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7 PC-Probleme, die einfach nie aus der Mode kommen

Bestimmte PC-Probleme kennt jeder Computernutzer.
Bestimmte PC-Probleme kennt jeder Computernutzer. (©TURN ON 2017)

Einige PC-Probleme sind fast jedem Anwender bekannt. Ob der PC einfach ausgeht, Windows nicht startet oder der Rechner immer lauter wird – jeder PC-Nutzer kämpft irgendwann mit den üblichen Ärgernissen. Hier erfährst Du, wie Du sieben der häufigsten PC-Probleme löst.

1. Der PC schaltet sich unerwartet ab

Manchmal geht der PC einfach unvermittelt aus. Möglicherweise hast Du versehentlich mit den Füßen den Netzstecker gezogen. Falls nicht, hat sich der Rechner vielleicht beim Spielen im Sommer überhitzt. In diesem Fall solltest Du eventuell Deine PC-Kühlung mit neuen Lüftern oder besser eingestellten Lüftern verbessern. Sollte das Problem häufiger auftreten, überhitzt sich vielleicht Deine Grafikkarte regelmäßig beim Spielen. Schließlich könnte auch Dein Netzteil defekt sein. Gerade bei günstigeren Netzteilen passiert das nicht selten.

2. Windows startet nicht

Sollte sich der Rechner beim Starten aufhängen, dann stehen Dir beim nächsten Startversuch in der Regel Optionen wie "Computer reparieren" oder "Abgesicherter Modus" zur Verfügung oder es wird das Zurücksetzen des PCs auf einen vorherigen Zustand angeboten. Probiere es zuerst mit "Reparieren" und danach mit dem Zurücksetzen beziehungsweise Wiederherstellen. In der Regel wird ein neu installiertes Windows-Update, eine neue Software oder ein neuer Treiber dieses Problem ausgelöst haben.

 Windows 10 läuft in der Regel nach dem Zurücksetzen wieder. fullscreen
Windows 10 läuft in der Regel nach dem Zurücksetzen wieder. (©Microsoft 2016)

3. Neue Hardware funktioniert nicht

Normalerweise sollte neue Hardware wie eine Soundkarte oder ein Drucker automatisch von Windows 10 erkannt werden und mit ihren Grundfunktionen rund laufen. Du holst Dir mit der entsprechenden Herstellersoftware dann weitere Features. Manchmal funktioniert vor allem ältere Hardware, die vor einigen Jahren auf den Markt kam und noch verkauft wird, aber auch gar nicht. Entferne sie in diesem Fall vom Rechner und lösche im Gerätemanager den Treiber. Installiere nun den aktuellen Treiber von der Herstellerwebsite.

 Bei neuerer Hardware sollte es eigentlich keine Kompatibilitätsprobleme geben. fullscreen
Bei neuerer Hardware sollte es eigentlich keine Kompatibilitätsprobleme geben. (©TURN ON 2017)

Gelegentlich veröffentlicht ein Software-Entwickler keinen passenden Treiber für das aktuelle Betriebssystem. Oder eine Hardware läuft auf einem Rechner und auf einem anderen nicht, obwohl auf beiden dieselben Treiber und Betriebssysteme installiert sind. Du kannst in solchen Spezialfällen in Online-Foren nach Lösungen Ausschau halten. Gelegentlich wirst Du einfach kapitulieren müssen, da der Aufwand für die Problemlösung (etwa, selbst einen Treiber zu programmieren oder Windows-Programmcode umzuschreiben) zu hoch wäre. Dann steht der Kauf einer neuen Hardware an.

4. Die Antivirensoftware lässt sich nicht installieren

Wenn Du kein Antivirenprogramm installieren kannst, dann hast Du wahrscheinlich ein Problem: Dein Computer ist von einem Schadprogramm befallen. Malware verhindert nämlich manchmal die Installation von Antivirensoftware und breitet sich so ungehindert auf dem PC aus. In diesem Fall empfiehlt sich der Einsatz einer bootbaren CD mit einem Antivirenprogramm vor dem Systemstart. Eine solche CD (oder einen USB-Stick) musst Du auf einem anderen Rechner, etwa auf Deinem Notebook, erstellen. Wir empfehlen beispielsweise die Gratis-Software Kaspersky Rescue Disk zu diesem Zweck.

 Mit Kaspersky Rescue Disk erstellst Du eine bootbare CD mit einem Antivirenprogramm. fullscreen
Mit Kaspersky Rescue Disk erstellst Du eine bootbare CD mit einem Antivirenprogramm. (©YouTube / rogueamp2 2017)

5. Der PC wird immer lauter

Falls Dein PC mit der Zeit immer lauter wird, dann liegt das am Lüfter, der sich immer schneller dreht. Der PC benötigt stets eine gute Luftversorgung. Vielleicht gibt es die in Deiner Spielehöhle nicht – dann denke an das regelmäßige Lüften des Zimmers, in dem der PC steht.

Die PC-Lüftung darf nicht blockiert sein, etwa durch Decken. Falls der PC zu laut ist und Du ihn dämmen willst, dann wird das durch Einwickeln nicht funktionieren, weil er sich dann überhitzt und die Lüfter nur umso lauter drehen. Auch musst Du immer wieder einmal die Luftschlitze von Schmutz befreien. Dabei kann ein Druckluftspray helfen, das Du für ein paar Euro bekommst. Für die PC-Dämmung empfehlen wir ein leiseres Lüftungssystem und vor allem eine leisere Grafikkarte. Es gibt beim Händler auch gedämmte Fertig-PCs, sogenannte Silent-Rechner.

 Neuere Grafikkarten sind weitaus leiser als die von früheren Generationen. fullscreen
Neuere Grafikkarten sind weitaus leiser als die von früheren Generationen. (©Nvidia 2017)

6. Die Festplatte kratzt oder quietscht

Sollte die Festplatte Probleme machen und komische Geräusche von sich geben, dann wird sie wahrscheinlich bald das Zeitliche segnen. Mechanische Festplatten sind nur zwei bis zehn Jahre haltbar. Dann kannst Du Deinen Daten Lebewohl sagen. Aus diesem Grund solltest Du regelmäßige Backups Deiner Daten anfertigen. Prüfe am besten Deine quietschende Festplatte mit einem Gratis-Programm auf Fehler. Sollte sie fehlerhaft sein, dann kopiere Deine Daten sicherheitshalber auf eine externe Festplatte.

 Falls Deine Festplatte rumort, solltest Du sie mit einem Tool untersuchen. fullscreen
Falls Deine Festplatte rumort, solltest Du sie mit einem Tool untersuchen. (©Ashampoo 2017)

7. Das Internet geht nicht mehr

Es ist wohl jedem schon einmal passiert, dass das Internet nicht mehr geht. Dafür kann es verschiedene Gründe geben, aber nicht selten liegt es am Netzwerk des Providers, das durch Faktoren wie Bauarbeiten oder Unwetter gestört ist. Versuche es erst einmal mit einem Neustart der WLAN-Verbindung und dann mit einem Router-Neustart. Falls das nicht geht, suche auf Google nach "WLAN Störung" und gib außerdem den Namen Deines Providers und Deiner Stadt ein. So erfährst Du, ob es am Anbieter liegt. Meistens dauern solche Störungen zum Glück nicht lange. Abwarten kann das Problem häufig also auch lösen. Hier bieten wir weitere Tipps bei WLAN-Problemen in Windows 10.

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