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4 Acer-Highlights 2017: Quantum-Dot-Monitore & Surface-Killer

In New York hat Acer sein Lineup für Sommer und Herbst 2017 vorgestellt. Neben neuen Gaming-Monitoren mit Quantum-Dot-Technologie will der Hersteller vor allem mit 2-in-1-Geräten und ultraflachen Notebooks für Einsteiger punkten.

Auf einem Presse-Event in New York hat der taiwanesische Hersteller Acer am Donnerstag sein PC-Lineup für Sommer und Herbst 2017 vorgestellt. Im Fokus stehen auch in diesem Jahr Gaming-Rechner inklusive Zubehör und 2-in1-Geräte. Wir nehmen die Highlights unter die Lupe.

1. Predator-Monitore mit Quantum-Dot-Technologie

Die Quantum-Dot-Technologie hat bereits seit einigen Jahren in die TV-Branche Einzug gehalten. Hersteller wie Sony, Samsung und neuerdings auch LG erweitern ihre LCD-Bildschirme mit Nano-Kristallen, um eine noch intensivere Farbdarstellung mit mehr Abstufungen zu erreichen. Mit den neuen Acer-Monitoren Predator X27 und Predator Z271 hält diese Technik nun erstmals auch in den PC-Bereich Einzug, wodurch diese auch HDR-tauglich sind. Der Hersteller verspricht nicht nur einen breiteren Farbbereich, sondern auch mehr Sättigung und eine höhere Helligkeit.

 Predator Z271 (links) und X27 (rechts) bieten Quantum-Dot-Technologie. fullscreen
Predator Z271 (links) und X27 (rechts) bieten Quantum-Dot-Technologie. (©Acer 2017)

Der Predator X27 bietet dabei eine 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln auf 27 Zoll und unterstützt Bildwiederholraten von bis zu 144 Hz bei einer Reaktionszeit von 4 Millisekunden. Der Predator Z271UV bietet hingegen eine WQHD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln auf einem Curved-Display. Mit einer Reaktionszeit von 1 Millisekunde lässt sich hier praktisch verzögerungsfrei zocken. Beide Monitore unterstützen Nvidia G-Sync und Tobii-Eye-Tracking, sodass theoretisch sogar eine Spielsteuerung nur über die Bewegung der Pupillen möglich ist.

2. Predator Triton 700: Der schicke Gaming-Laptop

Mit dem Predator Triton 700 unternimmt Acer den Versuch, einen Gaming-Laptop anzubieten, der auch Fans von schlanken Aluminium-Designs zufriedenstellen kann. In dem vergleichsweise flachen 15,6-Zoll-Gehäuse will der Hersteller dabei alles unterbringen, was Gamer benötigen, darunter natürlich aktuelle Intel-Core-Prozessoren der Kabylake-Reihe und GeForce GTX-Grafikkarten der 10er-Serie. Mehr Details zu dem extrem ambitionierten Gaming-PC haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

 Der Gaming-Laptop Predator Triton kommt im schicken Aluminium-Design daher. fullscreen
Der Gaming-Laptop Predator Triton kommt im schicken Aluminium-Design daher. (©Acer 2017)

3. Acer Switch 5 und Switch 3: Die neuen Surface-Killer?

Schon 2016 konnte Acer mit dem Switch Alpha 12 einen ernstzunehmenden Surface-Konkurrenten anbieten. Der Nachfolger des 2-in1-Gerätes heißt in diesem Jahr Switch 5 und kommt in Form eines 12-Zoll-Tablets mit QHD-Auflösung (2160 x 1440 Pixel) daher. Die Ausstattung ähnelt jener der aktuellen Surface Pro 4-Reihe mit Intel-Core-i-Prozessoren und unterschiedlichen Speichergrößen. Eine Besonderheit, die Acer vom Vorjahresmodell übernimmt, ist das lüfterlose Aluminiumgehäuse, das mit einer Flüssigkeitskühlung daherkommt.

 Das Acer Switch 3 soll vor allem Einsteiger locken. fullscreen
Das Acer Switch 3 soll vor allem Einsteiger locken. (©Acer 2017)

Als kleinen Bruder stellt Acer dem Switch 5 in diesem Jahr das Switch 3 zur Seite. Das Tablet bietet ebenfalls ein 12-Zoll-Display, kommt allerdings mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1200 Pixel) aus. Beide Modelle verfügen über eine ansteckbare Tastatur und unterstützen den Acer Active Pen, der mit 1024 Druckstufen recht genaue Eingaben erlaubt. Der Pen wird laut Hersteller bei vielen Ausführungen bereits im Lieferumfang enthalten sein. Das Switch 5 kommt im Juli in den Handel und soll ab 999 Euro (UVP) zu kaufen sein. Das Switch 3 soll bereits ab Juni ab einem Preis von 499 Euro angeboten werden.

4. Swift 1 und Swift 3: Ultraflache Notebooks für Einsteiger

Auch die im letzten Jahr gestartete Swift-Reihe wird 2017 mit neuen Modellen weitergeführt. Die Modelle Swift 1 und Swift 3 richten sich eher an Kunden, die im Einsteiger- oder Mittelklasse-Bereich nach einem schicken und ultraschlanken Notebook suchen. Das Swift 1 ist mit seinem Unibody-Aluminiumgehäuse gerade einmal 14,95 Millimeter dick und wiegt 1300 Gramm. Neben einem 13,3-Zoll-Full-HD-Display gibt es Intel-Prozessoren der Pentium- oder Celeron-Reihe, 4 GB RAM Arbeitsspeicher sowie 64, 128 oder 256 GB internen Speicher.

 Das Acer Swift 1 ist ein günstiges Aluminium-Notebook. fullscreen
Das Acer Swift 1 ist ein günstiges Aluminium-Notebook. (©Acer 2017)

Das Swift 3 wird es als 14- oder 15,5-Zoll-Variante geben. Auch hier kommen Full-HD-IPS-Bildschirme zum Einsatz. Im Inneren verbaut Acer hier Intel-Core-Prozessoren und wahlweise sogar GeForce-Grafikchips von Nvidia. Zudem gibt es 8 GB RAM Arbeitsspeicher und wahlweise 512 GB oder 1 TB an Speicher.

Preislich startet das Swift 1 ab 449 Euro (UVP) und das Swift 3 ab 699 Euro (UVP). Beide Modelle sollen ab Juni erhältlich sein.

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