Topliste

7 Tipps und Tricks für die Google-App auf dem iPhone

Wir geben Tipps zur Google-App auf dem iPhone.
Wir geben Tipps zur Google-App auf dem iPhone. (©TURN ON 2017)

Die Google-App auf dem iPhone hat weit mehr drauf als die reine Suchfunktion. Wir verraten sieben Tipps und Tricks, mit denen Du die Anwendung voll ausreizen kannst.

Hard Facts für die Nutzung der Google-App für iOS:

  • erfordert iOS 9.0 oder neuer
  • kompatibel mit iPhone, iPad und iPod touch

Android-Feeling auf dem iPhone? Das ist tatsächlich möglich, denn die kostenlose Google-App präsentiert Apple-Nutzern geschickt ein kleines Hintertürchen jenseits von Safari, Siri und Co.. Als eine Art Personal Assistent verspricht die kostenlose App praktische Hilfe in zahlreichen Lebenslagen. Hier die wichtigsten Funktionen.

1. Der Feed

 Der Feed der Google-App bietet zahlreiche Einstellungen. fullscreen
Der Feed der Google-App bietet zahlreiche Einstellungen. (© 2017)

Quasi das Herzstück der Google-App für das iPhone ist der Feed. Er findet sich unter dem Einstellungs-Zahnrad in der linken oberen Ecke im Google-Hauptmenü. Hier werden automatisch Vorschläge und Updates geladen, die Google für den User aussucht. Der Stream lässt sich auf die persönlichen Vorlieben hin personalisieren – etwa in thematischer Hinsicht. Die Kategorien Sport, Börsenkurse, TV-Sendungen & Filme und viele mehr können an- oder ausgeschaltet werden. Bewegt sich die Google-App jenseits des persönlichen Geschmackes, kann der Nutzer Karten wegwischen oder über das Menü als uninteressant kennzeichnen.

Die Feed-Einstellungen lassen auf den ersten Blick kaum noch Wünsche offen, die Individualisierungs-Möglichkeiten sind zahlreich. Die Folge ist allerdings das klassische Google-Dilemma: Je mehr Informationen freigegeben werden, desto besser der Service. Wer großen Wert auf den persönlichen Datenschutz bei der Smartphone-Nutzung legt, wird hier daher nicht glücklich.

2. Nicht nur für Wetter-Girls

 Regenwetter oder Sonnenschein? Die App weiß es. fullscreen
Regenwetter oder Sonnenschein? Die App weiß es. (© 2017)

Sind die Standortdienste im iPhone aktiviert, ist die Nutzung von Funktionen wie der Wettervorhersage möglich. Doch die meisten iPhone-Besitzer dürften bereits die vorinstallierte Wetter-App auf dem Startbildschirm ihr Eigen nennen. Es stellt sich daher die offensichtliche Frage: Wo liegt der Vorteil der Google-eigenen Funktion?

Die Antwort: Schnell und schnörkellos will die App den User in Zukunft vor plötzlichen Regengüssen oder unerwarteten Schneegestöber warnen. Wer unter den Benachrichtigungen die entsprechende Wahl trifft, wird bei "Gravierenden Wetteränderungen" daher umgehend informiert.

3. Die Google-App: Ein Paradies für Sportfans

 Immer die aktuellsten Sport-News parat haben – kein Problem. fullscreen
Immer die aktuellsten Sport-News parat haben – kein Problem. (© 2017)

Gute Nachrichten für Sport-Fans: Die Google-App kann gezielt Informationen und Updates zu ausgewählten Teams liefern. Wie das geht? Tippe oder sprich einfach den Namen Deiner Lieblingsmannschaft oder gebe ihn durch "Feed > Sport >Teams" ein. Wenn Du keine Lust auf Spoiler hast, kannst Du einfach die Alert-Funktion deaktivieren. Die Sport-Kategorie wird aber dennoch befüllt.

4. Multitasking leicht gemacht?

 Schnell und einfach die Chronik durchblättern, so geht's. fullscreen
Schnell und einfach die Chronik durchblättern, so geht's. (© 2017)

Über das Karten-Icon rechts oben lässt sich die Chronik einsehen. Einem virtuellen Rundgang durch die letzten Aktionen steht also nichts im Wege. Die Darstellung erinnert stark an das iOS-Pendant von Safari. Auch hier können Karten weggewischt oder erneut angesehen werden. Der praktische Nutzen dürfte auf der Hand liegen: Vorherige Suchanfragen ganz einfach einsehen.

5. Ab in den Urlaub

Sogar als Reiseassistent will die Google-App herhalten. Trudeln die Buchungsbestätigungen für den nächsten Trip per Gmail ein, erstellt das digitale Helferlein eine Reiseroute für die geplante Auszeit. Einfach per Sprachbefehl oder über die Suche "Meine Reise" aufrufen und schon poppt die Information innerhalb der App auf. Doch damit nicht genug. Google versucht den User auch am Ankunftsziel weiter zu beglücken. So können ebenfalls Vorschläge zu stattfindenden Events oder Sehenswürdigkeiten abgerufen werden.

6. Der Incognito-Modus

 Anonym surfen? Klappt nicht ganz. fullscreen
Anonym surfen? Klappt nicht ganz. (© 2017)

Wer aufgrund der zahlreichen, notwendigen Einstellungen Bauchschmerzen beim Thema Datenschutz bekommt, kann Google per Incognito-Einstellung (fast) ein Schnippchen schlagen. Einmal aktiviert bleibt der Suchverlauf ein Geheimnis. Komplette Anonymität kann die Funktion allerdings auch nicht bieten. Weder wird die IP-Adresse verborgen, noch schützt der Incognito-Modus vor verdächtigen Websites.

7. "Ok Google"

Wie bereits erwähnt erlaubt die Google-App auf dem iPhone auch Anfragen per Sprachsteuerung. Über die Einstellung "Sprachsuche" kannst Du beispielsweise "Ok Google" als Hotword festlegen und auch "Gesprochene Antworten" von Deinem Gerät verlangen.

Die Nutzungsmöglichkeiten der Spracherkennung sind vielfältig. So kann die App ganz im Stile einer persönlichen Miss Moneypenny an anstehende Termine im Kalender erinnern. Dafür benötigt die virtuelle Vorzimmerdame allerdings konkrete Anweisungen: "Erinnern an: Eisdiele am Hauptbahnhof testen" oder "Erstelle einen Termin in meinem Kalender: Abendessen im "Bierkeller, Samstag 19:30 Uhr", sollten die Codes für eine reibungslose Verständigung lauten.

Daneben beantwortet die App auch allgemeine Fragen nach Musik, Filmen oder Bildern. Selbst Informationen zu Restaurants oder anderen Locations werden im Handumdrehen geliefert. Ideal für Orientierungslose und Unentschlossene. Die Frage: "Wo ist das nächste Café?" beantwortet die Google-App gerne inklusive einer Wegbeschreibung.

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben