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5 gute Google-Maps-Alternativen mit Satellitenbildern

Google Maps ist nicht die einzige brauchbare Navigations-App.
Google Maps ist nicht die einzige brauchbare Navigations-App. (©TURN ON/Apple/Google 2017)

Wer nach Google-Maps-Alternativen sucht, wird recht schnell fündig. Allerdings hat die Konkurrenz in den meisten Fällen ganz eigene Vor- und Nachteile. Wir stellen die besten Alternativen für Karten, Navigation und Satellitenbilder vor. 

Wer heutzutage eine Wegbeschreibung oder eine Karte im Internet sucht, landet fast immer bei Google Maps. Der Kartendienst des Suchmaschinenriesen ist berühmt für seine Genauigkeit, Aktualität und Flexibilität. Doch Nutzer sind Google keineswegs ausgeliefert. Auch einige andere Anbieter haben ähnlich gute Kartendienste parat. Wir haben uns die fünf besten Alternativen zu Google Maps angeschaut.

1. Here WeGo: Die Navigation der deutschen Autobauer

Here WeGo ist geradezu prädestiniert für die Navigation. (© 2018 Screenshot Here WeGo/TURN ON)

Der Dienst Here wurde ursprünglich von Nokia entwickelt und sollte auf den hauseigenen Smartphones laufen. Nachdem Nokia seine Smartphone-Sparte zwischenzeitlich an Microsoft veräußert hatte, wurde Here jedoch von einem Konsortium der deutschen Automobilgiganten Audi, BMW und Daimler übernommen.

Mittlerweile firmiert der Dienst im Netz unter dem Namen Here WeGo und bietet neben Navigationsdaten und Informationen zu einzelnen Orten je nach Region auch Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Der Dienst gilt als sehr aktuell und genau und ist auch mobil als App für Android und iOS nutzbar. Offline-Karten gibt es natürlich auch.

2. Bing Maps: Die Alternative von Microsoft

Bing Maps: Die Alternative von Microsoft reicht leider nicht an Google Maps heran. (© 2018 Screenshot Microsoft/TURN ON)

Microsoft und Google konkurrieren bekanntlich in vielen Bereichen und auch Kartendienste gehören dazu. Mit Bing Maps hat der Entwickler einen eigenen Kartendienst, der direkt an die hauseigene Bing-Suchmaschine angeschlossen ist. Das Tool bietet detaillierte und aktuelle Karten, Satellitenbilder, Navigation sowie Informationen zu zahlreichen Orten.

Bing Maps funktioniert über den Webbrowser, innerhalb der Karten-App von Windows 10 und ist auf Smartphones (auf für Android und iOS) über die kostenlose Bing-App verfügbar. Dort ist der Funktionsumfang aber eingeschränkt und die Nutzung etwas umständlich. Die Navigation steht zudem nicht nativ zur Verfügung, sondern greift auf Daten von Google Maps zurück.

3. NavMii: Bringt Dich zum Ziel

Bei NavMii kannst Du andere Nutzer auf der Karte sehen. (© 2018 Screenshot NavMii/TURN ON)

Ebenso wie Here WeGo ist NavMii eine sehr vielseitige Alternative zu Google Maps für mobile Endgeräte. Die App bietet Kartendaten, ermöglicht die Navigation und bringt Nutzer generell recht flott von A nach B. Zusätzlich gibt es Echtzeit-Informationen zu Verkehr und Baustellen und weitere Infos über Dienste wie Tripadvisor und Co.

Informationen zum Nahverkehr gibt es in NavMii leider nicht, dafür zeigt die App andere Nutzer in der Umgebung als Avatare auf der Karte an. So bekommt Navigation auch eine gewisse soziale Komponente.

4. Maps.Me: Kartendienst mit Suchmaske

Maps.Me ist eine simple aber effektive Navigations-App. (© 2018 Screenshot Maps.Me/TURN ON)

Der Dienst Maps.Me funktioniert etwas anders als Google Maps und ähnliche Dienste und arbeitet stärker wie eine Suchmaschine. In der Browser-Ansicht wird über Textfelder zunächst in eine Suchmaske das eingetragen, wonach Nutzer suchen, also beispielsweise ein Café im Zentrum von Rom. Anschließend wird das Ergebnis auf einer Karte präsentiert.

Die Smartphone-App für Android und iOS funktioniert hingegen so wie Google Maps. Sie zeigt aktuelle Karten, findet Orte und Routen und kennt zahlreiche Nahverkehrs-Fahrpläne. Die Navigation funktioniert auf Wunsch auch offline, wenn die benötigten Kartendaten zuvor heruntergeladen wurden. Die gelieferten Informationen zu Letzterem sind leider weniger detailliert als bei Google.

5. Waze: Kartendaten dank Crowdsourcing

Waze lebt von seinen Nutzern. (© 2018 Screenshot Waze/TURN ON)

Die App Waze wählt einen eigenen Ansatz und stellt Karteninformationen vor allem dank ihrer Nutzer bereit. Die teilen über die App nämlich stets die aktuellsten Kartendaten und Informationen mit anderen, wodurch in der App eine Art Daten-Crowdsourcing entsteht. Jeder, der die App nutzt, stellt automatisch einige grundlegende Daten für andere User bereit. Darüber hinaus können die User jedoch selbst entscheiden, welche Infos sie der Community noch liefern möchten.

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