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7 nützliche Tipps für die Samsung Gear S3

Die Gear S3 hat viele nützliche Funktionen.
Die Gear S3 hat viele nützliche Funktionen. (©TURN ON 2016)

Die Samsung Gear S3 bietet nicht nur jede Menge Funktionen, sie kommt auch mit einer eigenen Nutzeroberfläche und dem Betriebssystem Tizen auf den Markt. Wir verraten Dir sieben Tipps, mit denen Du das Optimum aus der Smartwatch herausholen kannst.

Mit der Samsung Gear S3 bringt Samsung eine neue Version seiner runden Smartwatch auf den Markt, die sich auch schon in unserem Test beweisen musste. Wie schon der Vorgänger Gear S2 unterscheidet sich auch das neue Modell durch sein Steuerkonzept und die perfekt dafür angepasste Software grundlegend von anderen Smartwatches. Wir verraten Dir die wichtigsten Tipps für den Einstieg in die Welt der Gear S3.

1. Widgets anlegen, sortieren und loswerden

Der Home-Screen der Gear S3 besteht aus mehreren Screens, die sich über die drehbare Lünette durchscrollen lassen. Auf jedem Screen befindet sich dabei ein Widget, das als Fenster und Shortlink zu einer der installierten Apps dient. Auf Wunsch kannst Du Deinen Home-Screen genau wie auf dem Smartphone durch weitere Widgets erweitern. Dazu scrollst Du einfach ganz nach rechts, tippst auf das "Plus"-Symbol und wählst anschließend eine App und Funktion aus, die Du auf dem Home-Screen platzieren möchtest.

 Über das "Plus"-Symbol lassen sich neue Widgets hinzufügen. fullscreen
Über das "Plus"-Symbol lassen sich neue Widgets hinzufügen. (©Screenshot Samsung/ TURN ON 2016)

Natürlich ist es auch möglich, die Widgets wieder vom Homescreen zu entfernen oder sie nach Position zu sortieren. Dazu scrollst Du einfach zu dem Widget, das Du entfernen oder an eine andere Position schieben willst und tippst so lange darauf, bis der "Bearbeiten"-Modus gestartet wird. Hier kannst Du das Widget mit einem weiteren Tipp auf das "Minus"-Symbol entfernen. Verschieben lässt sich das Widget hingegen, indem Du es antippst und mit dem Finger an die gewünschte Position ziehst. Dort lässt Du das Widget einfach wieder los und schon sitzt es dauerhaft an der neuen Stelle.

2. Eigenes Watchface erstellen

Wenn Du eine Gear S3 Dein Eigen nennt, kannst Du aus einer ganzen Reihe an Zifferblättern wählen. Dazu tippst Du einmal länger auf das aktuelle Watchface und gelangst sofort in das entsprechende Auswahlmenü. Einige Watchfaces weisen dabei unten einen zusätzlichen Button mit der Aufschrift "Gestalten" auf. Über diesen kannst Du das jeweilige Ziffernblatt nach Deinen eigenen Wünschen anpassen.

 Einige Watchfaces kannst Du selbst anpassen. fullscreen
Einige Watchfaces kannst Du selbst anpassen. (©Screenshot Samsung/ TURN ON 2016)

3. Nachrichten beantworten

Wie jede Smartwatch – und die meisten Fitness-Tracker – empfängt auch die Gear S3 sämtliche Nachrichten von einem angeschlossenen Smartphone. Diese lassen sich mit der Smartwatch allerdings nicht nur lesen, sondern auch beantworten. Weil die klassische Texteingabe per Touchscreen auf dem kleinen Uhrendisplay eine Zumutung ist, stehen dazu mehrere Optionen bereit. So kannst Du entweder eine vorgefertigte Antwort auswählen oder eine Nachricht per Spracheingabe notieren, ein Smiley als Antwort schicken oder Dich doch mit der nervigen Texteingabe herumschlagen.

4. Hintergrund-Apps beenden

Genau wie auf dem Smartphone werden viele benutzte Apps auf der Gear S3 nach dem Verlassen nicht direkt geschlossen, sondern im Hintergrund weiter ausgeführt. Diese kannst Du natürlich trotzdem beenden, um die Performance der Uhr zu verbessern oder die Akkulaufzeit zu verbessern. Du findest Sie auf dem Home-Screen direkt ein Feld rechts neben dem Watchface im Bereich "Aktive Anwendungen".

5. Telefonieren mit der Uhr

Ja, die Samsung Gear S3 kann auch telefonieren – zumindest dann, wenn Du sie mit Deinem Smartphone gekoppelt hast. Dann empfängt die Uhr nämlich nicht nur Nachrichten von WhatsApp, Gmail und Co., sondern auch Anrufe. Wer möchte oder sein Smartphone gerade nicht in Griffweite hat, kann diese dann auch direkt auf dem Gear entgegennehmen und mit der Uhr telefonieren. Eine Freisprechfunktion und ein Mikro sind nämlich fest integriert. Tatsächlich lassen sich Anrufe auch von der Uhr aus initiieren. Dazu wechselst Du einfach in die Telefon-App und wählst dort den Kontakt aus, den Du anrufen möchtest.

 Anrufe lassen sich direkt von der Uhr aus starten. fullscreen
Anrufe lassen sich direkt von der Uhr aus starten. (©Screenshot Samsung/ TURN ON 2016)

6. Screenshots anfertigen

Manchmal ist es auch ganz nützlich, wenn man Screenshots von seiner Smartwatch machen kann – zum Beispiel für diesen Artikel. Die Screenshot-Funktion der Gear S3 hat Samsung deshalb recht simpel gelöst. Einfach den Home-Button (also den unteren Knopf) drücken und auf dem Screen von links nach rechts wischen, schon wird der Bildschirminhalt gespeichert. Wenn Du die Screenshots anschließend bearbeiten und speichern möchtest, musst Du diese natürlich an das Smartphone senden. Dazu gehst Du in die Galerie-App auf der Gear S3 und wählst dort die Option "An Telefon senden".

7. Gear S3 als MP3 Player nutzen

Mit der Gear S3 kannst Du das Handy beim Joggen oder Radfahren komplett zu Hause lassen und musst trotzdem nicht auf Deine Lieblingsmusik verzichten. Denn dank des integrierten Speichers kannst Du MP3-Dateien direkt vom Smartphone auf die Uhr übertragen. Diese lässt sich wiederum via Bluetooth mit Kopfhörern koppeln und dient somit auch als vollwertiger MP3-Player. Dazu wählst Du in der Gear-App auf dem Smartphone den Unterpunkt "Inhalte an Gear senden" und anschließend "Titel auswählen". Nun präsentiert Dir die App eine Übersicht über alle auf dem Smartphone gespeicherten MP3-Files. Über kleine Checkboxen wählst Du aus, welche davon auf die Gear übertragen werden sollen.

Über die Gear-App kannst Du Daten vom Smartphone an die Gear S3 senden. fullscreen
Über die Gear-App kannst Du Daten vom Smartphone an die Gear S3 senden. (©Screenshot Samsung/ TURN ON 2016)
Unter "Titel auswählen" präsentiert das die App alle verfügbaren MP3-Files. fullscreen
Unter "Titel auswählen" präsentiert das die App alle verfügbaren MP3-Files. (©Screenshot Samsung/ TURN ON 2016)
Anschließend wählst Du die passenden Songs aus. fullscreen
Anschließend wählst Du die passenden Songs aus. (©Screenshot Samsung/ TURN ON 2016)
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