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OnePlus 7 im Test: So gut wie die Pro-Version, nur ohne Luxus-Features

Das Gesamtpaket des OnePlus 7 konnte mich begeistern.
Das Gesamtpaket des OnePlus 7 konnte mich begeistern.

Nachdem wir das OnePlus 7 Pro bereits ausgiebig testen konnten, haben wir nun endlich auch das normale OnePlus 7 in die Finger bekommen. Ob uns das Smartphone auch ohne 90-Hz-Display und Pop-up-Kamera überzeugen konnte, erfährst Du in unserem Test.

Design: Schlicht, aber hochwertig

Optisch unterscheidet sich das OnePlus 7 kaum von der Pro-Variante des Smartphones. Einige Unterschiede gibt es aber doch: Da das Gerät nicht über die innovative Pop-up-Kamera des OnePlus 7 Pro verfügt, ist die Selfie-Kamera in einer Wassertropfen-Notch untergebracht. Diese verdeckt zwar einen kleinen Teil des Displays, stört jedoch nicht und sieht modern aus. Die schwarzen Ränder sind recht schmal und das "Kinn" fällt ebenfalls nicht allzu groß aus. Die Vorderseite des Geräts ist stimmig, bietet viel nutzbare Displayfläche und sieht gut aus – ganz nach meinem Geschmack.

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Das Design des OnePlus 7 ist eher schlicht, dafür ist das Gehäuse hochwertig verarbeitet.

Der Gehäuserahmen des OnePlus 7 ist aus Aluminium und macht einen stabilen Eindruck. Auf der linken Seite befinden sich der Dual-SIM-Slot und direkt darunter der Lautstärkeregler. Auf der Unterseite sind wie gewohnt der USB-C-Anschluss sowie die Bohrungen für den Lautsprecher. Dank der Kombination mit dem schmalen Ohrmuschellautsprecher auf der Vorderseite ist sogar für Stereo-Sound gesorgt. Schließlich sitzen auf der rechten Seite des Rahmens noch der Power-Button und ein dreistufiger Schieberegler, mit dem sich das Smartphone stummschalten oder in den Vibrationsmodus versetzen lässt. Diesen finde ich äußerst praktisch, da ich so auch ohne eingeschalteten Bildschirm durch die verschiedenen Modi schalten kann.

Die Rückseite des OnePlus 7 ist schlicht gehalten. In Europa ist lediglich die Farbe "Mirror Gray" verfügbar. Farbverläufe wie beim OnePlus 7 Pro in der Farbe "Nebula Blue" gibt es nicht. Wie die Vorderseite wurde auch die Rückseite mit Gorilla Glass beschichtet. Leider ist diese besonders anfällig für Fingerabdrücke und ist schon nach kurzer Zeit ziemlich verschmiert. Die beigefügte Schutzhülle aus Plastik ist kaum weniger fettabweisend, scheint dafür aber guten Schutz zu versprechen. Auffällig ist, dass die Ecken der Hülle etwas dicker als der Rest der Schutzhülle sind. Mit ein wenig Glück überlebt das OnePlus 7 also auch die gefürchteten Stürze auf die Ecken, ohne dass der Bildschirm splittert. Ausprobieren wollte ich das aber nicht.

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Das Kameramodul ragt sehr weit aus der Rückseite des Geräts heraus.

Außerdem verhindert die Schutzhülle, dass das Smartphone direkt auf dem Kameramodul aufliegt. Dieses ragt nämlich enorm weit aus dem Gehäuse raus. Das sieht nicht besonders elegant aus, mit der Schutzhülle lässt es sich aber verschmerzen. Und da das Kameramodul zentral auf der Rückseite des Smartphones platziert ist, stört es nicht ganz so sehr wie beispielsweise beim Huawei P30 Lite.

