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360-Grad-Kamera: Die 6 besten Cams für Videos mit Rundumsicht

360-Grad-Kamera im Selfie-Modus
360-Grad-Kameras bieten die unterschiedlichsten Funktionen. Wir stellen euch sechs empfehlenswerte Modelle vor.

Die richtige 360-Grad-Kamera für Dich solltest Du nicht nur von der Bildqualität des jeweiligen Modells abhängig machen. Entscheidend ist auch der Funktionsumfang, der von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist. Wir stellen euch sechs empfehlenswerte Rundumkameras vor, sortiert von Einsteiger zu Premium.

Low-Budget: Rollei SI 360

Rollei SI 360 Kamera fullscreen
Die Rollei SI 360 richtet sich an Rundum-Video-Anfänger.

Bei dieser 360-Grad-Kamera von Rollei handelt es sich um ein günstiges Einsteigermodell. Entsprechend abgespeckt ist die Hardware im Vergleich zur Konkurrenz. Videos nimmt die Rollei SI 360 lediglich in 2K bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Der Bildsensor bietet 2 Megapixel. Immerhin ist die Kamera für Live-Streaming zu YouTube oder Facebook geeignet. Via WLAN lässt sich die Rollei SI 360 außerdem aus der Ferne mit einem iOS- oder Android-Gerät steuern.

Die Akku-Kapazität fällt mit 1.300 mAh allerdings klein aus. Eine Stunde sollte die Rollei SI bei konsequenter Aufnahme durchhalten. Gespeichert wird auf einer microSD-Karte. Hersteller Rollei legt der Kamera einen Mini-Standfuß bei. Mit den technischen Möglichkeiten der Konkurrenz kann das Produkt von Rollei nicht mithalten, aber wer einfach nur mal in die 360-Grad-Fotografie hineinschnuppern will, für den ist die Rollei die richtige Wahl.

Preis: rund 110 Euro

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3D-fähig: Vuze XR

Diese 360-Grad-Kamera bietet nicht nur die üblichen Rundum-Aufnahmen, sondern kann im 180-Grad-Modus auch 3D-Videos erstellen. 2D-Clips nimmt die Vuze XR in 5K bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Auch Live-Streaming ist möglich. Der Bildsensor löst maximal mit 12 MP auf. Der Akku fällt jedoch noch begrenzter aus als bei dem Modell von Rollei. Lediglich 1.200 mAh stehen zur Verfügung. Eine Stunde kontinuierliche Videoaufnahme sollte mit der Batterie aber noch drin sein. Die Bildstabilisation wird bei der Kamera vom üblichen 6-Achsen Gyroskop übernommen.

Wasserdicht ist die Vuze XR aber nur mit dem entsprechenden Zubehör. Ebenso fehlen verschiedene Videomodi wie Zeitraffer oder Zeitlupe. Dafür wird der Sound aber wie bei der Konkurrenz von vier Mikrofonen aufgezeichnet. Die Vuze-XR-App ist mit iOS und Android kompatibel.

Preis: rund 425 Euro

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Vom Action-Cam-Profi: GoPro Fusion

Wasserfest ab Werk ist hingegen die GoPro Fusion. Die erste 360-Grad-Kamera des bekannten Action-Cam-Herstellers. Auch sie nimmt Videos in 5K bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Der Bildsensor löst mit 18 MP auf. Bildstabilisierung mittels Gyroskop ist natürlich auch dabei. Highlight der GoPro ist der OverCapture-Modus, der es erlaubt, klassisches 16:9-Videomaterial aus den Rundum-Clips zu zaubern. So kann der Nutzer nachträglich den gewünschten Bildausschnitt wählen.

Käufer müssen allerdings auf Live-Streaming und Zeitraffer-Modus verzichten. Auf der Plus-Seite kann die Fusion wiederum die integrierte Sprachsteuerung verbuchen. Mit dem richtigen Befehl starten Kamera und Aufnahme wie von Geisterhand. Praktisch, wenn man gerade mit der Skiabfahrt beschäftigt ist. Der Akku bietet eine Kapazität von 2.620 mAh und hält daher um einiges länger durch als die vorangegangenen 360-Grad-Kameras. Die App der GoPro ist mit iOS und Android nutzbar.

Preis: rund 430 Euro

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Bilder in RAW: Insta360 One X

Auch mit der Insta360 One X lassen sich Videos in 5K bei 30 Bildern pro Sekunde erstellen. Der Bildsensor löst mit 18 MP auf. Fotos lassen sich unter anderem im JPEG- und RAW-Format speichern. Außerdem wird HDR unterstützt. Für die Stabilisierung der Aufnahmen sorgt das gewohnte 6-Achsen-Gyroskop. Als Modi stehen bei der Fotografie neben Standard-Aufnahmen auch Intervall-Aufnahmen und zeitgesteuerte Schnappschüsse zur Auswahl. Videos lassen sich im Zeitraffer-Modus oder in Bullet-Time aufnehmen. Live-Streamen ist ebenfalls mit der Insta360 möglich.

Die Akku-Kapazität fällt mit 1.050 mAh allerdings etwas mau aus. Nach 60 Minuten Aufnahme muss die Kamera wieder aufgeladen werden. Außerdem wird die Kamera erst durch ein entsprechendes Zubehör wasserfest. Kompatibel ist das Gerät mit iPhones genauso wie Android-Smartphones.

Preis: rund 450 Euro

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Inklusive Handgriff: Garmin Virb 360

Für angehende Profis der Rundum-Videografie ist die 360-Grad-Kamera von Garmin geeignet. Auch sie nimmt 5K-Videos in 30 Bildern pro Sekunde auf und bietet Gyroskop-Bildstabilisierung. Darüber hinaus ist das Modell wasserfest bis zu einer Tiefe von zehn Metern. Als Videomodi stehen neben dem Standard ein Zeitraffer und Live-Streaming zur Verfügung. Slow-Motion hingegen nicht. In der Verbindung mit der App für iOS und Android lassen sich zudem Daten wie Höhe und Geschwindigkeit im Video einblenden.

Bei Fotos löst der Bildsensor mit maximal 15 MP auf. Als zusätzliche Fotomodi stehen Serienbilder, Belichtungsreihe und Travelapse bereit. HDR wird ebenfalls unterstützt. Die Datenübertragung gelingt neben WLAN und Bluetooth auch über NFC. Das Gerät lässt sich wie die GoPro auch mit Stimme bedienen. Preislich legt die Virb 360 eine Schippe drauf, aber dafür sind im Lieferumfang unter anderem eine Stativhalterung und ein Handgriff enthalten.

Preis: rund 700 Euro

High-End: Ricoh Theta Z1

Die Ricoh Theta Z1 ist das High-End-Modell in unserer Übersicht. Sie zeichnet Videos zwar trotzdem nur in 4K bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Dafür ist in der Kamera allerdings ein 1 Zoll großer Bildsensor integriert, der für ordentliche Bildqualität sorgt. Dabei wiegt die Kamera trotzdem nur 182 Gramm und behält ihr kompaktes Format. Fotos nimmt die Theta Z1 mit bis zu 23 MP auf. Diese können auch im RAW-Format gespeichert werden. Die zugehörige App unterstützt Android-Geräte sowie iPhones und iPads.

Als Aufnahmemodi stehen HDR, Intervallaufnahmen, Belichtungsreihe, Selbstauslöser und Live-Streaming zur Verfügung. Allerdings hat diese Technik auch ihren Preis. Rund 1.000 Euro will Ricoh für die Theta Z1 haben. Die Anschaffung lohnt sich also vor allem für Käufer, die die 360-Grad-Kamera gezielt und regelmäßig einsetzen wollen.

Preis: rund 1.000 Euro

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