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11 überraschende Fakten zum iPhone: Bono, Starbucks und Co.

Wir haben 11 überraschende Fakten zum iPhone zusammengestellt.
Wir haben 11 überraschende Fakten zum iPhone zusammengestellt. (©TURN ON 2016)

Schon gewusst, dass das 2007er iPhone gar nicht das allererste iPhone war? Und dass U2-Sänger Bono lange Zeit auf jedem iOS-Smartphone präsent war? Wir haben 11 überraschende Fakten zum iPhone für Dich zusammengestellt.

1. Apples iPhone war gar nicht das erste iPhone

 Schon vor Apple veröffentlichte Cisco System ein eigenes iPhone. fullscreen
Schon vor Apple veröffentlichte Cisco System ein eigenes iPhone. (©Cisco Systems 2016)

Bevor Steve Jobs Anfang 2007 das allererste iPhone enthüllte, hatte Cisco Systems die Bezeichnung bereits patentiert – und Apple dafür prompt verklagt. Das Cisco iPhone war ein VOIP-Gerät, mit dem Nutzer über Skype telefonieren konnten, ohne einen Computer zu besitzen. Irgendwann einigten sich beide Unternehmen und lebten fortan in friedlicher Co-Existenz. Übrigens: Das iPhone firmierte intern unter der Bezeichnung "Purple", die Entwickler nannten ihr Quartier in der Apple-Zentrale "Purple Dorm".

2. Das iPhone-Konzept geht bis ins Jahr 1983 zurück

Bereits 1983 hatte Designer Hartmut Esslinger einen Protoyp entworfen, der schon damals spätere iPhone-Features reflektierte – die Oberfläche konnte seinerzeit zum Beispiel mit einem Stylus bedient werden. Zwar erblickte dieses Gerät, wie viele andere geheime Apple-Modelle, nie das Licht der Welt. Doch es unterstreicht eindrucksvoll, wie lange das Unternehmen aus Cupertino bereits an einer solchen Innovation gearbeitet hatte.

3. Legale und kostenlose Smartphone-Apps dank App Store

 Im App Store konnten erstmalig kostenfrei und legal Apps heruntergeladen werden. fullscreen
Im App Store konnten erstmalig kostenfrei und legal Apps heruntergeladen werden. (©CC: Flickr/PhotoAtelier 2015)

Der App Store ist maßgeblich für den Erfolg des iPhone verantwortlich. Das sah auch das Time-Magazin so und kürte nicht zuletzt aufgrund des App Stores das iPhone zum einflussreichsten Gadget aller Zeiten. Doch wusstest Du schon, dass der Store zugleich auch die allererste Anlaufstelle war, bei der Apps legal und kostenfrei heruntergeladen werden konnten?

4. Bono war lange Zeit auf jedem iPhone zu sehen

 Bono als Artists-Icon, später musste der Sänger einem Mikro weichen. fullscreen
Bono als Artists-Icon, später musste der Sänger einem Mikro weichen. (©Twitter/9to5mac 2015)

Lange Zeit war Bono auf jedem iPhone präsent – und zwar als Künstler-Icon in der Musik-App. Dafür muss man zwar genauer hinschauen, schließlich erstrahlt Bonos Konterfei lediglich als Silhouette. Im direkten Vergleich und wenn man es weiß, ist die Ähnlichkeit jedoch frappierend. Mit dem Launch von Apple Music mit iOS 8.4 flog Bono raus und wurde durch ein Mikrofon-Symbol ersetzt.

5. Darum zeigt die iPhone-Werbung immer 9:41 Uhr an

Auf vielen Promobildern zum iPhone scheint die Uhr stillzustehen – und immer 9:41 Uhr anzuzeigen. Der Grund ist schnell erklärt: Das allererste iPhone wurde um genau diese Uhrzeit auf einer Keynote vorgestellt, den Zuschauern sollte ein Live-Gefühl vermittelt werden. In einem anderen Artikel klären wir die Hintergründe, warum die 9:41 bei Apple eine so große Rolle spielt.

6. Das iPhone war Erfindung des Jahres 2007

Das iPhone war 2007 der Überraschungshit, der Launch wurde weltweit viel beachtet. Schließlich wurde das iPhone sogar als die Erfindung des Jahres 2007 vom Time-Magazin ausgezeichnet.

7. iPhone 4 Antennagate: Und plötzlich war die Verbindung weg

Das iPhone 4 läutete seinerzeit das sogenannte Antennagate ein. Wurde das Smartphone so gehalten, dass die Antenne verdeckt wurde, konnten Telefonate unterbrochen werden. Doch Steve Jobs sah das Problem naturgemäß nicht beim iPhone, sondern vielmehr beim Nutzer. Dieser solle das iPhone 4 einfach anders halten, soll Jobs damals auf eine Anfrage per Mail geantwortet haben. Spätere iPhones hatten mit derlei Problemen jedenfalls nicht mehr zu kämpfen.

8. Apple besitzt allein fürs iPhone mehr als 200 Patente

Apple besitzt mittlerweile weit mehr als 200 Patente, die sich um die Technologie des iPhone drehen. Ganz schön viel für so ein Smartphone, oder?

9. Vor der ersten iPhone-Keynote prankte Jobs Starbucks

Anlässlich der ersten iPhone-Präsentation 2007 erlaubte sich Steve Jobs einen Scherz ganz besonderer Art: Er prankte die Kaffeekette Starbucks und orderte kurzerhand 4000 Kaffees. Wie lange es gedauert hätte, eine solch riesige Stückzahl auszuliefern, dürfte sich jeder vorstellen können. Glücklicherweise löste Jobs den Spaß alsbald auf und stornierte seine Bestellung zur Erleichterung der Baristas wieder.

10. Verizon lehnte exklusiven iPhone-Deal ab

Dass das iPhone ein riesiger Erfolg werden würde, ahnte 2007 wohl niemand so recht – auch nicht Verizon. Apple wollte mit dem größten Mobilfunkanbieter in den Vereinigten Staaten einen exklusiven Deal mit seinen üblichen restriktiven Bedingungen einfädeln. Verizon hatte darauf keine Lust, doch Cingular (heute AT&T) war durchaus gewillt, mit Apple zusammenzuarbeiten und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein Beispiel für Apples strenge Auflagen: Kein Mobilfunklogo darf auf dem iPhone erscheinen, das bleibt nur dem Apple-Logo vorbehalten.

11. Teuerste Komponente des iPhone ist das Retina-Display

 Das Retina-Display des iPhone ist das teuerste Bauteil des Smartphones. fullscreen
Das Retina-Display des iPhone ist das teuerste Bauteil des Smartphones. (©TURN ON 2015)

Das teuerste Bauteil des iPhone ist das Retina-Display: Beim iPhone 6 schlug der Bildschirm mit 45 US-Dollar zu Buche, beim Phablet-Bruder iPhone 6s Plus mit 52 US-Dollar. Wie teuer die anderen Bauteile des iPhone 6s sind, lässt sich in diesem Artikel nachlesen.

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