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Lenovo: Moto Z Play, Yoga 910 und Yoga Book im IFA-Kurz-Test

Starke Leistung in schlankem Design: Das Yoga 910.
Starke Leistung in schlankem Design: Das Yoga 910. (©TURN ON 2016)

Auf der Lenovo Launch Party im Rahmen der IFA 2016 in Berlin präsentierte der Hersteller einige spannende Neuheiten. So konnten unsere Kollegen Alex und Jens persönlich Hand an das Yoga 910, das Yoga Book sowie das Moto Z Play legen. Ein erstes Fazit haben die beiden auch schon parat.

Das Yoga 910 ist wie seine Vorgänger ein besonders flexibles Notebook. Dank der verbauten Scharniere lässt sich der 13,9-Zoll-Bildschirm komplett umklappen. Im sogenannten Zelt-Modus eignet sich das Yoga gut für Präsentationen, in komplett umgeklapptem Zustand als Tablet. Das Gehäuse ist komplett aus Aluminium und wirkt von außen äußerst stylish. Für die nötige Rechenpower sorgt ein leistungsstarker i7-Prozessor von Intel, als Datenspeicher ist eine 1 Terabyte-PCI-Express-SSD-Festplatte verbaut. Als besonderes Schmankerl nutzt das Yoga 910 einen Edgeless-Multitouch-Display: Das bedeutet, dass das Display nahtlos an den Bildschirmrand anschließt.

Yoga Book: Tolles Tablet mit Touchpad-Tastatur

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Das Yoga 910 im sogenannten Zelt-Modus. (©TurnOn 2016)

Der kleinere Bruder ist das Yoga Book. Das 2-in-1-Tablet gibt es wahlweise mit Android- oder Windows-Betriebssystem. In aufgeklapptem Zustand befindet sich links der 10,1-Zoll-Full-HD-Touchscreen, während der rechte Teil als Touchpad fungiert. Wahlweise lässt sich auf dem Touchpad eine Tastatur einblenden, sodass das Yoga Book auch als Notebook-Ersatz nutzbar ist. Als praktisches Gadget wird ein Eingabestift mitgeliefert. In unserem Hands-on ist zu sehen, wie gut der Stylus sowohl analog als auch digital funktioniert: Der Nutzer kann nämlich mit dem Stift echte Notizen auf Papier schreiben, die Schrift wird dann zudem als digitale Notiz aufgezeichnet.

Moto Z Play: Smartphone mit Ansteck-Modulen

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Das Hasselblad-Add-On verspricht starke Bildqualität zum stolzen Preis. (©TurnOn 2016)

Zu guter letzt stellte Lenovo das Moto Z Play vor: Im 5,5-Zoll-Smartphone ist ein 5,5-Zoll-AMOLED-Display verbaut, das mit einer Full-HD-Auflösung aufwartet. Angetrieben wird es von einem Snapdragon 620-Prozessor, als Betriebssystem ist Android 6.1 Marshmallow vorinstalliert. Besonders interessant am Moto Z Play sowie seinem Schwestermodell, dem Moto Z, ist nicht nur die Hardware, sondern vor allem die Features, mit denen die beiden Android-Geräte aufwarten: Der Fingerabdrucksensor und das wasserabweisende Gehäuse sind nur ein kleines Highlight: Mit den sogenannten Moto Mods bieten die Smartphones die Möglichkeit, Add-On-Module auf der Rückseite der Geräte zu befestigen.

In unserem Hands-on-Video werden neben ansteckbaren Smartphone-Hüllen gleich zwei spannende Zusatzmodule gezeigt: Zum einen gibt es von Kamerahersteller Hasselblad eine 12-Megapixel-Kamera, die auf das Moto Z Play angebracht werden kann. Da Hasselblad für High-End-Kameras bekannt ist, hat auch das Moto-Add-On seinen Preis: Ganze 299 Euro soll das Steckmodul kosten. Leider handelte es sich beim Hasselblad-Gerät noch um ein Demonstration-Modul, das beim Austesten den Dienst versagte.

Als zweiten Steckaufsatz wurde der InstaShare-Projector gezeigt. Hinter den Gadget versteckt sich, wie der Name bereits verrät, ein Beamer, mit dem sich die Inhalte eures Smartphones auf eine Wand projizieren lassen. Damit eurem Moto-Gerät nicht zu schnell die Puste ausgeht, greift der InstaShare-Projector auf einen eigenen, 1.000-Miliamperestunden-Akku zurück. Die Leuchtleistung liegt zwar nur bei 50 Lumen, sollte aber zumindest für kleinere Einsätze ausreichen. Für längere Einsätze wird sich das Gadget laut unserem Redakteur Jens sowieso nicht eignen: Der Projektor wurde bereits im Kurztest schon unangenehm warm, was im Dauereinsatz wohl noch schlimmer werden dürfte.

Alle weiteren News und Hands-On-Tests von der IFA 2016 findest Du auf unserer Special-Seite.

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