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11 kuriose Fakten zum Apple Campus

Der Apple Campus 2 entsteht in Cupertino.
Der Apple Campus 2 entsteht in Cupertino. (©CC: Flickr/Forgemind ArchiMedia's Photostream 2015)

Noch in diesem Jahr könnte in Cupertino der neue Apple Campus fertiggestellt werden. Die gigantische Firmenzentrale ist ein Bau der Superlative. Wir präsentieren 11 kuriose Fakten zum Apple-HQ.

1. Die Idee stammte noch von Steve Jobs

Die Idee für den neuen Apple Campus stammte – wie so vieles bei Apple – noch von Mitbegründer Steve Jobs. 2009 soll der Chef selbst den Auftrag an das zuständige Architekturbüro vergeben haben. Wie fast immer wollte Jobs dabei ein umfassendes Mitspracherecht. Die Architekten sollten ihn deshalb nicht als Bauherr, sondern als Teil des Teams bezeichnen.

2. Apple Campus = Apple Campus 2

Offiziell trägt der neue Campus den Namen Apple Campus 2. Bereits der aktuelle Firmensitz des Unternehmens hört nämlich auf den Namen Apple Campus. Bei der Namenswahl bleibt sich der Konzern also treu.

 Der aktuelle Apple Campus in Cupertino. fullscreen
Der aktuelle Apple Campus in Cupertino. (©CC: flickr/ Simone Kalb 2016)

3. Baukosten von 5 Milliarden Dollar

Ob die Zahl stimmt oder nicht, ist leider nicht bekannt. Zum genauen Baupreis des Apple Campus schweigt man sich in Cupertino nämlich aus. Tim Cook soll jedoch vor Jahren einmal den Betrag von 5 Milliarden US-Dollar (etwa 4,6 Milliarden Euro) in einem Interview ins Spiel gebracht haben. Zum Vergleich: Die Hamburger Elbphilharmonie soll etwa 900 Millionen Euro kosten.

4. Der Campus sollte eigentlich gar nicht rund werden

Die kreisrunde Form des Apple Campus war bei Baubeginn noch gar nicht vorgesehen. Erst im Zuge der Planungen orientierte man sich an der Form diverser englischer Campusplätze und entschied sich letztlich für einen runden Bau.

 Die runde Form war nicht von Anfang an geplant. fullscreen
Die runde Form war nicht von Anfang an geplant. (©CC: flickr/ Forgemind ArchiMedia 2016)

5. Reichstag, Wembley Stadion, Apple Campus

Ein neuer Firmensitz ist natürlich auch ein Prestige-Objekt. Kein Wunder also, dass Apple nichts dem Zufall überlassen möchte und schon bei der Planung auf große Namen setzt. So konnte der Konzern das berühmte Architektur-Büro Foster + Partners für seinen Campus gewinnen. Die Briten haben auch in Deutschland bereits ihre Spuren hinterlassen und waren beispielsweise federführend beim den Neukonzeptionen des Reichstags und des Dresdner Hauptbahnhofes beteiligt. Auch der Neubau des Wembley Stadion geht auf die Kappe der Architekten.

6. Arbeitsplatz für knapp 13.000 Mitarbeiter

Der neue Apple Campus wird eine echte Stadt zum Arbeiten. Knapp 13.000 Beschäftigte sollen in dem Gebäude Platz finden. Die brauchen natürlich Platz. Allein das runde Hauptgebäude besitzt deshalb eine Fläche von rund 260.000 Quadratmetern. Der Umfang des Gebäudes soll 1,6 Kilometer betragen.

 Fast 13.000 Menschen solle einmal auf dem neuen Campus arbeiten. fullscreen
Fast 13.000 Menschen solle einmal auf dem neuen Campus arbeiten. (©CC: flickr/ Forgemind ArchiMedia 2016)

7. Keynotes künftig in Cupertino

Den Neubau möchte Apple unter anderem nutzen, um große Produktankündigungen zukünftig direkt in Cupertino durchzuführen. Bislang weicht der Konzern aufgrund des fehlenden Platzes häufig ins benachbarte San Francisco aus. Dank eines unterirdischen Auditoriums, das Platz für bis zu 1000 Menschen bieten soll, könnten derartige Events bald jedoch direkt in Apples eigener Zentrale stattfinden.

8. Strom aus erneuerbaren Energien

Strom sparen ist in den USA noch nicht unbedingt in. Trotzdem setzt Apple bei seinem Campus auf erneuerbare Energien – nach eigenen Aussagen sogar zu 100 Prozent. Ein Großteil des Stroms soll aus Solarpanels gewonnen werden, was in einem sonnenreichen Staat wie Kalifornien sicherlich eine gute Idee ist. Zudem gibt Apple an, dass 95 Prozent der Materialien, die beim Abriss älterer Gebäude auf dem Bauplatz entstanden sind, wiederverwendet werden.

 Ein Großteil des Stroms wird aus Solarenergie gewonnen. fullscreen
Ein Großteil des Stroms wird aus Solarenergie gewonnen. (©C: flickr/Wayne National Forest/ Alex Snyder 2016)

9. Ohne Klimaanlage in Kalifornien

In Kalifornien ohne Klimaanlage arbeiten? Für viele Menschen ist das bestimmt undenkbar. Bei Apple soll es zumindest für drei Viertel des Jahres möglich sein. Ein cleveres Belüftungssystem soll dafür sorgen, dass Klimaanlagen und auch Heizungen für den Großteil des Jahres nicht gebraucht werden.

10. Ein grüner Campus

Nicht nur bei den Gebäuden setzt Apple auf Umweltschutz. Auch das Campus-Gelände selbst soll umweltfreundlich gestaltet sein. So ist geplant, 80 Prozent der Campusfläche zu begrünen, unter anderem sollen 7000 Obstbäume gepflanzt werden. Um Wasser zu sparen, sollen die ausgewählten Bäume sehr resistent gegenüber Trockenheit sein. Zusätzlich soll es auf dem Gelände mehr als 1000 Leihfahrräder und rund 300 Ladestationen für Elektroautos geben.

 Das Umland des Campus soll begrünt werden. fullscreen
Das Umland des Campus soll begrünt werden. (©CC: flickr/ Forgemind ArchiMedia 2016)

11. Fitness- und Wellness-Angebote für Mitarbeiter

Gute Mitarbeiter sind im Silicon Valley gefragt. Unternehmen wie Google, Facebook und Microsoft zahlen ihren Top-Softwaredesignern und -Entwicklern echte Traumgehälter. Um die eigenen Leute zufriedenzustellen, soll der neue Apple Campus zusätzlich auch ein eigenes Fitnessstudio und Wellness-Angebote für die Mitarbeiter bereithalten.

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