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Sony FDR-X1000V

Mit der FDR-X1000V sagt Sony der GoPro Hero 4 Black Edition den Kampf an.

Mit der FDR-X1000V sagt Sony der GoPro Hero 4 Black Edition den Kampf an. Die 2015 erschienene Action-Cam aus Japan besitzt ebenso wie die US-Konkurrenz einen 4K-Videomodus. Die Sony-Kamera gibt es wahlweise auch als FDR-X1000VR mit Fernbedienungskit fürs Handgelenk.

Am Platzhirsch GoPro kam bislang kein anderer Action-Cam-Hersteller vorbei. Mit der FDR-X1000V unternimmt Sony aber einen erneuten Versuch, die Hero-Modelle in Sachen Bildqualität zu übertrumpfen. Dafür bekommt die kleine Kamera nicht nur einen 4K-Videomodus, sondern auch einen elektronischen Bildstabilisator. Mit einem 170-Grad-Ultra-Weitwinkelobjektiv und einer f/2.8-Blende bringt sie ansonsten ähnliche Voraussetzungen wie die Black Edition der GoPro Hero 4 mit.

Sony FDR-X1000V: Viele Features und gute Bildqualität

Die Sony FDR-X1000V liefert kontrastreiche und scharfe Aufnahmen mit satten Farben. Der elektronische Bildstabilisator macht einen guten Dienst, funktioniert allerdings nicht im 4K-Modus oder beim Filmen mit 170-Grad-Weitwinkel. Sonys Topmodell unter den Action-Cams ist darüber hinaus mit vielen Modi für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke ausgestattet. Serien-, Zeitraffer- oder Loop-Aufnahmen zählen ebenso dazu wie zusammengesetzte Bilder einer Bewegung oder die Möglichkeit, Live-Bilder in Echtzeit zu streamen. GPS, WiFi und NFC sind ebenfalls mit an Bord.

Größer und schwerer als GoPros Topmodell

Beim Design geht Sony einen anderen Weg als Konkurrent GoPro. Wie alle bisherigen Action-Cams des japanischen Herstellers fällt auch die FDR-X1000V länglich aus – das Objektiv sitzt an der kurzen Seite der Kamera. Damit eignet sich die Sony besonders für die seitliche Montage, die Befestigung vorm Körper ist hingegen eher unpraktisch. Die Bedienung ist ähnlich fummelig wie bei den ersten GoPro-Modellen. Zwar besitzt die FDR-X1000V drei Knöpfe, eine Menütaste ist aber nicht darunter. Einfacher fällt daher die Bedienung per Smartphone-App oder per optionaler Fernbedienung fürs Handgelenk. Im Sony FDR-X1000VR-Kit ist diese sogar im Lieferumfang enthalten. Das Kit schlägt dann aber auch mit 548,99 Euro zu Buche, die Kamera plus Unterwassergehäuse gibt es hingegen schon für 449 Euro. Mit Unterwassergehäuse darf das Sony-Modell bis zu zehn Meter tauchen, ohne Gehäuse ist die Action-Cam immerhin spritzwassergeschützt.

Sony FDR-X1000V
Sony FDR-X1000V
  • Datenblatt
  • Hardware und Software
  • Gerätetyp
    Action-Cam
  • Abmessungen
    24,4 x 51,7 x 88,9 Millimeter (nur Kamera)
  • Gewicht
    114 Gramm (inklusive Akku, ohne Gehäuse)
  • Farben
    Weiß
  • Lieferumfang
    Sony FDR-X1000V, Akkusatz, Befestigung mit Klebeband, Kurzanleitung, Micro-USB-Kabel, Wasserdichtes Gehäuse
  • Preis (UVP)
    449 Euro
  • Bildsensor-Größe und -Typ
    1/2,3 Zoll, rückwärtig belichteter CMOS
  • Maximale Videoauflösung
    3840 x 2160 Pixel (30 fps)
  • Bildwiederholungsrate bei Full HD
    120 fps
  • Display-Größe und -Typ
    LCD
  • Aufzeichnungsformate
    MP4, XAVC S
  • Speichermedium
    Memory Stick Micro (Mark 2) oder Micro SD/SDHC (ab Class 4), für XAVC S: 64GB SDXC (Class 10 oder höher bzw. UHS-I U3 oder höher)
  • Anschlüsse
    Micro-HDMI, 3,5-mm-Mikrofonanschluss, Micro-USB
  • Akkukapazität
    1240 mAh
  • Wasserdicht bis
    10 Meter (im mitgelieferten Gehäuse)
  • Besondere Merkmale
    WiFi, GPS, Ultra-Weitwinkel-Blickfeld, Live-Streaming-funktion, elektronischer Bildstabilisator
TURN ON Score:
4,0von 5
  • Akkuleistung
    4,0
  • Design
    3,0
  • Handling
    3,0
  • Preis-Leistung
    4,0
  • Hardware
    4,0
  • Ausstattung
    5,0
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