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5 gute Gründe für ein iPhone 7 ohne Kopfhöreranschluss

Ein iPhone 7 ohne 3,5-Millimeter-Klinke muss nicht unbedingt schlecht sein.
Ein iPhone 7 ohne 3,5-Millimeter-Klinke muss nicht unbedingt schlecht sein. (©YouTube/Jermaine Smit 2015)

Zumindest in der Gerüchteküche scheint ein iPhone 7 ohne normalen Kopfhöreranschluss bereits beschlossene Sache zu sein – der Aufschrei bei den Apple-Jüngern ist entsprechend groß. Aber warum eigentlich? Wir nennen 5 Gründe, warum ein iPhone 7 ohne 3,5-Millimeter-Klinke ziemlich gut werden könnte.

1. Bessere Sound-Qualität

Ein Abschied vom normalen Kopfhöreranschluss würde zuallererst mehr Sound-Qualität bedeuten. Kopfhörer mit Lightning-Anschluss können nämlich für Features wie Noise Cancelling Strom vom iPhone absaugen, um den Ton zu verbessern. In Lightning-Kopfhörer integrierte DACs (Digital-Analog-Umsetzer) können die Sound-Qualität ebenfalls deutlich steigern. Auch für eine High-Res-Version von Apple Music dürfte dies interessant sein.

2. Das iPhone 7 kann noch dünner werden

 Das iPhone 7 könnte ohne normalen Kopfhöreranschluss wieder schlanker ausfallen. fullscreen
Das iPhone 7 könnte ohne normalen Kopfhöreranschluss wieder schlanker ausfallen. (©GSM Arena 2016)

Auch wenn man es vielleicht nicht glauben mag: Der 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss nimmt im Gehäuse aktueller iPhones tatsächlich recht viel Platz weg. Wenn die Funktion des Standard-Audioports durch den Lightning-Anschluss übernommen wird, würden im iPhone 7 daher wichtige Millimeter frei werden. Mit dem gewonnen Platz könnte Apple unterschiedliche Dinge anfangen: das iPhone 7 dünner machen, den Akku vergrößern oder sogar das Display wachsen lassen, ohne dass das Gehäuse selbst signifikant größer werden muss.

3. Das iPhone 7 wird wasserdichter

 Ein iPhone ohne normalen Kopfhöreranschluss könnte deutlich wasserfester sein. fullscreen
Ein iPhone ohne normalen Kopfhöreranschluss könnte deutlich wasserfester sein. (©Youtube/Zach Straley 2015)

Eigentlich logisch: Ohne ein 3,5 Millimeter breites Loch an der Unterseite wäre das iPhone 7 deutlich besser gegen das Eindringen von Wasser geschützt als etwa das iPhone 6s. Die Betonung liegt hier allerdings auf dem Wörtchen "besser". Obwohl Apple angeblich die nächste iPhone-Generation mit einem speziellen Material wasserdichter machen will, wird das Unternehmen seine Smartphones wohl allein aus Garantiegründen nie als völlig wasserfest bewerben.

4. Der Lightning-Anschluss ist einfach smarter

 Der Lightning-Anschluss beim iPhone 6. fullscreen
Der Lightning-Anschluss beim iPhone 6. (©picture alliance / dpa Themendienst 2015)

Im Gegensatz zum normalen Kopfhöreranschluss kann ein Lightning-Anschluss auch digitale Signale übertragen. Entwickler könnten dies beispielsweise nutzen, um Apps wie Spotify oder Apple Music automatisch zu starten, sobald ein Lightning-Kopfhörer angeschlossen wird.

5. Abschied vom Kabelsalat

 Kabelsalat ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch zu Kabelbruch führen. fullscreen
Kabelsalat ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch zu Kabelbruch führen. (©CC: Flickr/Robert S. Donovan 2014)

Natürlich wird man auch an ein iPhone 7 mit Lightning-Kopfhöreranschluss weiterhin kabelgebundene Headphones anstöpseln können – notfalls mit einem Lightning-Adapter von Apple. Der Wegfall der alten 3,5-Millimeter-Klinke könnte allerdings auch viele iPhone-Besitzer endlich zum Umstieg auf Bluetooth-Kopfhörer bewegen. Und dann wäre das Kapitel nerviger Kabelsalat endlich beendet.

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