafür hat das Smartphone jedoch einen Infrarot-Port, der das Gerät zur Ersatzfernbedienung für Geräte wie TVs und AV-Receiver macht.

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Im P20 Pro steckt ein großer Akku, der für eine lange Laufzeit sorgt. (©TURN ON 2018)

Dank 6 GB Arbeitsspeicher liegt das P20 Pro in diesem Bereich auf dem Niveau des Galaxy S9 Plus, nicht aber bei der Prozessor- und Grafikleistung. Geräte wie das Xperia XZ2 und das Galaxy S9 sind in Benchmarks um ein gutes Drittel schneller, das iPhone X rechnet streckenweise sogar doppelt so schnell (etwa in GeekBench 4.1). In der Praxis wirkt sich das etwa bei den Ladezeiten von aufwändigeren Apps wie Spielen aus, die beim Galaxy S9 und vor allem iPhone X deutlich kürzer ausfallen. Im Alltag lässt sich das P20 Pro aber sehr flüssig bedienen.

Dafür hält der große 4000-mAh-Akku lange durch. An Ausdauer-Königen wie dem Xperia XZ1 Compact und dem Huawei Mate 10 Pro zieht das P20 Pro zwar nicht vorbei, aber das Galaxy S9 wird deutlich abgehängt. In der Praxis muss das Smartphone erst spät am zweiten Nutzungstag aufgeladen werden, was mit dem in der Box enthaltenen SuperCharger in 90 Minuten erledigt ist. Wireless Charging wird leider nicht unterstützt.

Audio: Kein Klinkenanschluss, mächtige Lautsprecher

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Die kräftigen Stereo-Lautsprecher lassen Musik-Fans nicht hängen. (©TURN ON 2018)

Auf einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss verzichtet das Huawei P20 Pro, hier bleibt das Galaxy S9 (Plus) vorbildlich. Auch erschaffen die Stereolautsprecher des Samsung-Konkurrenten eine eindrucksvollere Soundkulisse. Der Grund: Die Lautsprecher sind beim P20 Pro beide an der Unterseite angebracht, was dem Stereo-Effekt im Weg steht. Sie werden dafür sehr laut. Die mitgelieferten USB-C-In-Ears sind leider nichts Besonderes, da liegt das Galaxy S9 dank AKG-Kopfhörern weit vorne.

Kameras: Der nächste Schritt

Das eigentliche Highlight des P20 Pro ist die innovative Triple-Kamera. Da es sich ansonsten nicht von anderen Flaggschiffen absetzen kann, steht und fällt Huaweis Vorzeigemodell mit dieser Kamera. Und um es vorwegzunehmen: es steht. Das P20 Pro bietet die aktuell beste Smartphone-Knipse auf dem Markt.

Drei Hauptkameras sind ein echtes Smartphone-Novum. fullscreen
Drei Hauptkameras sind ein echtes Smartphone-Novum. (©TURN ON 2018)
Leider stehen die Kameras ziemlich weit aus dem Gehäuse heraus. fullscreen
Leider stehen die Kameras ziemlich weit aus dem Gehäuse heraus. (© 2018)
Drei Hauptkameras sind ein echtes Smartphone-Novum.
Leider stehen die Kameras ziemlich weit aus dem Gehäuse heraus.

Allerdings: Vergleiche mit DSLRs, die Huawei leider bemüht, übersteht das Gerät nicht. Klar: Für ein Smartphone ist der 1/1,7-Zoll-Sensor der 40-Megapixel-Kamera sehr groß, so begnügen sich das Galaxy S9 und das Google Pixel 2 mit einem 1/2,6-Zoll-Sensor. Aber bereits der 1-Zoll-Sensor in Kompaktkameras wie der Canon PowerShot G9 X Mark II ist erheblich größer, fängt somit mehr Licht ein und ermöglicht weitaus bessere Fotos. DSLRs haben derweil mindestens APS-C-Sensoren und spielen in einer ganz anderen Liga. Daran gibt es nichts zu rütteln. Also Hype und Übertreibungen beiseite: Es ist noch immer eine Handy-Kamera.

