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5 Tipps um Deine SSD unter Windows schneller zu machen

Mit unseren Tipps kannst Du Deine SSD noch schneller machen.
Mit unseren Tipps kannst Du Deine SSD noch schneller machen. (©Thinkstock/iStockphoto/mady70 2017)

SSD-Festplatten bescheren dem PC einen ordentlichen Tempo-Boost. Doch nicht immer können die schnellen Datenträger ihren Vorteil zu 100 Prozent ausspielen, da sie manchmal von anderen Komponenten oder Einstellungen ausgebremst werden. Wir verraten Dir fünf Tipps, um dagegen vorzugehen.

Mit SSD-Festplatten werden PCs schneller. Im Vergleich zu herkömmlichen Magnet-HDDs brauchen die neuen Datenträger wesentlich weniger Zeit zum Lesen und Schreiben von Daten. Trotzdem kommt es häufig vor, dass die Performance des Rechners mit einer SSD nicht so gut ist, wie sie sein müsste. Wir zeigen Dir 5 Mittel und Wege, wie Du das Tempo der Festplatte unter Windows verbessern kannst.

1. Der richtige SATA-Port macht den Unterschied

Ein Grund, warum die SSD nicht die Performance bringt, die sie bringen soll, kann der Anschluss an den falschen SATA-Port sein. Deshalb solltest Du beim nachträglichen Einbau einer SSD in Deinen PC darauf achten, dass diese über einen SATA-Port mit 6 GBit/s an das Mainboard angeschlossen wird, andernfalls kann die Festplatte ihren Geschwindigkeitsvorteil nicht zu 100 Prozent ausnutzen. Welcher SATA-Port 6 GBit/s unterstützt, findest Du in der Regel im Handbuch Deines Mainboards heraus.

 Eine SSD läuft am besten, wenn sie am korrekten SATA-Port hängt. fullscreen
Eine SSD läuft am besten, wenn sie am korrekten SATA-Port hängt. (©CC: Flickr/Simon Wüllhorst 2017)

2. AHCI-Modus aktivieren

Damit eine SSD mit voller Leistung arbeiten kann, sollten der SATA-Port außerdem im sogenannten AHCI-Modus mit der Festplatte kommunizieren und nicht im älteren IDE-Modus. Bei neueren Rechnern ist das normalerweise der Fall. Die Einstellung zum manuellen Ändern lässt sich leider nur im BIOS beziehungsweise UEFI vornehmen. Bevor es ins BIOS geht, muss allerdings zunächst eine Änderung an der Registrierdatenbank des PCs vorgenommen werden. Dazu öffnest Du den Registry Editor indem Du in das Suchfeld von Windows den Befehl "regedit" eintippst.

Sobald der Editor offen ist, folgst Du unter Windows 10 und 8.1 dem Dateipfad:

„HKEY_LOKAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\storahci“

Unter Windows 7 lautet der korrekte Pfad:

„HKEY_LOKAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\msahci“

 Im Registry-Editor musst Du für den AHCI-Modus ein paar Umstellungen vornehmen. fullscreen
Im Registry-Editor musst Du für den AHCI-Modus ein paar Umstellungen vornehmen. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2017)

Dort angekommen musst Du die beiden Einträge "ErrorControl" und "Start" editieren und die jeweiligen Werte auf "0" setzen. Erst danach kannst Du die Umstellung auf den AHCI-Modus im BIOS vornehmen.

Nun startest Du den PC neu und wechselst sofort ins BIOS. Dazu drückst Du direkt nach dem Hochfahren die Taste "F1", "F2", "F8" oder "F10" – je nach PC- oder Mainboard-Hersteller unterscheidet sich diese Taste. Die korrekte Angabe dazu, solltest Du im Handbuch finden. Im BIOS angekommen, wechselst Du den SATA-Modus von IDE auf AHCI.

3. Den Autostart ausmissten

Auch der Autostart kann beim Starten des PCs mit einer SSD für Probleme sorgen. Stelle deshalb am besten sicher, dass beim Systemstart des Rechners möglichst wenige Programme automatisch mit geladen werden – und vor allem nur solche, die auch wirklich Sinn machen. Anpassen kannst Du den Autostart indem Du unter Windows 10 den Taskmanager mit der Tastenkombination [Strg + Alt + Enft] aufrufst und dort in den Reiter "Autostart" wechselst. Unter Windows 7 und 8.1 gelangst Du in das entsprechende Menü, indem Du "msconfig" in das Suchfeld von Windows eintippst.

 Im Autostart sollten sich möglichst wenige Programme tummeln. fullscreen
Im Autostart sollten sich möglichst wenige Programme tummeln. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2017)

4. USB-Festplatten beim Systemstart abstecken

Da der PC beim Systemstart die komplette Hardware anspricht, sind auch angeschlossene USB-Festplatten beziehungsweise -Sticks betroffen. Diese reagieren jedoch deutlich langsamer als eine SSD, vor allem dann, wenn sie noch über eine alte USB-2.0-Schnittstelle mit dem Rechner kommunizieren. Dadurch können diese externen Datenträger den Rechner beim Start verlangsamen. Stelle also sicher, dass externe USB-Festplatten oder-Sticks beim Start des PCs nicht mit diesem verbunden sind.

5. Die Festplatte nicht defragmentieren

Anders als eine herkömmliche Festplatte sollte eine SSD niemals defragmentiert werden. Sollte die Defragmentierung dennoch eingeschaltet sein, wähle die SSD im Dateiexplorer per Rechtsklick aus und drücke dann auf "Eigenschaften". Anschließend wählst Du den Reiter "Tools" und dann den Eintrag "Laufwerk optimieren und defragmentieren". Dort schaltest Du die Defragmentierung für die SSD ab, sofern diese aktiviert ist.

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