6 Spiegelreflexkameras für Einsteiger & Anfänger im Vergleich

Die Canon EOS 200D ist eine empfehlenswerte Einsteiger-DSLRs.
Die Canon EOS 200D ist eine empfehlenswerte Einsteiger-DSLRs. (©TURN ON 2017)
Andreas Müller Hat im vergangenen Jahr so viele Smartphones getestet, dass er einen Orden verdient hätte.

Selbst Spiegelreflexkameras für Einsteiger bieten eine viel bessere Bildqualität als Smartphones. Mit ihren lichtempfindlichen Sensoren und ihrer praktischen Bedienung sind sie optimal für das Einfangen besonderer Momente. Hier stellen wir sechs gute Spiegelreflexkameras für Anfänger im Vergleich vor. 

1. Nikon D3400: Beste Bildqualität bei mäßiger Ausstattung

Die Nikon D3400 bietet einen praktischen Guide Mode für Anfänger.

Die Nikon D3400 kostet im Kit mit einem 18-55-Millimeter-Objektiv gerade einmal 430 Euro. Dafür bietet die Kamera einen hervorragenden Sensor – laut der Datenbank der Tester von DxOMark liegt die Nikon D3400 qualitativ zwischen der dreimal so teuren Nikon D7500 und der Canon EOS 5Ds R, die über 3000 Euro kostet. Allerdings sollten Interessenten bedenken, dass auch die Qualität des Objektivs für DSLRs alias Spiegelreflexkameras entscheidend ist.

In Hinblick auf die Sensorqualität bekommst Du also sehr viel für Dein Geld und mit dem richtigen Objektiv lassen sich echte Profi-Fotos knipsen – Abstriche musst Du dafür bei der Ausstattung machen. Zwar können die Fotos via Snapbridge an ein Smartphone geschickt werden und es gibt einen Guide-Modus für Anfänger, aber das Display ist kein Touchscreen und es kann weder gedreht noch geneigt werden. Ein Fokusmotor ist auch nicht integriert, so muss er jeweils im Objektiv stecken. Wen das nicht stört, bekommt mit der Nikon D3400 ein echtes Schnäppchen mit Top-Bildqualität.

2. Nikon D5300: Tolle Fotos mit Wi-Fi, GPS und flexiblem Monitor

Im Gegensatz zum neueren Modell D5600 bietet die D5300 ein GPS-Modul.

Der Bildsensor der Nikon D5300 erreicht laut DxOMark zwar nicht ganz das Niveau des Nikon-D3400-Sensors, aber dafür ist die Ausstattung der Kamera besser. Mit einem Preis von 550 Euro im Kit kostet sie nicht viel mehr als die D3400. Dafür gibt es Wi-Fi, GPS und einen schwenk- und drehbaren Monitor, auch wenn dieser wiederum kein Touchscreen ist. Gerade der Monitor ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil, da er mehr Flexibilität bei den Aufnahmen ermöglicht.

3. Nikon D5600: Handlich mit Touchscreen

Die Nikon D5600 bietet einen Touchscreen, die Bildqualität hat sich im Vergleich zur D5300 aber kaum verändert.

Die Nikon D5600 ist ein neueres Modell von Nikons beliebter D-Serie. Für rund 650 Euro für das Kit mit Objektiv erhältst Du im Vergleich zur Nikon D5300 einen dreh- und schwenkbaren Touchscreen. Zu Wi-Fi gesellt sich Bluetooth mit NFC, im Gegensatz zur D5300 gibt es aber kein eingebautes GPS-Modul mehr. Die Nikon D5600 ist deutlich kleiner und leichter gebaucht als die D5300 und somit handlicher. Außerdem hält der Akku länger durch.

4. Canon EOS 200D: Bester Canon-Einsteiger mit Top-Ausstattung

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Die EOS 200D bietet eine hervorragende Ausstattung für eine Einsteiger-DSLR.

Die Bilder der Canon EOS 200D reichen zwar qualitativ nicht ganz an die der aufgeführten Nikon-Kameras heran, aber dafür bietet die EOS 200D ist umfassendes Feature-Paket und darf als beste Einsteiger-DSLR von Canon gelten. Mit an Bord sind ein neig- und schwenkbarer Touchscreen, ein Mikrofoneingang, WLAN, Bluetooth und NFC. Die aktuellen 520 Euro für die DSLR sind ein guter Kit-Preis. Im Test hat uns die Canon EOS 200D sehr gut gefallen.

5. Sony Alpha 68: Mit LCD-Display und 79-Autofokuspunkten

Die Sony Alpha 68 bietet ein praktisches LCD-Display oben.

Die Sony Alpha 68 eine empfehlenswerte DSLR-Einsteigerkamera für 500 Euro im Kit mit Objektiv. Untypisch für die Klasse: Sie bietet einen OLED-Tru-Finder mit 100-Prozent-Bildabdeckung und ein LCD-Display an der Oberseite. Auch die 79 Autofokus-Punkte für ein scharfes Motiv können sich sehen lassen, die Auflösung von 24 Megapixeln ist zeitgemäß. Qualitativ sind die Fotos etwa mit jenen der Canon EOS D200 zu vergleichen, kommen also nicht ganz an die Nikon-Vorbilder heran. Gerade Porträt- und Landschaftsaufnahmen gelingen aber sehr gut.

6. Pentax K-S2: Knipst auch im Regen

Die Pentax K-S2 ist im Gegensatz zur Konkurrenz wetterfest.

Die Pentax K-S2 zeichnet sich durch eine altbewährte Pentax-Tugend aus: Die DSLR ist, wie auch das Kit-Objektiv, spritzwassergeschützt und kann somit auch bei Regen eingesetzt werden. In Hinblick auf die Bildqualität liegt sie in der Nähe der Canon EOS 200D und der Sony Alpha 68. Der Monitor lässt sich drehen und schwenken, allerdings handelt es sich nicht um einen Touchscreen. Obendrein gibt es WLAN, NFC und eine eingebaute Bildstabilisierung. Die Videoqualität fällt etwas ab, dafür stimmt der Preis von um die 500 Euro im Kit.

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