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Spiegelreflexkamera für Einsteiger: 6 empfehlenswerte DSLRs

Fotografin mit Kamera in der Abendsonne in der Natur
Mit einer DSLR gelingen viel bessere Fotos als mit einem Smartphone. Bild: © Sauerlandpics - stock.adobe.com 2021

Selbst Spiegelreflexkameras für Einsteiger bieten eine viel bessere Bildqualität als Smartphones. Mit ihren lichtempfindlichen Sensoren und ihrer praktischen Bedienung sind sie optimal für das Einfangen besonderer Momente. Hier präsentieren wir vier der besten Spiegelreflexkameras für Anfänger sowie zwei günstige Systemkameras als Alternativen.

1. Canon EOS 2000D: Einsteiger-DSLR mit Wi-Fi und NFC

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Canon EOS 2000D Bild: © Canon 2021

Die Canon EOS 2000D verfolgt dasselbe Konzept wie die Nikon D3500: Eine einfache DSLR für Einsteiger mit guter Bildqualität und simpler Ausstattung. Im Gegensatz zur Nikon bietet sie allerdings Wi-Fi und einen NFC-Chip, so lassen sich Fotos leichter auf das Smartphone oder den Rechner übertragen. Dafür hat die Nikon laut den Fotoprofis von DxOMark den besseren Sensor, was in Kombination mit einem guten Objektiv noch hübschere Bilder ermöglicht.

Der Sensor hat eine Auflösung von 24,1 Megapixeln. Das 3 Zoll große LCD-Display verzichtet auf eine Touchfunktion und lässt sich weder drehen noch neigen – in der Preisklasse zu erwarten. Die Kamera gibt es im Kit zusammen mit einem 18-55-mm-Objektiv. Dieses lässt sich für eine große Bandbreite an Fotos nutzen, wobei es optional spezialisierte Objektive für Porträts, Zoom und andere Anwendungen gibt.

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2. Nikon D3500: Sehr gute Bildqualität bei einfacher Ausstattung

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Nikon D3500 Bild: © Nikon 2021

Die Nikon D3500 gibt es im Kit mit einem 18-55-Millimeter-Objektiv. Dieses eignet sich für die meisten Fotos, die sich im Alltag aufdrängen. Die Kamera bietet den hervorragenden Sensor des Vorgängers D3400 – laut der Datenbank der Tester von DxOMark liegt er qualitativ zwischen dem Sensor der dreimal so teuren Nikon D7500 und dem der Canon EOS 5Ds R, die mehrere tausend Euro kostet.

In Hinblick auf die Sensorqualität bekommst Du also sehr viel für Dein Geld und mit dem richtigen Objektiv lassen sich echte Profi-Fotos knipsen – Abstriche musst Du dafür bei der Ausstattung machen. Zwar können die Fotos via Bluetooth 4.1 und der Snapbridge-Software an ein Smartphone geschickt werden und es gibt einen Guide-Modus für Anfänger, aber das Display ist kein Touchscreen und es kann weder gedreht noch geneigt werden. Ein Fokusmotor ist auch nicht integriert, so muss er jeweils im Objektiv stecken. Wen das nicht stört, bekommt mit der Nikon D3500 ein echtes Schnäppchen mit Top-Bildqualität.

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3. Nikon D5600: Handlich mit Touchscreen

Die Nikon D5600 ist ein neueres Modell von Nikons beliebter D-Serie. Im Vergleich zur Nikon D3500 gibt es einen dreh- und schwenkbaren Touchscreen. Der Vorteil ist nicht zu unterschätzen, wenn Du etwa Selbstporträts machen möchtest. Zu Wi-Fi gesellen sich Bluetooth mit NFC. Die Nikon D5600 ist deutlich kleiner und leichter gebaut als einst die D5300, damit sehr handlich. Außerdem hält der Akku länger durch. Auch bei der Nikon D5600 gehört im Kit ein 18-55-Millimeter-Objektiv zum Lieferumfang. Solche Objektive ermöglichen einen gewissen Zoom und sind generell sehr flexibel.

