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4 iOS-Ärgernisse, die Apple mit iOS 12 endlich fixt

iOS 12 verbessert einige Funktionen, die in iOS 11 noch stören.
iOS 12 verbessert einige Funktionen, die in iOS 11 noch stören. (©YouTube/EverythingApplePro 2018)

Viele bahnbrechend neue Features bietet iOS 12 zwar nicht. Doch immerhin hat Apple einige iOS-Ärgernisse endlich aus der Welt geschafft – vier davon haben wir zusammengestellt.

1. Schnellerer Face-ID-Scan nach erfolglosem Versuch

Face-ID-Scan fehlgeschlagen? In iOS 12 kannst Du schnell wieder einen neuen Versuch starten. (© 2017 TURN ON)

Mit iOS 12 macht Apple es iPhone-X-Besitzern einfacher, erneut einen Face-ID-Scan nach einem fehlgeschlagenen Versuch zu starten. Musst Du in iOS 11 bislang nach solchen Fällen das Gerät einmal kurz in den Sleep-Modus schicken und es für einen erneuten Versuch gleich wieder aufwecken, gelingt dies in iOS 12 deutlich schneller und komfortabler. Schlägt die Gesichtserkennung in iOS 12 fehl und Du befindest Dich im Menü für die Code-Eingabe, musst Du nur einmal von oben nach unten über das Display streichen, um einen erneuten Face-ID-Scan anzustoßen.

2. Endlich! Gruppierte Benachrichtigungen

Gruppierte Benachrichtigungen bringen endlich Ordnung auf den Sperrbildschirm. (© 2018 YouTube/iUpdateOS)

Mit iOS 12 fixt Apple auch eines der größten Ärgernisse in Zusammenhang mit der Mitteilungszentrale auf dem iPhone. Während bislang noch alle Benachrichtigungen einfach untereinander angezeigt werden, herrscht mit iOS 12 dank gruppierter Benachrichtigungen endlich Ordnung auf dem Smartphone. Alle Benachrichtigungen einer App werden so automatisch vom System zusammengefasst und als gruppierte Benachrichtigung dargestellt. Dadurch wird die Mitteilungszentrale im besten Fall nicht mehr so dermaßen vollgespammt, wie es heute oftmals der Fall ist. Ein eigentlich kleines Feature mit großem Nutzen für viele iPhone-Besitzer.

Damit nicht genug: In iOS 2 wirst Du Benachrichtigungen von Apps auch schneller deaktivieren können. Musst Du jetzt noch den umständlichen Weg über die Einstellungen des iPhones gehen, kannst Du mit dem neuen Update direkt bei Erhalt einer Benachrichtigung entscheiden, ob Du weiterhin Mitteilungen von der App erhalten möchtest oder nicht. Auch eine stummgeschaltete Auslieferung kannst Du hier bequem festlegen.

3. Leichterer Zugriff auf das iPad-Dock

Mit iOS 12 wird auch der Zugriff auf das Dock des iPads deutlich komfortabler. (© 2018 YouTube/Cult of Mac)

Mit iOS 11 hat Apple viele neue iPad-Features eingeführt, unter anderem ein brandneues Dock. Ärgerlich nur: Dieses lässt sich zwar auch innerhalb von Apps öffnen, doch die Geste dafür gleicht der für das Aufrufen des Kontrollzentrums – was oftmals zu Konflikten führt. Diese Schwachstelle merzt Apple mit iOS 12 aus und bedient sich daher der Gestenbedienung des iPhone X. So kannst Du die Mitteilungszentrale durch Streichen von der oberen rechten Ecke aus direkt aufrufen, womit zugleich der Zugriff auf das iPad-Dock wesentlich einfacher vonstatten geht.

4. Automatisches Ausfüllen von Passwörtern auch für Drittanbieter-Apps

iOS 12 unterstützt das automatische Ausfüllen von Passwörtern auch in Drittanbieter-Apps. (© 2018 Adobe Stock/designer491)

Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt am besten viele verschiedene Passwörter, die am besten auch noch ziemlich stark sind – zum Glück generiert Safari auf Wunsch automatisch starke Passwörter und speichert diese im iCloud-Schlüsselbund. Das Problem: Hast Du etwa einen Account für Facebook angelegt, möchtest Dich jetzt aber in der App anmelden, musst Du Deine Zugangsdaten erneut eingeben. Mit iOS 12 unterstützen endlich auch Drittanbieter-Apps das automatische Ausfüllen von Kennwörtern. Noch besser: Auch Passwortmanager-Apps wie 1Password können dafür genutzt werden, weswegen Du nicht auf den iCloud-Schlüsselbund angewiesen bist.

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