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10 kostenlose Plugins für Adobe Photoshop

Plugins bieten Dir erweiterte Möglichkeiten zur Bildbearbeitung mit Photoshop.
Plugins bieten Dir erweiterte Möglichkeiten zur Bildbearbeitung mit Photoshop. (©Pexels / Unsplash 2017)

Photoshop kann mit kostenlosen Plugins um nützliche und praktische Funktionen bereichert werden. Hier stellen wir zehn Gratis-Plugins für das weit verbreitete Bildbearbeitungsprogramm vor und erklären, wie Du sie installieren kannst.

1. Nik Collection

Die Nik-Plugins für Profi-Fotografen kosteten einst über 500 US-Dollar. Google übernahm Nik Software und bietet die Plugins nach einer Preisreduktion schließlich vollkommen kostenlos an. Mit den Nik-Plugins ahmst Du den Look klassischer Kameras, Objektive und Filme nach, nutzt die Möglichkeiten der Schwarz-Weiß-Fotografie, setzt den HDR-Effekt ein, verbesserst Fotos mittels Rauschreduzierung und mehr.

Die Nik Collection ist mit Photoshop CS4 bis CC 2015, Photoshop Elements 9 bis 13 und Lightroom 3 bis 6 auf Windows und Mac kompatibel. Die Installation klappt einfach über den Installer, den Du herunterlädst und der automatisch Dein Grafikprogramm erkennt.

Zum Download: Google Nik Collection

2. Ink

Ink ist ein Plugin für Web-Entwickler. Wer das Layout seiner Websites in Photoshop baut, kann die Elemente mit Ink in HTML und CSS umwandeln, sodass sie auf einer Website originalgetreu umgesetzt werden können. Ink erzeugt sogar den Code für Schatten und Farbübergänge sowie für pixelgenaue Messungen der Abstände zwischen den Website-Elementen.

 Mit Ink verwandelst Du Deine Photoshop-Werke in Website-Code. fullscreen
Mit Ink verwandelst Du Deine Photoshop-Werke in Website-Code. (©chrometaphore 2017)

Zum Download: Ink

3. CSS3Ps

Das Cloud-basierte Tool CSS3Ps wandelt Deine Ebenen in CSS-, SCSS-, oder SASS-Code um. Es handelt sich also wie bei Ink um ein Plugin für Webentwickler, die gerne Elemente aus Photoshop in ihre Websites übernehmen möchten. Gerade beim Gestalten von aufwändigen Elementen wie Buttons mit Leuchteffekten spart CSS3Ps viel Arbeit.

Zum Download: CSS3Ps

4. SuperPNG

Photoshop erlaubt das Speichern Deiner Bilder in verschiedenen Dateiformaten, darunter auch PNG. Allerdings bietet das Adobe-Programm keine detaillierten Einstellungen für dieses Format. Dank SuperPNG wählst Du im Detail die richtige Balance zwischen Geschwindigkeit und Qualität der PNG-Umwandlung. Bedenke, dass eine niedrigere PNG-Qualität eine längere Speicherzeit bedeutet, da die Umwandlung mehr Zeit in Anspruch nimmt. Die Transparenz kann in der PNG-Datei erhalten bleiben oder entfernt werden, wie auch die Metadaten.

 Dank SuperPNG bekommst Du mehr Einstellmöglichkeiten für das Speichern im PNG-Format. fullscreen
Dank SuperPNG bekommst Du mehr Einstellmöglichkeiten für das Speichern im PNG-Format. (©fnordware 2017)

Zum Download: SuperPNG

5. Fontea

Bei der Arbeit mit Typografie bist Du in Photoshop auf die Schriftarten begrenzt, die auf Deinem Computer installiert sind. Wenn Du Dir mehr Schriftarten besorgen möchtest, musst Du in der Regel Geld bezahlen und auf die Rechte an den Schriftarten achten. Derweil gibt Dir Fontea Zugriff auf 800 Google Fonts, die alle gratis und quelloffen sind, weshalb Du Dir keine Gedanken über die Rechte machen musst. Im Plugin scrollst Du durch die Fonts oder suchst nach einer passenden Schriftart, die bei Bedarf automatisch installiert wird.

Zum Download: Fontea

6. Pexels Plugin

Mit dem Pexels-Plugin bekommst Du in Photoshop bequemen Zugriff auf die kostenfreien und frei verwendbaren Bilder der Pexels-Bilddatenbank. Wählst Du ein passendes Bild aus, wird es heruntergeladen und öffnet sich in einer neuen Ebene der Photoshop-Datei. Plugins gibt es auch für iStock und Getty, allerdings musst Du hier für die Bilder bezahlen und die Lizenzen beachten.

 Dank Pexels-Plugin erhältst Du in Photoshop Zugriff auf die lizenzfreien Pexels-Bilder. fullscreen
Dank Pexels-Plugin erhältst Du in Photoshop Zugriff auf die lizenzfreien Pexels-Bilder. (©Pexels / Pixabay 2017)

Zum Download: Pexels

7. On1 Effects

On1 Effects legt verschiedene Filter über Deine Bilder. So lässt Du Dein Foto etwa in Schwarz-Weiß oder in einem cineastischen Look oder in einem Vintage-Look erscheinen. In Photoshop funktioniert On1 Effects als Filterleiste, wobei Du den gewünschten Filter mit einem Klick auf das Bild anwenden kannst.

 On1 Effects legt stimmungsvolle Filter über Dein Bild. fullscreen
On1 Effects legt stimmungsvolle Filter über Dein Bild. (©MAXIM GUSELNIKOV, BLISS STUDIO, & HUDSON HENRY 2017)

Zum Download: On1 Effects

8. Layrs Control 2

Layrs Control 2 gibt Dir mehr Kontrolle über Deine Ebenen. Mit der entsprechenden Funktionsleiste kannst Du ungenutzte Effekte entfernen, leere Ebenen löschen, ähnliche Dateien oder Ordner finden und mehr. Normalerweise müsstest Du solche Dinge für jede Ebene manuell einstellen oder Dir eigene Scripts dafür programmieren. Layrs Control 2 spart also Zeit.

Zum Download: Layers Control 2

9. Font Awesome PS

Font Awesome ist eine Sammlung von Web-Icons für beispielsweise Twitter, einen Einkaufswagen, ein Hotel, einen Laptop und so weiter. Dank dem Font-Awesome-PS-Plugin hast Du auch in Photoshop Zugriff auf die 675 Icons. Da sie als Vektoren eingefügt werden, kannst Du ihre Größe oder Farbe ändern und sie bearbeiten, ohne jeweils die Qualität zu beeinträchtigen.

 Mit Font Awesome PS bekommst Du Zugriff auf Vektor-Icons. fullscreen
Mit Font Awesome PS bekommst Du Zugriff auf Vektor-Icons. (©Creative Do 2017)

Zum Download: Font Awesome PS

10. Plugins installieren

Möchtest Du ein Plugin wie eines aus der Liste oder etwa den Long Shadow Generator 2 für die automatische Erzeugung langer Schatten installieren, dann gilt je nach Plugin eine von zwei Vorgehensweisen. Entweder die Plugins werden in Photoshop eingefügt, indem Du sie installierst oder Du kopierst sie in den Erweiterungs-Ordner. Falls das Plugin ein ZXP-Format hat, nutzt Du den ZXPInstaller, um es zu installieren. Das Programm ersetzt den Adobe Extensions Manager.

Zum Download: ZXPInstaller

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