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13 Dinge, die das Internet in unserem Leben verändert hat

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Internet (©dpa 2016)

Heute vor 25 Jahren konnte die Öffentlichkeit erstmals auf das World Wide Web zugreifen. Der 23. August wird daher auch als Internaut-Tag bezeichnet. Wir stellen 13 Dinge vor, die heutzutage nicht mehr wegzudenken sind, ohne das WWW aber völlig unmöglich wären.

Der 23. August 1991 wird gerne als der Geburtstag des World Wide Web bezeichnet – obwohl es vernetzte Rechner natürlich schon viel länger gibt. An diesem Tag vor 25 Jahren konnten normale Nutzer erstmals auf das vom CERN entwickelte WWW zugreifen. Die Geburtsstunde einer Technologie, die unser Leben nachhaltig verändern sollte.

1. Multitasking ohne Ende

Multitasking – also das gleichzeitige Erledigen von mehreren Aufgaben – gab es natürlich schon vor dem Internet. Dank des WWW hat sich die ganze Sache allerdings tausendfach potenziert. Wer möchte schon nur eine einzige Aufgabe auf seinem PC oder Smartphone erledigen, wenn er dank Tabs und Ähnlichem gleich 20 Tasks offen haben kann?

2. Es gibt keine "tote Zeit" mehr

Was haben wir eigentlich früher getan, als wir auf den Bus warten mussten oder irgendwo in der Schlange standen? Sinnlos in die Ferne gestarrt? Oder uns vielleicht sogar mit anderen Menschen unterhalten? Heute kramen wir in jeder freien Minute ohne andere Beschäftigung sofort unser Smartphone hervor und surfen im Internet oder chatten mit anderen Leuten,  die an Bushaltestellen warten.

3. Es werden keine Briefe oder Postkarten mehr geschickt

Wer heutzutage noch einen Brief oder gar eine Postkarte im Briefkasten vorfindet, ist regelrecht schockiert. Urlaubsgrüße oder Liebesbotschaften werden dank des Internets eigentlich nur noch per E-Mail oder Messenger-Nachricht verschickt. Schade eigentlich!

4. Telefonbücher sind veraltet

Erinnerst Du Dich noch an Telefonbücher? Diese großen gelben Dinger voller Nummern von Menschen, die Du gar nicht kennst? Telefonbücher werden zwar noch immer gedruckt, wirklich genutzt werden sie aber wohl kaum noch von Menschen unter 60. Wer heutzutage eine Nummer braucht, schaut natürlich im Internet nach.

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Dank Facebook und Co. kann heutzutage jeder Hunderte Freunde und Bekannte kontaktieren. (©Facebook 2015)

5. Das soziale Netzwerk ist deutlich größer geworden

Vor 25 Jahren kannte man seine Nachbarn, heutzutage hat jeder über 200 Facebook-Freunde. Dank Internet und Smartphone kann im Jahr 2016 jeder Mensch sofort Kontakt mit Dutzenden Freunden und Bekannten aufnehmen – das soziale Netzwerk ist also deutlich größer geworden. Ob die Freundschaften und Beziehungen dadurch auch inniger geworden sind, darf allerdings bezweifelt werden – die Hälfte Deiner Facebook-Freunde sind vermutlich auch alte Klassenkameraden, mit denen Du nie Kontakt hast.

6. Mediennutzung wann immer man will

Geht im Jahr 2016 noch irgendjemand in eine Videothek? Oder in einen Plattenladen? Solche Geschäfte sind inzwischen zu Orten für Liebhaber und Nerds geworden. Die große Masse will hingegen Medien wie Musik, Filme oder Serien dann konsumieren, wenn es ihr passt. Und dank des Internets ist dies auch überall auf der Welt möglich.

7. (Fast) Niemand geht mehr zur Bank

Zur Bank geht man heutzutage eigentlich nur noch, wenn man am Automaten Geld abheben oder vielleicht ein neues Konto eröffnen will. Dank Online-Banking sind viele Dinge wie etwa das Überprüfen des Kontostands vom Smartphone aus möglich. Und mit Mobile Payment-Diensten wie Apple Pay wird sich dieser Trend noch weiter verstärken.

8. Der Einzelhandel hat sich ins Netz verlagert

Natürlich sind auch im Jahr 2016 die Einkaufsstraßen in deutschen Innenstädten am Wochenende proppenvoll. Wer allerdings keine Lust auf diesen Stress hat, kann heutzutage eigentlich fast alles auch bequem im Internet bestellen – selbst Lebensmittel.

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Dank des Internets kann man mittlerweile selbst Lebensmittel nach Hause bestellen. (©CC: Flickr/Jeff Sandquist 2015)

9. Bye bye, Lexikon

Vor 25 Jahren hatte man schwere Lexika in seinem Bücherschrank stehen, um bei offenen Fragen Dinge nachschlagen zu können. Heutzutage haben wohl nur noch Menschen Lexika daheim, die mit ihrem Wissen protzen wollen – der Rest nutzt Wikipedia.

10. Online-Dating statt Bar-Flirt

Auch auf die Anbahnung von Beziehungen hatte das Internet einen wichtigen Einfluss. Natürlich kann man den potenziellen Traumpartner auch heute noch in der Bar, dem Sportverein oder einfach im Freundeskreis kennenlernen. Online-Dating ist jedoch zu einem der wichtigsten Orte für neue Partnerschaften geworden. Im Jahr 2014 waren allein in Deutschland Statistiken zufolge rund 8,2 Millionen Menschen bei Dating-Netzwerken angemeldet.

11. Zufallsentdeckungen gehören der Vergangenheit an

Das Internet hat unserem Leben leider auch eine gehörige Portion Spontaneität geraubt. Bevor man heute in ein Restaurant geht, checkt man wie selbstverständlich im Internet erst einmal sämtliche Bewertungsportale. Eine neue Serie anfangen, ohne vorher die Kritiken zu überprüfen? Undenkbar!

12. Jeder ist sein eigener Arzt

Früher musste man sich auf das fachkundige Urteil von Ärzten verlassen. Heutzutage ist jeder Internet-Nutzer sein eigener Doktor und googelt erst einmal sämtliche Symptome und Therapiemöglichkeiten, bevor er einen Termin macht.

13. Cat-Content!

Wofür ist das Internet eigentlich da? Für lustige Tier-Videos natürlich. Täglich werden gefühlt 1000 neue Clips mit kuriosen Abenteuern von Katze, Hund und Co. im Netz hochgeladen. Da soll noch jemand sagen, dass das Internet unser Leben nicht zum Besseren verändert hat!

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Lustige Katzenvideos – dafür ist das Internet doch eigentlich da! (©YouTube/TexasGirly1979 2016)

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