Topliste

7 Tipps für einen sicheren PC

Mit 7 einfachen Tipps wird die PC-Nutzung viel sicherer.
Mit 7 einfachen Tipps wird die PC-Nutzung viel sicherer. (©Pixabay 2016)

Ob Schadprogramme oder neugierige Schnüffler: Ein PC mit Internet-Verbindung ist nie ganz sicher. Allerdings kannst Du durch das Befolgen dieser 7 einfachen Tipps die Sicherheit Deines PCs drastisch erhöhen. Damit wird die Computersitzung entspannter.

1. Regelmäßige Backups

Noch im Windows 10-Zeitalter gibt es die alten Probleme: Nach einem Update funktioniert der PC nicht mehr richtig, ein neuer Treiber führt zu Fehlfunktionen und so weiter. Damit keine Daten verloren gehen und Du Windows wiederherstellen kannst, empfehlen sich regelmäßige Backups. Windows 10 bietet schon eingeschränkte Backup-Funktionen. Mit Gratis-Programmen wie Personal Backup oder Backup & Recovery Free Edition bekommst Du mehr Speicheroptionen. So lässt sich etwa täglich ein Backup aller Daten beim Herunterfahren des Computers erstellen, ohne dass man aktiv etwas dafür tun müsste, abgesehen von der Ersteinrichtung.

2. Antiviren-Programm installieren

In Windows 10 gibt es bereits ein Anti-Virenprogramm namens Windows Defender. Tests zeigen jedoch immer wieder auf, dass es den Alternativen unterlegen ist. Installiere also besser zumindest ein Gratis-Antivirenprogramm wie Avira Free Antivirus.

3. Sichere Passwörter verwenden

 Achte auf ein sicheres Passwort – Du musst es Dir aber vor allem merken können. fullscreen
Achte auf ein sicheres Passwort – Du musst es Dir aber vor allem merken können. (©Pixabay / bykst 2016)

Sichere Passwörter sind möglichst lang und bestehen aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wie "&%$". Allerdings wird die Notwendigkeit von sicheren Passwörtern manchmal auch ein wenig überbetont: Es bleibt entscheidend, dass Du Dir Dein Passwort auch merken kannst oder dass Du es außerhalb Deines PCs, etwa auf ein Blatt Papier, aufschreibst und dieses sicher verwahrst. Das sicherste Passwort bringt nichts, wenn Du es vergisst. Aber verwende zumindest keine häufig genutzten, leicht zu erratenden Passwörter wie "1234".

4. Nicht mit dem Admin-Account arbeiten

Du solltest gewöhnlich nicht mit dem Administrator-Account auf dem Computer arbeiten. Wenn Du als normaler Benutzer in Windows angemeldet bist, musst Du zwar gelegentlich explizit die Installation von Programmen und einen sonstigen Systemzugriff erlauben. Dafür können Schadprogramme wie Würmer und Trojaner aber auch nicht so einfach auf Dein System zugreifen, also überwiegen in der Regel die Vorteile eines normalen Benutzerkontos.

5. Auf vertrauenswürdige Quellen achten

Im Internet gibt es viel Gratis-Software. Normalerweise sind solche Programme entweder auf die Privatnutzung beschränkt, werbefinanziert, zeitlich begrenzte Testversionen oder es gibt erweiterte Versionen mit zusätzlichen Features, die Geld kosten. Wenn Du irgendwo gewöhnlich kostenpflichtige Programme wie PowerDVD oder InDesign "gratis" siehst, handelt es sich um Raubkopien, die oftmals mit Viren oder Trojanern verseucht und außerdem natürlich illegal sind. Auch bei Programmen, die grundsätzlich gratis angeboten werden, solltest Du unbedingt auf eine vertrauenswürdige Quelle achten. Sieh nach, wie die Website bewertet wird, was andere über sie sagen und ob sie eine seltsame URL-Endung hat wie .bz oder .to.

6. Router sichern

 Router müssen unter anderem mit einer WPA2-Verschlüsselung gesichert werden. fullscreen
Router müssen unter anderem mit einer WPA2-Verschlüsselung gesichert werden. (©Apple 2016)

Du solltest Deinen Router mit dem Verschlüsselungsstandard WPA2 sichern und mit keinem anderen. Router, die ihn noch nicht unterstützen, sind veraltet. Auch die Weboberfläche des Routers (z.B. fritz.box) solltest Du mit einem guten Passwort schützen. Außerdem solltest Du mit freigegebenen Diensten wie dem Fernzugriff auf den Router vorsichtig sein. Öffne möglichst wenige, am besten keine Ports in der Router-Firewall, denn sie sind Einfallstore für Angriffe.

7. VPN in öffentlichen WLAN-Netzen nutzen

In öffentlichen WLAN-Netzen können Angreifer mit einer Software namens Wireless-Netzwerksniffer auf Deine Daten und Passwörter zugreifen, wenn sie sich im selben Netzwerk befinden wie Du. Auch selbst bezahlte Hotspots sind nicht sicherer als die Gratis-Hotspots, die es etwa in Cafés oder in öffentlichen Bibliotheken gibt. Dagegen hilft keine Datenverschlüsselung. Im Grunde kannst Du nur entweder darauf vertrauen, dass niemand die eigenen Daten ausspioniert oder Du verwendest ein VPN, ein Virtuelles Privates Netzwerk. Beispiele für VPN-Anbieter sind Hotspot Shield und OkayFreedom VPN.

Artikel-Themen

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben