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10 Technik-Todsünden, die Du wahrscheinlich auch begehst

Laptop Kind
Laptop Kind (©Adobe Stock/Angelina 2018)

Smartphone, PC & Co. nutzen wir täglich – und oftmals falsch. Wir schaden der Technik, ohne es zu merken. Oder sie schadet uns, auch dafür sind wir gerne blind. Wir verraten Dir zehn Technik-Todsünden, von denen Du bestimmt schon die eine oder andere begangen hast.

1. Teure Technik in falsche Hände geben

Endlich ist das Geld für ein neues Smartphone, einen neuen Fernseher oder einen neuen Laptop da? Dann sorge dafür, dass die teure Technik heil zu Hause ankommt – und es dort auch bleibt. Was Dir besonders lieb und teuer ist, solltest Du nicht so ohne Weiteres aus der Hand geben. Den Neffen mit dem neuen Tablet spielen lassen? Am besten nur unter Aufsicht. Und wer mit Tieren in einem Haushalt lebt, sollte auch daran denken und sämtliche Kabel tiersicher verlegen.

2. Das Smartphone nicht schützen

Viele aktuelle Smartphones sind aus Glas – und damit besonders bruchanfällig. (© 2018 YouTube/GizmoSlip)

Während technische Großgeräte wie Waschmaschinen meist nur einmal transportiert werden müssen, hast Du Dein Smartphone wahrscheinlich tagtäglich dabei. Umso besser solltest Du es daher beim täglichen Transport in der Hosen-, Jacken- oder Handtasche schützen. Am besten wandert das Handy nicht mit dem Schlüssel in eine Tasche, für den Fall der Fälle bietet sich aber eine Displayschutzfolie an. Und vor gröberen Schäden bei einem Sturz schützen Smartphone-Hüllen. Die sind allemal günstiger als ein neues Display.

3. Falsche Netzteile verwenden

Ladekabel zu Hause vergessen? Auch wenn das Laptop-Kabel vom Arbeitskollegen zu passen scheint, verwende es besser nicht. Das Netzteil kann eine andere Spannung haben. Ist diese höher als Dein Gerät es braucht, kann es zu Schäden am Akku kommen. Darauf solltest Du übrigens auch achten, wenn Du Dir mal ein Netzteil von Drittanbietern kaufst.

4. 123456  als Passwort nutzen

Etwas kreativer solltest Du bei der Passwortwahl schon sein. Und es bitte nicht auf einem Post-it an den PC kleben... (© 2018 Adobe Stock/designer491)

Äußerlich ist das Gerät geschützt, aber auf eine Displaysperre verzichtest Du lieber? Wenn Du dann noch "123456" als Passwort für Online-Banking oder Bezahldienste nutzt, dann musst Du Dich nicht wundern, wenn Dein Konto bald weniger anzeigt. Damit Du sensible Daten an Handy, Rechner und Co. besser vor unbefugten Zugriffen schützen kannst, haben wir Dir hier neun Grundregeln für ein sicheres Passwort zusammengestellt.

5. Regelmäßige Backups vergessen

Stell Dir vor, Du stehst kurz vor dem Ende einer wichtigen Semesterarbeit und Dein Rechner gibt plötzlich den Geist auf. Ein Ersatz ist vielleicht schnell besorgt, aber was machst Du, wenn Du kein Backup Deiner Daten angelegt hattest? Von vorne anfangen? Es mag zwar etwas müßig sein daran zu denken, aber regelmäßige Backups können Dir im Ernstfall – vielleicht nicht das Leben – aber zum Beispiel das Studium retten. Auch Fotos, Videos, Smartphone-Nachrichten und Co. sind mitunter wertvolle Erinnerungen, die Du nicht verlieren möchtest. Zum Glück bieten viele Apps und Tools automatische Backups in regelmäßigen Abständen an.

6. Updates vernachlässigen

Wenn ein Update für Dein Smartphone verfügbar ist, solltest Du das Gerät auch aktualisieren. (© 2017 YouTube/iUpdateOS)

Dennoch heißt es, nicht nur in Erinnerungen zu schwelgen, sondern auch an die (sichere) Zukunft zu denken. Genauso wichtig wie regelmäßige Backups ist auch das Installieren von Updates. Für Android-Smartphones gibt es beispielsweise monatliche Sicherheitspatches von Google, die von den großen Herstellern auch für ihre Systeme angepasst werden. Apple geht sogar so weit, dass es ältere iOS-Versionen eine gewisse Zeit nach dem Launch einer neuen Version nicht mehr signiert. Wer auf Nummer sicher gehen will, hält sämtliche Betriebssysteme und Programme also stets aktuell.

7. Geräte verstauben lassen

Auch wenn manche technischen Geräte mittlerweile ein angestaubtes Image haben, treten sie nicht zwangsweise in den altersbedingten Streik. Voraussetzung für ein langes Geräteleben ist aber eine gute Pflege. Notebooks und Desktop-Rechner wollen beispielsweise frei atmen können – das geht nur, wenn der Lüfter frei von Staub ist. Auch andere technische Geräte leiden, wenn Schmutz und Staub in Ritzen eindringen. Beim Smartphone können sich mit der Zeit zum Beispiel die Lautsprecher oder Anschüsse zusetzen.

8. Falschen Ehrgeiz beim Putzen beweisen

Wer von vornherein mehr acht gibt, muss später weniger putzen. (© 2018 Adobe Stock/oldmn)

Bevor Du jetzt aber den sofort den Putzlappen schwingst, überleg Dir besser erst einmal, welchem Gerät Du mit welchem Utensil zu Leibe rücken kannst. Viele technischen Geräte vertragen keine aggressiven Haushaltsreiniger und auch mit Wasser musst Du meist vorsichtig sein. Wie Du Smartphones am besten sauber bekommst, haben wir Dir an dieser Stelle zusammengefasst. Fürs Display brauchst Du natürlich andere Putzutensilien als für die Anschlüsse. Wie Du Notebooks ordentlich sauber bekommst, erfährst Du hier.

9. Niemals neustarten

Dein Handy will nicht so, wie Du willst? Dahinter kann ein Bug stecken oder auch nur ein kleiner Schluckauf. Gerade wenn Deine Software auf dem neusten Stand ist, kann ein Neustart mitunter wahre Wunder wirken. Im Alltag vergisst man allzu häufig, dass das Smartphone läuft und läuft und läuft ... Willst Du beim iPhone auslesen, wie lange der letzte Reboot bereits her ist, dann schau mal in diesen Ratgeber.

10. Den Lautlos-Modus meiden

Mit dem Flugmodus gehst Du auf Nummer sicher, in wichtigen Momenten nicht zu stören. (© 2017 YouTube/ITJungles)

"Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen", behauptete Edward A. Murphy jr. schon vor langer Zeit. In der heutigen Zeit könnte man darauf aufbauen und sagen: Dein Smartphone wird genau dann klingeln, wenn es nicht klingeln soll. Im Meeting, in der Kirche, im Kino, in der Schule – es gibt viele Situationen, in denen man nicht mit Handyklingeln negativ auffallen möchte. Also: ab in den Lautlos-Modus mit dem Smartphone! Oder ganz aus, das kann ab und zu auch nicht schaden ...

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