Fazit: Die Verarbeitung des OnePlus 7 ist super und die Front wirkt dank Wassertropfen-Notch und schmalen Rändern modern. Ob einem die schlichte, graue Rückseite gefällt, ist Geschmacksache. Die Verwendung der beiliegenden Schutzhülle ist aus oben genannten Gründe zu empfehlen.

Display: Auch ohne 90-Hz-Support ein echtes Highlight

Gleich zu Beginn die größte Enttäuschung: Das Display des OnePlus 7 unterstützt keine Bildwiederholrate mit 90 Hertz. Dieses Feature bleibt dem OnePlus 7 Pro vorbehalten. Ansonsten gibt es aber nur wenige Abstriche gegenüber der Pro-Variante zu beklagen. Der Bildschirm ist mit 6,41 Zoll ein wenig kleiner als der des OnePlus 7 Pro und statt auf 1.440 x 3.120 Pixel kommt das Display des OnePlus 7 nur auf 1.080 x 2.340 Pixel.

Im direkten Vergleich ist das Bild also etwas unschärfer. Wenn Du aber nicht ständig das geniale 90-Hz-Display der Pro-Version neben Dir als Vergleich liegen hast, dürfte Dich auch die Schärfe des OnePlus 7 zufriedenstellen. Bei Filmen und Spielen konnte ich jedenfalls keine Mängel feststellen.

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Die Schärfe und die Farbdarstellung des AMOLED-Displays haben mir sehr gut gefallen.

Und auch bei der Farbdarstellung kann das AMOLED-Display punkten. Nutzer können sich entweder mit der Option "Lebendig" für kräftige, leuchtstarke Farben oder mit "Natürlich" für naturgetreue Farben entscheiden. Wer besondere Ansprüche an seinen Smartphone-Bildschirm hat, kann unter der Einstellung "Erweitert" auch noch aus den Optionen "AMOLED Wide Gamut", "sRGB" sowie "Display P3" wählen und zusätzlich die Farbtemperatur anpassen.

Die Helligkeit des Displays ist gut und es kann auch bei starkem Sonnenlicht noch gut abgelesen werden. Die automatische Helligkeitsregelung könnte hingegen ein wenig flotter reagieren. Beim Wechsel der Lichtverhältnisse passt sich mein Xiaomi Mi 8 deutlich schneller an.

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Ich bevorzuge bei der Darstellung lebendige Farben.

Der Fingerabdrucksensor im Display arbeitet erstaunlich präzise und entsperrt das Smartphone ohne Verzögerung. Ich konnte bei meinem Test kaum einen Geschwindigkeitsunterschied zu einem kapazitiven Sensor feststellen. Genau so sicher wie ein solcher dürfte der optische Sensor jedoch nicht sein – komfortabel ist er immerhin.

Fazit: Es ist wirklich schade, dass das AMOLED-Display des OnePlus 7 nicht auch 90 Hertz unterstützt, aber irgendeinen Mehrwert muss das Pro-Modell ja haben. Ansonsten gibt es am Bildschirm wenig zu meckern: Das Bild ist schön scharf, die Farbdarstellung lässt sich je nach Vorliebe konfigurieren und der Fingerabdrucksensor unter dem Display reagiert schnell. Ein kleiner Kritikpunkt ist der träge automatische Helligkeitsregler.

Technik: Es bleiben keine Wünsche offen

Die Hardware im OnePlus 7 kann sich durchaus sehen lassen. Herzstück des Smartphones ist ein Snapdragon 855, der beispielsweise auch schon bei der US-Version des Samsung Galaxy S10 zum Einsatz kommt. Beim Arbeitsspeicher haben Nutzer die Wahl aus zwei Konfigurationen: Entweder 6 GB RAM mit 128 GB internem Speicher oder 8 GB RAM mit 256 GB internem Speicher. Die Option für 12 GB Arbeitsspeicher wie beim OnePlus 7 Pro gibt es bei der Standardvariante nicht.

