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10 Gründe, warum das Galaxy S7 besser ist als das iPhone 6s

Höhere Auflösung, andere Technik als beim iPhone 6s Plus: das Display des Galaxy S7 Edge.
Höhere Auflösung, andere Technik als beim iPhone 6s Plus: das Display des Galaxy S7 Edge. (©Samsung 2016)

Das Samsung Galaxy S7 und sein kurviger Modellbruder Galaxy S7 Edge sind endlich offiziell. Aber sind die beiden Smartphone-Flaggschiffe wirklich besser als die durchaus starke Konkurrenz am Markt? Wir können Dir zumindest zehn Argumente nennen, die für das Galaxy S7 und gegen das iPhone 6s sprechen.

Wir geben es besser gleich zu: Wir sind geblendet von der Präsentation des Samsung Galaxy S7 und der kurzen Zeit, die wir mit dem Gerät für ein erstes Hands-On nutzen konnten. Natürlich gibt es auch gute Gründe, sich das iPhone 6s oder das iPhone 6s Plus zu kaufen. In unserer Topliste wirst Du diese aber nicht finden. Wir präsentieren Dir nämlich die offensichtlichsten Gründe, warum das Galaxy S7 dem iPhone 6s überlegen ist.

1. Das Galaxy S7 ist wasserdicht

 Regen kann dem Galaxy S7 nichts anhaben. fullscreen
Regen kann dem Galaxy S7 nichts anhaben. (©Samsung 2016)

Ob versehentlich oder mit voller Absicht: So manch ein Smartphone ist schon einmal baden gegangen. Während einige Handys im Anschluss ihren Dienst versagen, kann Wasser anderen Geräten nicht viel anhaben. Das neue Galaxy S7 ist ein solches Gerät. Dessen IP68-Zertifizierung verrät: Das neue Samsung-Modell ist nicht nur vor dem Eindringen von Staub, sondern auch vor Wasser geschützt. Regen oder Missgeschicke im Haushalt werden die Funktionalität nicht beeinträchtigen, verspricht der Hersteller. Apple hingegen macht nur Angaben zu den Umgebungsbedingungen, in denen sich das iPhone 6s Plus wohlfühlt. Mehr als 95% Luftfeuchtigkeit mag das iOS-Smartphone ebenso wenig wie Kondenswasser. Eine IP-Zertifizierung besitzt das Gerät zudem nicht.

2. Der Speicher kann einfach & günstig erweitert werden

 Speicher kostet heutzutage nicht mehr viel – zumindest im Fall von externen Speichermedien. fullscreen
Speicher kostet heutzutage nicht mehr viel – zumindest im Fall von externen Speichermedien. (©Samsung 2016)

Moderne Smartphone-Flaggschiffe sind alles andere günstig. Für die verschiedenen Varianten des iPhone 6s und iPhone 6s Plus zahlen Apple-Kunden beim Hersteller zwischen 744,95 und 1074,95 Euro. Entscheidend dabei ist vor allem die Wahl der Speichergröße. Wer die nächstgrößere Speichervariante kaufen möchte, muss jeweils über 100 Euro mehr investieren. Beim Galaxy S7 geht das einfacher, flexibler, günstiger. Im Gegensatz zum Vorgänger besitzt das Samsung-Modell nun wieder einen microSD-Slot. Wer mehr als 32 GB Speicher benötigt, rüstet externen Speicher einfach nach – und den gibt es sehr viel günstiger als die nächstgrößere Speichervariante eines Smartphones beim Hersteller. Das Galaxy S7 kostet daher immer 699 Euro, das Galaxy S7 Edge 799 Euro.

3. Die Samsung-Akkus fallen größer aus

Deutliche Überlegenheit auch in puncto Akku – zumindest auf dem Papier. 3000 und 3600 mAh im Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge stehen vergleichsweise mickrigen 1715 und 2750 mAh im iPhone 6s und iPhone 6s Plus gegenüber. Natürlich kommt es auf das Zusammenspiel von Hardware und Software sowie das individuelle Nutzungsverhalten an, wie lange eine Akkuladung im Alltag dann tatsächlich reicht. Die besseren Voraussetzungen für ein langes Durchhaltevermögen bringt aber definitiv das Samsung-Modell mit.

4. Das Galaxy S7 besitzt eine Schnellladefunktion

 Kabellos und schnell: Die Galaxy-Akkus sind schneller wieder voll als die der iPhones. fullscreen
Kabellos und schnell: Die Galaxy-Akkus sind schneller wieder voll als die der iPhones. (©Samsung 2016)

Sind die Akkus der neuen Galaxy-Modelle dann aber einmal leer, sind sie auch schneller wieder aufgeladen als die Energiespeicher in iPhone 6s und iPhone 6s Plus. Samsung setzt aber nicht nur auf eine Fast Charging-Technologie. Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge beherrschen auch das kabellose Laden. Wireless Charging wird gemäß der Standards WPC und PMA unterstützt. Bei Apple führt bislang kein offizieller Weg am langsameren Laden per Lightning-Kabel vorbei.