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4. Canon EOS 250D: Bester Canon-Einsteiger mit Top-Ausstattung

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Canon EOS 250D Bild: © Canon 2021

Die Bilder der Canon EOS 250D reichen zwar qualitativ nicht ganz an die der aufgeführten Nikon-Kameras heran, aber dafür bietet die Canon ein umfassendes Feature-Paket und darf als beste Einsteiger-DSLR des Anbieters gelten. Mit an Bord sind ein neig- und schwenkbarer Touchscreen, ein Mikrofoneingang, WLAN, Bluetooth und NFC. So kannst Du Bilder leicht auf Smartphone oder PC übertragen. Und der flexible Touchscreen erleichtert die Bedienung, zudem macht er Selbstporträts viel einfacher.

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Alternative: Spiegellose Systemkameras

Wer eine Einsteiger-DSLR sucht, möchte oftmals im Grunde eine Einsteiger-Profikamera haben. Vielleicht muss das nicht unbedingt eine Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) sein, denn diese werden langsam von spiegellosen Systemkameras (DSLM) abgelöst. Solche Profikameras verzichten auf den Spiegel, mit dem Du bei DSLRs das Motiv siehst, das Du fotografieren möchtest. Daher können die DSLMs viel kompakter gebaut werden.

Stattdessen zeigen die DSLMs das Bild entweder nur auf dem Display oder zusätzlich auch auf einem digitalen Sucher. Letzterer hat den Vorzug, dass Du das Bild so siehst, wie es mit den aktuellen Einstellungen am Ende aussehen wird. Es ist auch ein Stück weit eine Geschmacksfrage. Falls DSLMs für Dich ebenso in Frage kommen, findest Du hier ein paar Empfehlungen für Einsteiger.

5. Systemkamera: Panasonic Lumix DMC-GX80

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Panasonic Lumix DMC-GX80 Bild: © Panasonic 2021

Für den Einstieg in die Welt der DSLMs bietet sich etwa die günstige Panasonic Lumix DMC-GX80 an. Ihr Micro-Four-Thirds-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln erreicht nicht ganz die Bildqualität der DSLRs oben in der Liste mit ihren größeren APS-C-Sensoren. Die Unterschiede machen sich bei wenig Licht bemerkbar, sind aber nicht gravierend.

Dafür bietet die Panasonic einen neigbaren Touchscreen in 3 Zoll, einen im Gehäuse eingebauten 5-Achsen-Bildstabilisator und kann 4K-Videos aufzeichnen. Auch ein digitaler LCD-Sucher ist an Bord. Fotos lassen sich per Wi-Fi an Smartphone oder PC übertragen. Im Set gibt es die Kamera mit einem 12-31-Millimeter-Objektiv. Der Zoom ist hier geringer als bei einem 18-55-mm-Objektiv, dafür ist das Panasonic-Objektiv kompakter. Aktuell wird die Kamera mit Tragetasche und SD-Speicherkarte günstig angeboten.

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6. Systemkamera: Sony Alpha 6000

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Sony Alpha 6000 Bild: © Sony 2021

Die Sony Alpha 6000 bietet einen großen APS-C-Sensor mit einer Auflösung von 24,3 Megapixeln wie die DSLR-Kameras. Das Sony-Modell fängt also viel Licht ein, was für gute Fotos auch in der Dämmerung und in Innenräumen sorgt. Es gibt einen leistungsfähigen Autofokus, der 179 Messfelder abdeckt, hier lässt die Systemkamera die DSLRs in dieser Liste hinter sich.

Für die bequeme Bildübertragung sind Wi-Fi und NFC zuständig. Der OLED-Sucher hat eine höhere Qualität als jener der Panasonic Lumix DMC-GX80. Das 3 Zoll große LCD-Display lässt sich neigen, bietet aber keine Touchfunktion. Aktuell wird die Kamera mit Tasche und Speicherkarte sowie einem 16-50-mm-Objektiv angeboten.

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