In meinem Test der 8 GB-Variante bin ich mit dem Arbeitsspeicher aber sehr gut ausgekommen. Auf dem Smartphone laufen locker mehr als zehn Apps parallel im Hintergrund und ich konnte ohne Verzögerung zwischen laufenden Spielen und anderen Apps hin und her wechseln – alles vollkommen flüssig.

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Technisch bleiben beim OnePlus 7 kaum Wünsche offen.

Nutzer, die auch gern auf ihrem Smartphone zocken, werden mit dem OnePlus 7 ihre wahre Freude haben. Dank des starken Prozessors, genügend Arbeitsspeicher und schnellem UFS-3.0-Speicher laufen auch anspruchsvolle Games wie "PUBG" oder "Iron Blade" ohne Ruckler auf dem Smartphone. Wer noch das letzte bisschen Leistung aus dem Gerät herausholen will, kann zusätzlich den "Fnatic-Modus" aktivieren, bei dem noch ein paar mehr Ressourcen für das Spiel freigeschaufelt werden – mehr dazu später.

Der Akku des OnePlus 7 bietet eine Kapazität von 3.700 mAh und kann über Fast Charge mit 20 Watt schnell wieder aufgeladen werden – das OnePlus 7 Pro ist allerdings noch eine Ecke schneller. Bei einer typischen alltäglichen Nutzung, die aus Surfen im Internet über WLAN und Mobilfunk, ein wenig Zocken, Navigation mit Google Maps, YouTube und gelegentlicher Nutzung weiterer Apps bestand, hatte ich am Ende Tages noch rund 20 Prozent Akku übrig. Wer ein wenig sparsamer ist, kann sicherlich auch 1,5 bis zwei Tage Laufzeit aus dem OnePlus 7 herausholen.

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Den fehlenden Klinkenanschluss kann ich verschmerzen, aber wieso legt OnePlus keinen Adapter für Klinkenstecker bei?

Außerdem bietet das Smartphone noch Bluetooth 5.0, NFC und USB-C-3.1. Auf einen Klinkenanschluss hat OnePlus verzichtet und Kopfhörer mit Kabel können nur über einen Adapter angeschlossen werden. Dieser liegt dem Smartphone leider nicht bei, was ich sehr eigenartig finde, da man nicht voraussetzen kann, dass jeder Käufer bereits einen Adapter besitzt oder Bluetooth-Kopfhörer verwenden möchte. Das kenne ich – vor allem von chinesischen Firmen – sonst anders.

Fazit: Bei der verbauten Hardware steht das OnePlus 7 der Pro-Variante in nichts nach. Egal ob beim Zocken, Filme gucken oder sonstiger Nutzung, das Smartphone liefert eine sehr gute Leistung ab. Alles läuft flüssig und ohne größere Ladezeiten. Bis auf den fehlenden Klinkenadapter gibt es nichts zu bemängeln.

Kameras: Der Hauptsensor schießt fantastische Bilder

Das OnePlus 7 verfügt über eine 48-MP-Hauptkamera mit einem Blendenwert von f/1,7 und diese wird von einem 5-MP-Tiefensensor mit einer f/2,4-Blende unterstützt. Ein Ultraweitwinkelobjektiv, wie es die Pro-Variante besitzt, gibt es nicht. Der Hauptsensor verfügt sowohl über eine optische als auch über eine elektronische Bildstabilisierung und PDAF-Autofokus.

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Mit so einer guten Kamera macht das Fotografieren Spaß.

Wie bei den meisten Smartphones mit 48-MP-Kamera haben auch die Fotos des OnePlus 7 standardmäßig "nur" eine Auflösung von 12 Megapixeln, weil das sogenannte "Pixel-Binning"-Verfahren zum Einsatz kommt. Dabei werden vier Pixel zu einem einzigen Pixel verschmolzen, wodurch weniger Bildrauschen entsteht. Im Pro-Modus der Kamera können auch Fotos mit vollen 48 Megapixeln im JPG-Format und Bilder im RAW-Format geknipst werden.

In der Praxis sehen die Fotos mit 12 Megapixeln aber etwas detaillierter und schärfer aus. Da es sich bei der Hauptkamera um den gleichen Sensor wie beim OnePlus 7 Pro handelt, sind die Bilder auch auf gleich hohem Niveau. Naturgetreue Farben, toller Kontrast und viele Bilddetails – da kann ich mich wirklich nur meinem Kollegen Andreas anschließen, der den Sensor bereits im OnePlus 7 Pro getestet hat. Die Fotoqualität ist echt genial. Einen optischen Zoom, wie beim großen Bruder, gibt es allerdings nicht – man kann eben nicht alles haben.

Mit der 48-MP-Kamera lassen sich schöne Momente einfangen. fullscreen
Mit der 48-MP-Kamera lassen sich schöne Momente einfangen.
Scharf, farbgetreu und guter Kontrastumfang: Die Kamera des OnePlus 7 hat echt was auf dem Kasten. fullscreen
Scharf, farbgetreu und guter Kontrastumfang: Die Kamera des OnePlus 7 hat echt was auf dem Kasten.
Die Kamera kommt auch mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut klar. fullscreen
Die Kamera kommt auch mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut klar.
Es kann alternativ ein Seitenverhältnis von 1:1 ausgewählt werden. fullscreen
Es kann alternativ ein Seitenverhältnis von 1:1 ausgewählt werden.
Mit dem Portrait-Modus lassen sich schöne Nahaufnahmen zaubern. fullscreen
Mit dem Portrait-Modus lassen sich schöne Nahaufnahmen zaubern.
Bildrauschen ist dank Pixel Binning eine echte Seltenheit. fullscreen
Bildrauschen ist dank Pixel Binning eine echte Seltenheit.
Auch die Selfie-Kamera weiß zu überzeugen. fullscreen
Auch die Selfie-Kamera weiß zu überzeugen.
Hier ein Selfie mit Bokeh-Effekt. fullscreen
Hier ein Selfie mit Bokeh-Effekt.
Was verbirgt sich wohl hinter dem schwarzen Gestrüpp? fullscreen
Was verbirgt sich wohl hinter dem schwarzen Gestrüpp?
Der Nachtmodus verrät es: Ein Baum. fullscreen
Der Nachtmodus verrät es: Ein Baum.
Mit der 48-MP-Kamera lassen sich schöne Momente einfangen.
Scharf, farbgetreu und guter Kontrastumfang: Die Kamera des OnePlus 7 hat echt was auf dem Kasten.
Die Kamera kommt auch mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut klar.
Es kann alternativ ein Seitenverhältnis von 1:1 ausgewählt werden.
Mit dem Portrait-Modus lassen sich schöne Nahaufnahmen zaubern.
Bildrauschen ist dank Pixel Binning eine echte Seltenheit.
Auch die Selfie-Kamera weiß zu überzeugen.
Hier ein Selfie mit Bokeh-Effekt.
Was verbirgt sich wohl hinter dem schwarzen Gestrüpp?
Der Nachtmodus verrät es: Ein Baum.

Dank des Nachtmodus lassen sich mit dem OnePlus 7 auch noch in der Dunkelheit Fotos schießen. Diese sind zwar brauchbar, könnten aber deutlich besser aussehen. Die Selfies können hingegen wieder überzeugen. Im Portrait-Modus werden Motiv und Hintergrund gut voneinander getrennt und der Bokeh-Effekt hat meiner Meinung nach genau die richtige Stärke.

Die Videoqualität geht ebenfalls voll in Ordnung. Mit dem OnePlus 7 sind 4K-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde drin und dank der elektronischen Bildstabilisierung verwackelt auch nichts. Außerdem lassen sich noch Videos in Super Slow Motion in 1080p bei 240 FPS und in 720p bei 480 FPS drehen.

