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5 gute Parkplatz-Finder-Apps: So findest Du endlich einen Stellplatz

Mit der richtigen App ist die Suche nach einem Parkplatz gleich viel entspannter.
Mit der richtigen App ist die Suche nach einem Parkplatz gleich viel entspannter. (©Adobe Stock/Andrea Battaglia 2018)

Du findest schon wieder keinen Stellplatz für Dein Auto? Dann kann Dir womöglich eine Parkplatz-Finder-App weiterhelfen. Wir stellen fünf praktische Anwendungen vor, mit denen Du garantiert ein Plätzchen für Dein Fahrzeug ergatterst.

1. Parkopedia Parken: Das Parkplatz-Wikipedia

Parkopedia umfasst über 60 Millionen Parkplätze weltweit. (© 2018 Google Play Store/Parkopedia Ltd)

Das selbst ernannte Wikipedia fürs Parken deckt nach Angaben der Entwickler 60 Millionen Parkplätze in weltweit 75 Ländern ab. Mithilfe des eigenen Standorts oder durch Eingabe einer beliebigen Adresse lassen sich mit der Parkplatz-App Stellplätze finden. Zudem bietet die App Wegbeschreibungen zum Parkplatz oder der Einfahrt. Parkopedia Parken bietet die Anzeige von verfügbaren Parkplätzen in Echtzeit sowie Öffnungszeiten, Preise, Zahlungsarten und mehr. Durch Filter (Premium-Version) können Parkplätze je nach Wunsch gesucht werden, etwa auf öffentlichen Straßen, überdachte Plätze und Ähnliches.

2. parkpocket: Die Alternative

Eine gute Alternative zu Parkopedia ist die Parkplatz-Finder-App parkpocket, die komplett gratis und ohne Premium-Funktionen auskommt. Die Entwickler versprechen, dass ihre App alle Parkhäuser und ihre Infos in Großstädten wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Zürich, Wien oder Stuttgart anzeigen kann. Echtzeit-Belegung, Einfahrtshöhe, Maximalparkzeit oder Preise kannst Du mit parkpocket ebenfalls vergleichen. Die Fahrtzeit zum Zielort und die Entfernung werden auf der Karte angezeigt. Außerdem wird der Preis automatisch für den gewünschten Zeitraum ausgerechnet. So weißt Du schon im Voraus, wie viel Du zahlen wirst.

3. Parkda: Für die Suche in Deutschland

Parkda konzentriert sich vor allem auf Städte in Deutschland. (© 2018 Google Play Store/Seewes)

Die Parkplatz-App Parkda ist vor allem für die Suche in Deutschland gedacht: Hierzulande werden aktuell 41 Städte abgedeckt sowie die Flughäfen Hamburg, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück, Dortmund und Düsseldorf. Aus dem Ausland sind nur die Städte Basel, Maastricht und Zürich dabei. Allerdings werden nur Parkplätze angezeigt, die auch in einem elektronischen Parkleitsystem erfasst sind. Wer einen kostenlosen, öffentlichen Parkplatz sucht, wird mit Parkda deshalb leider nicht fündig. Dafür ist die Navigation mit der App, die auf Google Maps basiert, sehr intuitiv.

4. Google Maps: Für den allgemeinen Überblick

Google Maps zeigt ebenfalls seit 2017 Parkplätze an. (© 2016 TURN ON)

Google Maps hat vermutlich sowieso fast jeder auf seinem Smartphone installiert. Das Praktische: Seit August 2017 kann auch die deutsche Version der App über die Parkplatzsituation informieren. In Deutschland sind bislang zwar nur Darmstadt, Köln, Düsseldorf, München und Stuttgart dabei – dafür kannst Du dort die gewohnt simple Navigation von Google Maps nutzen. Einfach in der App nach einer Route suchen, und unterschiedlich farbige P-Symbole informieren Dich über die Parksituation. Ein rotes P warnt vor begrenzten Stellplätzen, blau deutet auf eine "moderate Parkplatzsituation" hin und ein grünes P steht für viele freie Plätze.

5. ParkU: Das Parkplatz-Airbnb

Die App ParkU hat einen etwas anderen Ansatz: Statt den Weg zum nächsten freien Parkplatz zu zeigen, dient die App zur Vermittlung und Bezahlung von Stellplätzen. Über die Anwendung kannst Du verfügbare Parkplätze vergleichen und direkt reservieren und bezahlen. Anbieter sind hier beispielsweise Hotels oder auch Flughäfen. Der Clou: Mit ParkU kannst Du diese Parkplätze bis zu sechs Monate im Voraus reservieren, auf Wunsch für Kurzzeit- oder Langzeitparken. Die Bezahlung läuft bargeldlos über Kreditkarte oder PayPal ab.

Eine Start- und Stopp-Methode für das Straßenparken ermöglicht es Dir ganz leicht, die minutengenaue Parkgebühr über Dein Handy zu bezahlen. Schranken und Tore werden mittels integriertem QR-Code-Scanner geöffnet. In Deutschland sind bislang (Stand Mai 2018) allerdings nur die Städte Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf und Köln dabei.

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