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Vielseitiger Surface-Rivale: Acer Switch 5 im Hands-on-Test

Acer erweitert mit dem Switch 5 und dem Switch 3 seine erfolgreiche 2-in-1-Reihe und will damit vor allem Microsofts Surface-Reihe Konkurrenz machen. Wir zeigen, was für einen Eindruck die vielseitigen Convertibles im Hands-on-Test hinterlassen haben.

Um zwei weitere Modelle erweitert Acer seine Switch Reihe nun: In New York City enthüllte der Hersteller neben weiteren Highlights auch das Switch 5 und das günstigere Switch 3 – TURN ON war dabei um einen ersten Test-Eindruck zu gewinnen. Wie schon das Acer Switch Alpha 12 kommt auch das neue Switch 5 mit einem 12-Zoll-Display mit  2160 x 1440 Pixeln QHD-Auflösung daher. Es wird in unterschiedlichen Ausführungen mit Intel-Core-i-Prozessoren bis hin zum i7 und bis zu 512 Gigabyte-SSD-Festplatte erhältlich sein, die Standardausstattung verfügt bereits über 8 Gigabyte RAM. Statt mit einem surrenden Lüfter arbeitet die Switch-Serie auch weiterhin mit Flüssigkühlung, was im täglichen Gebrauch durchaus praktisch ist.

Acer verspricht über zehn Stunden Akku-Leistung

Ob die recht leistungsstarken Prozessoren so auch langfristig ausreichend kühl bleiben, muss aber ein ausführlicher Test zeigen. Im ersten Hands-on erschien die Temperatur allerdings durchaus moderat. Wie es sich für ein 2-in-1 gehört, kann das Gerät sowohl als Tablet wie auch mit Tastatur als leichter Laptop genutzt werden. Als reine Tablets wirken Switch 3 und 5 allerdings etwas schwer, auch wenn die Funktion natürlich vollends gegeben ist. Beide Ausführungen besitzen sowohl eine Front- als auch eine Selfie-Kamera und sollen laut Acer über zehn Stunden Akkulaufzeit bringen, was ein ausführlicher Test aber erst unter Beweis stellen muss.

Die Tastatur wird per Magnet angeklickt. fullscreen
Die Tastatur wird per Magnet angeklickt.
Der Ständer ist stufenlos verstellbar und wirkt sehr stabil. fullscreen
Der Ständer ist stufenlos verstellbar und wirkt sehr stabil.
Die Tastatur wird per Magnet angeklickt.
Der Ständer ist stufenlos verstellbar und wirkt sehr stabil.

Acer Active Pen beim Switch 5 bereits im Lieferumfang dabei

Besonders positiv: Der Acer Active Pen, welcher mit fühlbarem Gewicht wirklich gut in der Hand liegt, ist beim Swift 5 laut Hersteller bereits im Lieferumfang enthalten. Entsprechende Angebote soll es auch beim Switch 3 geben. Der stufenlos verstellbare Ständer wirkt im Hands-on-Test deutlich stabiler als ein erster Blick vermuten lässt – er lässt sich beim Arbeiten sogar einhändig sehr einfach verstellen. Die im Lieferumfang enthaltene Tastatur lässt sich unkompliziert per Magnet-Verbindung am Tablet befestigen und im Höhenwinkel zweistufig verändern. Die abnehmbare Tastatur ist zwar bei beiden Modellen die gleiche, die eingebaute Tastenbeleuchtung funktioniert allerdings nur beim größeren Switch 5. Das im Keyboard integrierte Touchpad reagierte im Hands-on sehr gut, bietet eine angenehme Größe und unterstützt auch Windows-10-Gesten. Hier zeigt Acer der Surface-Konkurrenz die Zähne, die Tastatur muss nämlich nicht wie bei Microsoft erst extra gekauft werden. Das Switch 5-Paket mit Stylus und Keyboard ist preislich also ziemlich attraktiv.

Acer Switch: Vielseitigkeit steht im Vordergrund

Die Anschlussmöglichkeiten reichen bei beiden Ausführungen von USB-C (hierüber können auch andere Geräte am Switch aufgeladen werden) über Bluetooth 4.0 bis hin zu einem Full-Size-USB-3-Anschluss. Darüber hinaus lässt sich der Speicher über den integrierten Mikro-USB-Slot noch bequem erweitern. In Sachen Formfaktor wirken sowohl Switch 5 als auch Switch 3 auf den ersten Blick äußerst hochwertig und gut verarbeitet. Das Switch 5 lässt sich per eingebautem Fingerabdrucksensor an der Seite auch schnell und sicher entsperren, für den mobilen Gebrauch hat Acer hier zum Preis von etwa 999 Euro definitiv ein vielseitiges und ernst zu nehmendes Arbeitsgerät entwickelt.

Auch das günstigere Switch 3 wirkt sehr hochwertig. fullscreen
Auch das günstigere Switch 3 wirkt sehr hochwertig.
Vielseitigkeit steht beim Acer Switch im Vordergrund. fullscreen
Vielseitigkeit steht beim Acer Switch im Vordergrund.
Auch das günstigere Switch 3 wirkt sehr hochwertig.
Vielseitigkeit steht beim Acer Switch im Vordergrund.

Switch-Serie soll ab Sommer Zuwachs erhalten

Für das kleinere Budget steht mit dem Switch 3 nun auch eine kostengünstige Alternative parat – schon ab 499 Euro soll das kleinere Convertible sich speziell an Schüler, Studenten und Familien richten. Auch hier stehen mehrere Varianten mit Intel Pentium- und Celeron-Prozessoren zur Verfügung. Wer eine vielseitige Lösung für Webanwendungen, Videostreaming oder Office-Anwendungen sucht, sollte sich das 2-in-1 mit Full-HD-Auflösung genauer ansehen. Das Switch 3 erscheint im Juni in Europa, das Switch 5 soll dann im Juli folgen.

Ist das Switch 5 der Surface-Killer?

Im Vergleich zum Surface Pro 4  ist das Acer Switch 5 preislich mittlerweile höher angesiedelt, allerdings ist das Convertible von Microsoft nun auch schon gute eineinhalb Jahre alt. Auf einen Nachfolger warten wir bisher vergeblich, auf den ersten Blick sieht das Switch 5 daher wie eine wirklich gute Alternative aus. Zwar könnte die Display-Helligkeit etwas stärker sein und die Verarbeitung wirkt nicht ganz so erstklassig wie beim Surface Pro. Bei Details wie dem stabilen und einhändig bedienbaren U-Standfuß, dem Fingerabdruck-Scanner oder der Tastaturbeleuchtung hat Acer aber mitgedacht. Auch das kleinere Switch 3 bietet in seiner Preisklasse viele Vorteile und kann in erster Linie durch seine Vielseitigkeit punkten. Ob Acer in Sachen Performance und Effektivität des lüfterlosen Designs bestehen kann, muss ein ausführlicherer Test zeigen.

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