Fazit: Die Fotoqualität des OnePlus 7 ist spitzenklasse. Nur wenige Smartphones schießen noch bessere Fotos. Das Fehlen des Ultraweitwinkelsensors und des Teleobjektivs ist zwar schade, aber kein Beinbruch. Ansonsten steht das OnePlus 7 der Pro-Variante in nichts nach.

Software: Oxygen OS überzeugt

Wie man es von OnePlus kennt, kommt auch auf dem OnePlus 7 die angepasste Android-Oberfläche Oxygen OS in der Version 9.5.5 zum Einsatz. Diese basiert auf dem aktuellen Android 9 Pie. Beim Test bin ich das erste Mal mit Oxygen OS in Kontakt gekommen und ich muss sagen, dass es mich positiv überrascht hat.

Die Nutzeroberfläche erstrahlt in einem sauberen Design und wirkt sehr aufgeräumt. Damit kann Oxygen OS bei mir punkten. Alle Einstellungen sind logisch angeordnet und auch für neue OnePlus-Benutzer schnell zu finden – das kann ich bestätigen.

Weiterhin gefallen mir die vielen kleinen Features, die Oxygen OS bietet. Beim Starten eines Spiels wird beispielsweise automatisch der Spielmodus aktiviert, der automatisch CPU, GPU sowie den RAM für das Spiel optimiert. Das bieten auch andere Smartphones, allerdings lässt sich noch der "Fnatic-Modus" aktivieren, der das Ganze um einen erweiterten "Nicht stören"-Modus, verbesserte Prozessregelung und eine Netzwerkerweiterung ergänzt.

Ob die letzten beiden Optimierungen wirklich eine zusätzliche Verbesserung bieten, konnte ich im Test nicht feststellen. Der erweiterte DND-Modus, bei dem ich festlegen kann, ob und wie ich Benachrichtigungen beim Zocken erhalten möchte, und die Funktion, Anrufe direkt über den Lautsprecher entgegenzunehmen, finde ich aber echt praktisch.

Ansonsten gefallen mir noch der Quick-Launch für Apps, der über längeres Drücken auf den Fingerabdrucksensor aktiviert wird, die clevere Integrierung von Google Lens in die Kamera und die Funktion zum geplanten Ein- und Ausschalten des Smartphones – eben alles, was mein Leben erleichtert.

Fazit: Oxygen OS verfügt über ein sauberes und geordnetes Design, welches mir besonders im Dark Mode richtig gut gefällt. Außerdem bietet das Betriebssystem viele praktische Features, die das alltägliche Leben erleichtern. Oxygen OS hat sich definitiv einen Platz in der Liste meiner Lieblings-ROMs verdient.

Fazit: Beinahe ein Rundum-Glücklich-Paket

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Das OnePlus 7 hat mir insgesamt sehr gut gefallen.

Das OnePlus zeigt, wie die Standardvariante eines Smartphones auszusehen hat. Bei den verbauten Komponenten und der daraus resultierenden Leistung liegen das Standard- und Pro-Modell fast auf Augenhöhe. Den Zusatz "Pro" verdient sich das One Plus 7 Pro ausschließlich durch Luxus-Features wie dem 90-Hz-Bildschirm, der Pop-up-Selfiecam und dem Weitwinkelobjektiv. Daran sollten sich andere Hersteller ein Beispiel nehmen.

Bei mir hat das OnePlus 7 jedenfalls einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Es schießt tolle Fotos, mit dem Gerät lässt sich prima zocken und der Akku reicht auch bei intensiverer Nutzung locker etwas mehr als einen Tag. Das nutzerfreundliche Oxygen OS rundet das technisch gut ausgestattete Smartphone ab. Und die unverbindlichen Verkaufspreise von 559 Euro für die Standardvariante bzw. 609 Euro für die 8-GB-Version mit 256 GB Speicher gehen für die gebotene Ausstattung vollkommen in Ordnung. Ich kann das Smartphone wärmstens empfehlen.

Das hat mir gefallen Das hat mir weniger gefallen
+ Beiliegende Schutzhülle - Rückseite extrem anfällig für Fingerabdrücke
+ Scharfes AMOLED-Display mit guter Farbdarstellung - Kein Klinkenanschluss und fehlender Adapter
+ Tolle Kameras - Fotos im Nachtmodus könnten besser sein
+ Aufgeräumtes Oxygen OS
+ Ordentliche Akkulaufzeit
+ Gute Verarbeitung

Alternativen zum OnePlus 7

Kamera

Wer noch etwas bessere Fotos als mit dem OnePlus 7 schießen will, hat mit dem Galaxy S10 und dem Huawei P30 zwei potenzielle Alternativen. Falls es der Geldbeutel zulässt, empfiehlt sich auch der derzeitige Platzhirsch der Smartphone-Fotografie, das Huawei P30 Pro.

Preis/Leistung

Obwohl man sich bei dem Preis des OnePlus 7 nicht beschweren kann, gibt es andere Hersteller, die ähnliche Hardware zu einem günstigeren Preis anbieten. Das Xiaomi Mi 9 bietet beispielsweise den gleichen Prozessor und die gleiche Ausstattung beim Arbeitsspeicher, kommt aber zusätzlich mit Ultraweitwinkelsensor und einem Teleobjektiv mit 2-fach optischem Zoom. Ein AMOLED-Display mit der gleichen Auflösung ist ebenfalls an Bord. Lediglich die Akkukapazität des Xiaomi Mi 9 ist etwas geringer als beim OnePlus 7. Mit Angeboten ab knapp 400 Euro ist das Smartphone aber eine echte Alternative.

Das sagt Michael:
Ich bin zwar mit meinem Xiaomi Mi 8 momentan sehr zufrieden, aber ich muss zugeben, dass mich das OnePlus 7 wirklich schwach macht. Die Kamera ist Spitzenklasse, es lassen sich super Videos auf dem Gerät gucken und auch beim Zocken hat mich das Smartphone echt überzeugt. Kein Ruckeln, keine Lags, ob das wohl am "Fnatic-Modus" lag? Wer weiß...

Jedenfalls handelt es sich beim OnePlus 7 um ein Smartphone mit einer sehr guten Ausstattung. Günstiger wirst Du wohl nur bei Xiaomi an solche Hardware kommen. Ein wirklich tolles Gerät.
OnePlus 7
OnePlus 7
  • Datenblatt
  • Hardware und Software
  • Gerätetyp
    Smartphone
  • Preis (UVP)
    Ab 559 Euro
  • Release
    14. Mai 2019
  • Farben
    Mirror Grey
  • Lieferumfang
    OnePlus 7, Schnell-Ladegerät, USB Type-C-Kabel, Schutzhülle, Schnellstartanleitung
  • Display-Größe
    6,41 Zoll
  • Display-Auflösung und Display-Typ
    2340 x 1080 Pixel, AMOLED
  • Prozessor
    Qualcomm Snapdragon 855
  • Arbeitsspeicher
    6/8 GB RAM
  • Speicherkapazität
    128 GB UFS 3.0 (bis 256 GB)
  • Betriebssystem
    Android 9.0 Pie mit OxygenOS (Stand: Mai 2019)
  • Kameras
    Frontkamera (16 MP) und Dual-Rückkamera (48 MP + 5 MP Tiefensensor)
  • SIM-Karten-Format
    Dual-Nano-SIM
  • Anschlüsse und Steckplätze
    USB-Typ-C
  • Konnektivität
    LTE-A, ac-WLAN, Bluetooth 5.0, NFC
  • Akkukapazität
    3700 mAh
  • Besondere Merkmale
    In-Display-Fingerabdruckscanner, Fast Charge 20V
TURN ON Score:
4,5von 5
  • Akkuleistung
    4,3
  • Design
    4,4
  • Preis-Leistung
    4,7
  • Hardware
    4,8
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