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Asus Zenwatch 3 im Hands-on: Erster Eindruck der Smartwatch

Die Asus ZenWatch 3 wurde auf der IFA 2016 vorgestellt.
Die Asus ZenWatch 3 wurde auf der IFA 2016 vorgestellt. (©TURN ON 2016)

Bei Asus geht es endlich rund. Die Zenwatch 3 ist die erste kreisrunde Smartwatch des Herstellers und soll mit einer besonderen Akkutechnologie sowie einem cleveren Bedienkonzept punkten.

Es war irgendwann im letzten Jahr zur IFA, da wurden die bis dahin eckigen Smartwatches plötzlich rund. Samsung, Huawei, Motorola – sie alle stellten auf der Messe ihre runden Computeruhren vor. Nur bei Asus blieb man mit der Zenwatch 2 noch beim eckigen Design. Doch in diesem Jahr, mit rund zwölf Monaten Verzögerung, haben auch die Taiwaner auf der IFA 2016 endlich ihre erste runde Smartwatch im Gepäck.

Die Zenwatch 3 ist schön rund

Schickt ist sie geworden, die Zenwatch 3. Am ehesten ist das Design tatsächlich vergleichbar mit der letztjährigen Moto 360, wobei die neue Asus-Smartwatch im glänzenden Metallgehäuse noch einen Tick edler wirkt. Anders als bei der Moto kommt das AMOLED-Display von 1,39 Zoll-Größe zudem ohne einen sichtbaren Lichtsensor aus. Wie eigentlich jede Smartwatch wirkt auch die Zenwatch 3 trotzdem nicht übermäßig schlank.

Hatte der Hersteller im vergangenen Jahr von der Zenwatch 2 noch eine kleinere Damen-Version angeboten, so fällt diese beim neuen Modell weg. Wie ein Produktmanager von Asus gegenüber TURN ON erklärte, hätten die Verkäufe gezeigt, dass die Smartwatch-Zielgruppe derzeit vor allem eine Männliche sei. Auch bei den Armbändern passt sich Asus nach eigenen Angaben der Nachfrage an. So gibt es kein Metallarmband mehr, sondern nur noch Leder oder Kunststoff in unterschiedlichen Farbvarianten.

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Das Lederarmband passt erstaunlich gut zur Uhr. (© 2016)

Neues Bedienkonzept: Möglichst viele Knöpfe

Auffällig ist die Zenwatch 3 vor allem wegen der Vielzahl ihrer physischen Bedienelemente. Am rechten Rand des Gehäuses befinden sich nämlich gleich drei Knöpfe, die sich jeweils in zwei unterschiedlichen Druckstärken betätigen lassen. Der Träger soll dabei selbst entscheiden können, welche Befehle er den Knöpfen zuweisen möchte. Ausprobieren konnten wir Letzteres beim ersten Hands-On der Zenwatch 3 jedoch nicht, da Asus auf den Probegeräten am Rande seiner Pressekonferenz noch keine finale Software installiert hatte. Wie clever das Bedienkonzept also wirklich ist, werden wir erst erfahren, wenn es finale Testgeräte der Uhr gibt. Zum Einsatz kommen soll auf der fertigen Smartwatch allerdings Android Wear in der Version 1.5 und noch nicht die kommende Version 2.0.

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Drei Knöpfe zieren die Android Wear-Uhr. (© 2016)

Ein Zusatzakku als "Geheimwaffe"

Eine weitere Besonderheit ist der Akku. Der soll nämlich je nach Gebrauch sogar zwei bis drei Tage durchhalten. Wer noch mehr möchte, wird die Uhr zudem mit einem externen Zusatzakku ausstatten können, der von hinten magnetisch an das Gehäuse angeschlossen wird. Dieser soll rund 40 Prozent zusätzliche Akkuleistung liefern und auch dann nutzbar sein, wenn die Uhr getragen wird. Zu sehen gab es diese "Geheimwaffe" allerdings beim Asus-Presseevent am Dienstagabend noch nicht.

Die Asus Zenwatch 3 soll laut Hersteller bereits im Oktober in den Handel kommen. Der Preis für die Variante mit Lederarmband soll dann bei 249 Euro liegen. Die Version mit Gummiband soll es für 229 Euro zu kaufen geben.

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