Test

Bose QuietComfort 25 im Test: Sound ein, Umwelt aus

Mit dem Noise Cancelling des Bose QuietComfort 25 schaltet man Straßenlärm einfach ab.
Mit dem Noise Cancelling des Bose QuietComfort 25 schaltet man Straßenlärm einfach ab. (©TURN ON 2015)

Der Kopfhörer Bose QuietComfort 25 soll sich durch ein exzellentes Klangbild und seine verbesserte Geräuschunterdrückung von anderen Konkurrenzprodukten absetzen. Doch rechtfertigen Sound und Noise Cancelling den hohen Anschaffungspreis von knapp 300 Euro? Im Test prüfen wir, was die Luxus-Kopfhörer wirklich taugen.

Schon beim Auspacken spürt man, dass Bose beim QuietComfort 25 jedes Detail gut durchdacht hat: Statt Plastik und Kabelgewirr enthält die Packung ein speziell zugeschnittenes Case, in dem der sorgsam zusammengefaltete Kopfhörer nebst Zubehör steckt. Auch nach mehrmaliger Benutzung im Test lässt sich der Bose QuietComfort 25 wieder problemlos in die Tasche zurück bugsieren. In der Packung legt Bose alles bei, was der Nutzer zum Betrieb benötigt – und noch eine Kleinigkeit mehr, denn außer Batterie und Anschlusskabel wird auch gleich ein Adapterstecker für den Audio-Anschluss im Flugzeug mitgeliefert. Damit kann man den Bose-Kopfhörer auch im Flieger verwenden.

Bose QuietComfort 25: Anschlusskabel mit Pfiff

Bose QuietComfort 25 fullscreen
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Des Weiteren enthält das Anschlusskabel ein Mikrofon nebst Lautstärkewippe, um Anrufe vom Mobiltelefon – in unserem Fall dem iPhone 6 – entgegenzunehmen. Für Nutzer von Android-Smartphones, beispielsweise dem Samsung Galaxy S6, bietet Bose eine gesonderte Version des QuietComfort 25 an. Beim Telefonieren verstehen sich beide Gesprächspartner ausreichend gut. Allerdings hört der Träger des Bose QuietComfort 25 zuweilen einige Antennen-Störgeräusche – die aber durchaus im Bereich des Erträglichen bleiben.

Auch keine Selbstverständlichkeit: Das Audio-Kabel besitzt an jedem Ende einen Stecker. So hat der Nutzer die Möglichkeit, die Strippe bei Bedarf auszutauschen. Bei den meisten Kopfhörern ist das Audio-Kabel immer noch fest verdrahtet. Das bedeutet: Kabel kaputt, Kopfhörer kaputt – doch nicht so beim QC 25. Zur Not lässt sich sogar ein ganz gewöhnliches Kabel mit 3,5-mm-Klinke verwenden – auch wenn die Freisprechfunktion dann natürlich wegfällt.

Die sehr wertige Konstruktion des Bose QuietComfort 25 umschmeichelt mit Polstern an den richtigen Stellen Kopf und Ohren. Mit großen Buchstaben kennzeichnet Bose im Innern der Soundmuscheln die Stereo-Kanäle Links und Rechts – falsches Aufsetzen ist damit fast schon unmöglich. Das Einstellen auf die jeweilige Kopfgröße geht schnell und einfach vonstatten – ohne die Frisur in Mitleidenschaft zu ziehen.

Sound: Ohne Brachialbass, aber sehr ausgewogen

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Doch kommen wir nun zum Wichtigsten: dem Klang. Der Kopfhörer liefert ein sehr neutrales Klangbild, ohne Megabässe oder sonstige Verschlimmbesserung. Selbst innerhalb eines Orchesterstückes lässt sich problemlos jedes einzelne Instrument mit den Bose-Kopfhörern heraushören. Schaltet man die Geräusch-Unterdrückung hinzu, scheint nicht nur die Umwelt zu verstummen, sondern auch der Sound noch einmal an Brillanz zu gewinnen. Ohne Noise-Cancelling hört sich die Musik ein wenig basslastiger und dumpfer an. Dennoch überzeugt der Bose-Kopfhörer in beiden Modi und hört sich noch einmal deutlich besser an als sein Vorgänger QuietComfort 15. Für die Geräuschunterdrückung benötigt der Bose QC25 allerdings Strom: Eine AAA-Batterie reicht immerhin für über 30 Stunden Hörgenuss mit Noise-Cancelling-Funktion.

Fazit: Spitzen-Kopfhörer nicht nur für Reisende

Der Bose QuietComfort 25 überzeugt durch exzellenten Klang, sehr gute Geräuschunterdrückung und angenehmen Trage-Komfort. Die kleinen, intelligenten Extras wie die auswechselbare Audio-Strippe oder der beigelegte Adapter für Flugreisen komplettieren das gute Gesamtbild. Der Bose QC 25 kostet mit knapp 300 Euro nicht wenig, ist aber jeden Cent wert.

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