5. Das Edge-Display liefert echten Mehrwert

 Der Edge-Screen kann u.a. mit nützlichen Shortcuts individuell belegt werden. fullscreen
Der Edge-Screen kann u.a. mit nützlichen Shortcuts individuell belegt werden. (©TURN ON 2016)

Sowohl das aktuelle iPhone als auch das neue Galaxy S-Modell gibt es in zwei Varianten: Dem 4,7 Zoll großen iPhone 6s steht das 5,5 Zoll messende iPhone 6s Plus zur Seite, dem 5,1-Zoll-Galaxy S7 das 5,5 Zoll große Galaxy S7 Edge. Das gut 100 Euro teurere iPhone ist aber vor allem das: größer. Das genau 100 Euro teurere Samsung-Modell bringt seinen Käufern hingegen zusätzlichen Mehrwert. Das abgerundete Edge-Display lässt sich nämlich mit praktischen Zusatzfunktionen belegen. Es kann als Anzeige für Benachrichtigungen, Uhrzeit oder Ähnliches dienen, bietet auf Wunsch aber auch Shortcuts zu wichtigen Kontakten oder besonders häufig genutzten Apps.

6. Das Galaxy S7 bietet ein Always On-Feature

Wer sein Smartphone mittlerweile auch als Zeitanzeige Nummer eins verwendet, wird ein weiteres Feature von Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge zu schätzen wissen: das Always On-Display. Ist die Funktion aktiviert, wird beispielsweise die Uhrzeit dauerhaft auf dem Bildschirm angezeigt. Dabei soll das Feature nur wenig Akku fressen. Energiesparender als das Einschalten des iPhone-Displays zum häufigen Zeitablesen dürfte es auf jeden Fall sein.

7. Die Samsung-Kamera fokussiert schneller

 Sich schnell bewegende Objekte scharf einzufangen, ist für jede Kamera eine Herausforderung. fullscreen
Sich schnell bewegende Objekte scharf einzufangen, ist für jede Kamera eine Herausforderung. (©Samsung 2016)

Eine weitere Baustelle, auf der Samsung zum Generationswechsel fleißig gearbeitet hat, war die Kamera seiner Flaggschiffreihe. Nicht mehr Auflösung, sondern andere sinnvolle Verbesserungen standen auf der Tagesordnung. Et voilà –schon so kurz nach der Vorstellung des Galaxy S7 beweist ein GIF, dass das Samsung-Smartphone schneller fokussiert als das iPhone 6s. Damit dürfte es Galaxy-Besitzern einfacher fallen, scharfe Fotos von sich schnell bewegenden Objekten zu knipsen.

8. Das Galaxy S7 liefert bessere Bilder bei schlechtem Licht

Obwohl die Auflösung der Hauptkamera von 16 Megapixel im Galaxy S6 auf 12 Megapixel im Galaxy S7 gesunken ist, macht das neue Android-Smartphone die besseren Bilder. Warum? Weil Samsung auf eine sogenannte Dual Pixel-Technologie und eine f/1.7-Blende setzt. Damit schießt das neue Galaxy deutlich bessere Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen. Mit seiner f/2.2-Blende kann das iPhone 6s hier nicht mithalten, wie ein weiteres GIF bezeugt. Und: Den optischen Bildstabilisator haben sowohl Galaxy S7 als auch Galaxy S7 Edge an Bord. Bei Apple gibt's den nur im teureren iPhone 6s Plus.

9. Samsung setzt auf Virtual Reality

 Die Gear 360 filmt Rundumbilder, die mit Galaxy S7 und Gear VR angesehen werden können. fullscreen
Die Gear 360 filmt Rundumbilder, die mit Galaxy S7 und Gear VR angesehen werden können. (©Samsung 2016)

Schnellentschlossenen macht Samsung ein besonderes Angebot zum Release der neuen Modelle: Wer Galaxy S7 oder S7 Edge bis zum 10. März verbindlich vorbestellt, erhält eine Samsung Gear VR kostenlos dazu. Das ansonsten 99 Euro teure VR-Headset entführt Käufer in virtuelle Welten. Neben Apps und Spielen kann zudem eigens aufgenommenes 360-Grad-Material via Gear VR angesehen werden. Dafür hat der Hersteller die 360-Grad-Kamera Gear 360 entwickelt und auf dem MWC 2016 vorgestellt. Entsprechende Angebote von Apple? Gibt es (noch) nicht.

10. Technisch ist das Galaxy dem iPhone überlegen

Klar, Specs sind nicht alles – das hat auch Samsung in den letzten Jahren eingesehen. Und dennoch: Vergleicht man Galaxy S7 und iPhone 6s sowie ihre Phablet-Brüder auf dem Datenblatt, zieht Apples Smartphone in nahezu allen Bereichen den Kürzeren. Man könnte argumentieren, dass das iOS-Gerät auch ein halbes Jahr älter ist. Allerdings sind die Unterschiede – etwa zwischen Retina- und 2K-Display oder 4 GB und 2GB RAM – eigentlich zu groß, um es auf die zusätzliche Entwicklungszeit der Südkoreaner zurückzuführen.

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