Abgesehen vom 40-Megapixel-Sensor des P20 Pro sind hinten auch eine 8-MP-Weitwinkel-Kamera sowie eine 20-MP-Monochrom-Kamera für Schwarz-Weiß-Aufnahmen angebracht. Die Selfie-Kamera löst mit 24 Megapixeln auf, verzichtet jedoch auf einen Autofokus. Laut iFixit bieten alle drei Hauptkameras des P20 Pro optische Bildstabilisierung und wirken so zitternden Händen entgegen. Tatsächlich überzeugt die Bildstabilisierung in der Praxis, verwackelten Aufnahmen begegneten wir relativ selten.

Die KI des P20 Pro hält diesen Spielplatz für einen Strand – treffend genug. fullscreen
Die KI des P20 Pro hält diesen Spielplatz für einen Strand – treffend genug. (©TURN ON 2018)
Monochromfotos können das Profil einer Stadt wie Hamburg treffend einfangen. fullscreen
Monochromfotos können das Profil einer Stadt wie Hamburg treffend einfangen. (©TURN ON 2018)
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel fullscreen
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel (©TURN ON 2018)
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Zoom fullscreen
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Zoom (©TURN ON 2018)
Huawei P20 Pro Außenaufnahme fullscreen
Huawei P20 Pro Außenaufnahme (©TURN ON 2018)
Huawei P20 Pro Außenaufnahme fullscreen
Huawei P20 Pro Außenaufnahme (©TURN ON 2018)
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Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel (©TURN ON 2018)
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Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel (©TURN ON 2018)
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel fullscreen
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel (©TURN ON 2018)
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel fullscreen
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel (©TURN ON 2018)
Die KI des P20 Pro hält diesen Spielplatz für einen Strand – treffend genug.
Monochromfotos können das Profil einer Stadt wie Hamburg treffend einfangen.
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Zoom
Huawei P20 Pro Außenaufnahme
Huawei P20 Pro Außenaufnahme
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel
Huawei P20 Pro Außenaufnahme Weitwinkel

Der vielleicht größte Vorteil der üppigen Kamera-Ausstattung: Bis hin zum fünffachen Zoom bleiben die Bilder bei einer Auflösung von bis zu 10 Megapixeln scharf. Das schafft kein Konkurrent. Es lassen sich auch Fotos mit vollständiger 40-Megapixel-Auflösung knipsen, aus denen nachträglich hochwertige Motive herausgeschnitten werden können. Im "Blenden"-Modus kann der Blendenwert von f/0,95 bis hin zu f/16 beliebig angepasst werden. Dabei handelt es sich zwar nur um eine Software-Simulation, aber diese funktioniert erstaunlich gut. So gelingen Nahaufnahmen vor sehr unscharfem Hintergrund, der die Motive opulent in Szene setzt.

Nahe Motive wie Blumen werden vor einem unscharfen Hintergrund betont. fullscreen
Nahe Motive wie Blumen werden vor einem unscharfen Hintergrund betont. (©TURN ON 2018)
Die Kamera-KI sorgt für eine knallige Darstellung von Motiven wie Blumen. fullscreen
Die Kamera-KI sorgt für eine knallige Darstellung von Motiven wie Blumen. (©TURN ON 2018)
Der Blendenwert lässt sich manuell einstellen, so kann der Fotograf mit Bokeh-Effekten spielen. fullscreen
Der Blendenwert lässt sich manuell einstellen, so kann der Fotograf mit Bokeh-Effekten spielen. (©TURN ON 2018)
Zoom und Bokeh zeigen zusammen Details, die man sonst kaum wahrnimmt. fullscreen
Zoom und Bokeh zeigen zusammen Details, die man sonst kaum wahrnimmt. (©TURN ON 2018)
Nahe Motive wie Blumen werden vor einem unscharfen Hintergrund betont.
Die Kamera-KI sorgt für eine knallige Darstellung von Motiven wie Blumen.
Der Blendenwert lässt sich manuell einstellen, so kann der Fotograf mit Bokeh-Effekten spielen.
Zoom und Bokeh zeigen zusammen Details, die man sonst kaum wahrnimmt.

Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen überzeugen, wie schon beim Huawei P10, mit einem großen Kontrastumfang und vielen Details. Der Modus "Nachtaufnahmen" erhöht die Belichtungszeit um einige Sekunden, wobei die Kamera derweil möglichst still gehalten werden muss und auch das Motiv darf sich nicht bewegen. Ergebnis sind besser belichtete Fotos bei schwierigen Lichtverhältnissen. Trotzdem darf man keine Wunder erwarten, denn unsere Testaufnahmen zeigen, dass auch das P20 Pro bei Nacht schnell an seine Grenzen stößt und in der Dunkelheit Rauschen sowie Detailarmut die Fotos bestimmen.

Im normalen Fotomodus gelingen mit etwas Glück stimmungsvolle Nachtaufnahmen. fullscreen
Im normalen Fotomodus gelingen mit etwas Glück stimmungsvolle Nachtaufnahmen. (©TURN ON 2018)
Im Nachtmodus wird dieselbe Szene stärker beleuchtet. fullscreen
Im Nachtmodus wird dieselbe Szene stärker beleuchtet. (©TURN ON 2018)
Schwarz-Weiß-Aufnahmen bei Nacht schaffen eine besondere Atmosphäre. fullscreen
Schwarz-Weiß-Aufnahmen bei Nacht schaffen eine besondere Atmosphäre. (©TURN ON 2018)
Der Nachtmodus fängt mehr Licht ein, trotzdem wirken Fotos oft recht trostlos und detailarm. fullscreen
Der Nachtmodus fängt mehr Licht ein, trotzdem wirken Fotos oft recht trostlos und detailarm. (©TURN ON 2018)
Sind nur wenige schwache Lichtquellen vorhanden, muss der Foto-Fan auch beim P20 Pro der Bildqualität Lebewohl sagen. fullscreen
Sind nur wenige schwache Lichtquellen vorhanden, muss der Foto-Fan auch beim P20 Pro der Bildqualität Lebewohl sagen. (©TURN ON 2018)
Im normalen Fotomodus gelingen mit etwas Glück stimmungsvolle Nachtaufnahmen.
Im Nachtmodus wird dieselbe Szene stärker beleuchtet.
Schwarz-Weiß-Aufnahmen bei Nacht schaffen eine besondere Atmosphäre.
Der Nachtmodus fängt mehr Licht ein, trotzdem wirken Fotos oft recht trostlos und detailarm.
Sind nur wenige schwache Lichtquellen vorhanden, muss der Foto-Fan auch beim P20 Pro der Bildqualität Lebewohl sagen.

Die Porträtfotos profitieren von den iPhone-X-inspirierten Beleuchtungsmodi und der Bokeh-Effekt übertrifft jenen des Huawei P10 deutlich. Obwohl kein Autofokus an Bord ist, gelingen so ansprechende Selfies. Auch das P20 Pro unterstützt die "Superzeitlupe" mit 960p, allerdings ohne die Software-Unterstützung des Galaxy S9. Videos können bis zu 4K bei 30 FPS aufgenommen werden – das Galaxy S9 erreicht hier 60 FPS. Die Videostabilisierung funktioniert nur bei Full-HD-Aufnahmen mit 30 FPS, dies klappt aber immerhin sehr gut. Insgesamt weiß das Galaxy S9 bei den Videoaufnahmen aber mehr zu überzeugen.

Der Bokeh-Effekt funktioniert beim P20 Pro dank Triple-Cam erheblich genauer als noch beim Huawei P10. fullscreen
Der Bokeh-Effekt funktioniert beim P20 Pro dank Triple-Cam erheblich genauer als noch beim Huawei P10. (©TURN ON / Andreas Müller 2018)
Die 3D-Belichtungsmodi des P20 Pro helfen bei der Belichtung des Gesichts. fullscreen
Die 3D-Belichtungsmodi des P20 Pro helfen bei der Belichtung des Gesichts. (©TURN ON / Andreas Müller 2018)
Auch die hinteren Kameras lassen sich für Selfies einsetzen, etwa mit Hilfe des automatischen Auslösers, sobald die Kamera ein Lächeln erkennt. fullscreen
Auch die hinteren Kameras lassen sich für Selfies einsetzen, etwa mit Hilfe des automatischen Auslösers, sobald die Kamera ein Lächeln erkennt. (©TURN ON / Andreas Müller 2018)
Die Bühnenbeleuchtung hilft bei der stilvollen Selbstinszenierung. fullscreen
Die Bühnenbeleuchtung hilft bei der stilvollen Selbstinszenierung. (©TURN ON / Andreas Müller 2018)
Die Frontkamera fängt Farben gut ein, wie hier beim Selfie unseres Fotografen Oliver Doll. fullscreen
Die Frontkamera fängt Farben gut ein, wie hier beim Selfie unseres Fotografen Oliver Doll. (©TURN ON / Oliver Doll 2018)
Der Bokeh-Effekt funktioniert beim P20 Pro dank Triple-Cam erheblich genauer als noch beim Huawei P10.
Die 3D-Belichtungsmodi des P20 Pro helfen bei der Belichtung des Gesichts.
Auch die hinteren Kameras lassen sich für Selfies einsetzen, etwa mit Hilfe des automatischen Auslösers, sobald die Kamera ein Lächeln erkennt.
Die Bühnenbeleuchtung hilft bei der stilvollen Selbstinszenierung.
Die Frontkamera fängt Farben gut ein, wie hier beim Selfie unseres Fotografen Oliver Doll.

Fazit: Solides Flaggschiff mit toller Kamera

Das Huawei P20 Pro ist insgesamt ein ordentliches Flaggschiff-Smartphone, dessen Triple-Kamera die Handy-Fotografie einen Schritt weiter bringt. Ein weiteres Highlight ist die lange Akkulaufzeit. Der Prozessor rechnet allerdings langsamer als bei Konkurrenten wie dem Samsung Galaxy S9 oder dem Sony Xperia XZ2 und befindet sich eher auf hohem Vorjahres-Niveau.

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Die Triple-Kamera ist das entscheidende Argument des P20 Pro. (©TURN ON 2018)

Weitere kleine Mängel wie der Verzicht auf einen Kopfhöreranschluss, der nicht erweiterbare Speicher und die geringere Displayauflösung sorgen dafür, dass das Huawei P20 Pro insgesamt nicht am Galaxy S9 vorbeiziehen kann. Wer sein Smartphone allerdings vor allem als Kamera verwendet, für den ist das P20 Pro die erste Wahl.

Das hat uns gefallen Das hat uns weniger gut gefallen
+ Die bislang beste Smartphone-Kamera

+ 128 GB interner Speicher

+ Lange Akkulaufzeit

+ Sehr gute Verarbeitung

- Kein Kopfhöreranschluss

- Speicher nicht erweiterbar

- Kirin-970-Prozessor unter aktuellem Flaggschiff-Niveau

- Geringere Displayauflösung als das Galaxy S9

Huawei P20 Pro
Huawei P20 Pro
  • Datenblatt
  • Hardware und Software
  • Gerätetyp
    Smartphone
  • Preis (UVP)
    899 Euro
  • Release
    6. April 2018
  • Farben
    Schwarz, Blau, Twilight
  • Lieferumfang
    Huawei P20 Pro, Ladegerät, USB Type-C-Kabel, Stereo-Kopfhörer mit USB Type-CTM-Anschluss, USB Type-C auf 3,5 mm Adapter für Headset, Schutzhülle, Schnellstartanleitung
  • Display-Größe
    6,1 Zoll
  • Display-Auflösung und Display-Typ
    2240 x 1080 Pixel, AMOLED
  • Prozessor
    HiSilicon Kirin 970
  • Arbeitsspeicher
    6 GB RAM
  • Speicherkapazität
    128 GB
  • Betriebssystem
    Android 8.1 Oreo (Stand: April 2018)
  • Kameras
    Frontkamera (24 MP) und Triple-Rückkamera (40 MP, 20 MP-Monochrom-Sensor und 8-MP-Teleobjektiv)
  • SIM-Karten-Format
    Nano-SIM
  • Anschlüsse und Steckplätze
    USB-Typ-C
  • Konnektivität
    LTE Cat 6, WLAN, Bluetooth 4.2, NFC
  • Akkukapazität
    4000 mAh
  • Besondere Merkmale
    Fingerabdrucksensor, LED-Benachrichtigungsleuchte, erste mobile Computing-Plattform für Künstliche Intelligenz, Triple-Kamera
Turn-On Score:
4,4
  • Akkuleistung
    4,5
  • Design
    4,0
  • Handling
    3,5
  • Preis-Leistung
    4,0
  • Hardware
    4,0
  • Ausstattung
    4,0
  • Klang
    4,0
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