Ratgeber

5 Dinge, die beim Samsung Galaxy S7 gehörig nerven

Einige Dinge am Samsung Galaxy S7 nerven einfach.
Einige Dinge am Samsung Galaxy S7 nerven einfach. (©TURN ON 2016)

So gut das neue Samsung Galaxy S7 auch ist, einige Dinge nerven doch ganz gewaltig. Wir haben die 5 größten Nerv-Quellen zusammengefasst.

Keine Frage, das Samsung Galaxy S7 gehört aktuell zu den besten Smartphones auf dem Markt. Auch die Weiterentwicklung der Features im Vergleich zum Vorjahresmodell wirkt insgesamt durchdacht und gelungen. Trotzdem gibt es einige Punkte am neuen Samsung-Flaggschiff, die gehörig nerven. Hier sind die fünf größten Nerv-Faktoren:

1. Glas-Rückseite zieht Fingerabdrücke magisch an

Beim Design macht Samsung derzeit niemand etwas vor. Besonders das Galaxy S7 Edge ist eines der schönsten Smartphones, die je entworfen wurden. So sind die Ränder um den Edge-Screen unglaublich dünn und die leicht abgerundete Rückseite sorgt dafür, dass das Gerät trotz seiner Größe hervorragend in der Hand liegt. Aber es gibt eine Sache, die nervt – ja, sogar gewaltig nervt. Die Rede ist von der mit Glas bedeckten Rückseite, die Fingerabdrücke magisch anzieht. Sicher, die Materialwahl hat ihre Vorteile. So gibt es keinerlei Antennenstreifen und auch das kabellose Aufladen ist möglich. Aber warum muss das Smartphone nach einmaligem in-die-Hand-nehmen gleich aussehen, als hätten 100 Leute mit dreckigen Fingern darauf herumgewischt?

2. Vertauschte Buttons für "Zurück" und "Task-Manager"

Dass sich jeder Smartphone-Hersteller gern von der Konkurrenz abheben möchte, ist verständlich. Dass Samsung aber deshalb völlig absichtlich die Position der Android-Steuerungstasten auf seinen Smartphones vertauscht, ist unverständlich – und unnötig. Was bringt das, außer Verwirrung und Fehleingaben für alle, die normalerweise kein Samsung-Smartphone nutzen. Auch die soll es ja geben.

 Die Buttons für "Zurück" und "Task Mamager" sind bei Samsung traditionell vertauscht. fullscreen
Die Buttons für "Zurück" und "Task Mamager" sind bei Samsung traditionell vertauscht. (©TURN ON 2016)

3. Überflüssige Ordner im App-Drawer

Das Erstellen von App-Ordnern ist eine sinnvolle Funktion, um Apps auf dem Home-Screen zu sortieren und die Übersicht zu behalten. Aber warum zum Geier packt Samsung solche Ordner auch in den App-Drawer? Ist der App Drawer nicht dazu da, eine Übersicht über alle Apps zu bieten? Welchen Sinn macht ein Ordner an dieser Stelle, außer natürlich um davon abzulenken, wie viel Bloatware ab Werk schon auf dem Smartphone ist?

 Ordner-Wahnsinn im App-Drawer. fullscreen
Ordner-Wahnsinn im App-Drawer. (©TURN ON 2016)

4. Bloatware im Allgemeinen

Wo wir schon bei Bloatware sind: Geht's noch, Samsung? Neben den obligatorischen Google- und Samsung-Apps gibt es neuerdings auch eine ganze Palette an Microsoft-Apps, die vorinstalliert mit dem Gerät daherkommen – und sich in vielen Fällen nicht deinstallieren lassen. Klar: Word, Outlook und OneDrive sind keine schlechten Apps. Nur hätten viele Nutzer vielleicht gern die Möglichkeit, auf bestimmte Programme zu verzichten, wenn sie diese nicht brauchen oder nicht nutzen möchten.

5. Kein Zusammenlegen von internem Speicher und SD-Karte

Eines der coolsten Features von Android 6 ist die Möglichkeit, externe Speicherkarten mit dem internen Speicher zu verschmelzen. Anstatt wie bisher zwei Partitionen, also internem Speicher und SD-Karte, hat das Smartphone dann nur noch eine große Partition, auf der sich alle Daten ablegen lassen. Das bringt gewisse Vorteile, insbesondere, wenn es an das Installieren von Apps geht. Die lassen sich in der Regel nämlich nicht direkt auf der SD-Karte installieren, sondern müssen nach der Installation auf dem internen Speicher erst manuell auf die Karte verschoben werden. Durch das Zusammenlegen der Partitionen fällt diese umständliche Fummelei weg. Wie auch immer, Samsung hat diese praktische Funktion für das Galaxy S7 gleich mal ab Werk gesperrt. Offizielle Begründung: Das Feature könnte die Kunden verwirren. Aha!

 Ein praktisches Feature für SD-Karten wird nicht unterstützt. fullscreen
Ein praktisches Feature für SD-Karten wird nicht unterstützt. (©Samsung 2016)

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben