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Zu Ostern: 9 lustige Easter Eggs in der Google-Suche

Google hat so einige Geheimnisse, die entdeckt werden wollen.
Google hat so einige Geheimnisse, die entdeckt werden wollen. (©TURN ON 2015)

Du denkst, Du kennst Google? Selbst wenn Du die Suchmaschine regelmäßig nutzt, um – nun ja – nach Dingen zu suchen, kann es sein, dass Du das eine oder andere lustige Feature noch nicht entdeckt hast. Google hat nämlich allein in der Suchfunktion zahlreiche Easter Eggs versteckt. Wir präsentieren Dir acht davon.

1. "Solitär" spielen

Lust auf ein Spielchen zwischendurch? Das Kartenspiel "Solitär" gehörte bei Windows-Betriebssystemen bis vor wenigen Jahren noch zur Standardausrüstung. Wer auch mit Windows 8 oder 10 noch süchtig nach dem digitalen Kartenlegen ist, für den hat Google eine Lösung parat: Einfach "solitaire" ins Suchfeld eingeben und mit dem Easter Egg losspielen!

2. Google einen Purzelbaum schlagen lassen

 Ob ein Purzelbaum für eine große Turnerkarriere reicht? fullscreen
Ob ein Purzelbaum für eine große Turnerkarriere reicht? (©TURN ON 2015)

Hast Du auch manchmal das Gefühl, dass Google bestimmt, wie Du die Welt siehst? Schließlich dürfte nur wenigen Menschen bekannt sein, wie sich Google-Suchergebnisse tatsächlich zusammensetzen – wenn es überhaupt noch Menschen gibt, die den komplexen Algorithmus durchschauen. Möchtest Du zumindest kurz einmal das Gefühl haben, die Suchmaschine hört auf Dich und nicht umgekehrt? Dann tippe doch mal "do a barrel roll" ins Suchfeld und schaue, was nach der Eingabe passiert. Auf diese Weise kannst Du Google für Dich Purzelbäume schlagen lassen, bis der Maschine schwindlig wird... oder Dir.

3. Suchergebnisse vor der Zerstörung retten

 Mit "Zerg Rush" spielt Google auf eine "Starcraft"-Taktik an. fullscreen
Mit "Zerg Rush" spielt Google auf eine "Starcraft"-Taktik an. (©TURN ON 2015)

Purzelbäume findest Du wenig anspruchsvoll? Dann solltest Du Dir das Easter Egg ansehen, das Google hinter dem Suchbegriff "zerg rush" versteckt. Bei diesem an "Starcraft" angelehnten Spiel kannst Du Deine Fingerfertigkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen. Denn wer die fiesen kleinen "o's" aus "Google" nicht schnell genug mit dem Maus-Cursor anvisiert und der linken Maustaste vernichtet, hat schnell keine Suchergebnisse mehr übrig.

4. Google nach dem Sinn des Lebens fragen

 Google hat ausgerechnet: Die Antwort auf die Frage nach dem Leben ist "42". fullscreen
Google hat ausgerechnet: Die Antwort auf die Frage nach dem Leben ist "42". (©TURN ON 2015)

Genug gespielt! Zeit, sich mit den wichtigen Fragen des Lebens zu beschäftigen! Zum Glück hat Google auch auf so wichtige Fragen wie nach dem Sinn des Lebens eine Antwort. Statt jahrzehntelang zu grübeln und zu philosophieren, kannst Du also einfach nach der "answer to life, the universe and everything" googeln. Das Ergebnis präsentiert der Internetriese hochwissenschaftlich ausgerechnet in der Taschenrechner-Anzeige. Wer "Per Anhalter durch die Galaxis" gelesen oder gesehen hat, kennt die Antwort natürlich längst und sollte Google stattdessen mal nach der "number of horns on a unicorn" oder der "loneliest number" fragen. Spoiler: Es handelt sich um ein- und dieselbe Zahl.

5. Happy Birthday! Pacman im Browser spielen

 Google huldigt Pacman mit einem spielbaren Doodle. fullscreen
Google huldigt Pacman mit einem spielbaren Doodle. (©TURN ON 2015)

Zum 30. Geburtstag des kleinen runden Pillenfressers alias Pacman schenkte Google weder Blumen noch Kuchen, sondern ein weiteres Easter Egg in Form eines Google Doodles. Zu diesem gelangst Du auch jetzt noch über die Domain google.com/pacman. Hier nur noch eine Münze in den virtuellen Automaten werfen und los geht's. Pacman im Browser kostet nichts, macht aber genauso süchtig wie der Spielhallenklassiker.

6. Rekursion – oder eher Rekursion?

 Google erklärt "Rekursion" und "Anagramm" mal anders. fullscreen
Google erklärt "Rekursion" und "Anagramm" mal anders. (©TURN ON 2015)

Ein Tippfehler bei der Google-Suche ist schnell passiert. Zum Glück ist der Algorithmus aber so schlau, dass er in der Regel weiß, was man eigentlich meinte. Dann führt ein kurzer Klick auf den Vorschlag hinter "Meinten Sie" schnell zum gewünschten Suchergebnis. Oder doch nicht? Wer das Ganze einmal mit "Rekursion" versucht, der landet genau da wieder, wo er gestartet ist – nämlich bei "Rekursion". Ob das damit zusammenhängt, dass der Begriff ein Phänomen beschreibt, das zu unendlichen Schleifen führt? Einen ähnlichen Spaß erlauben sich die Google-Entwickler übrigens mit "Anagramm".

7. Hat Google getrunken oder gucke ich schief?

 Nein, es liegt nicht an Deiner Brille! Wenn Du "askew" suchst, verrutscht die Darstellung. fullscreen
Nein, es liegt nicht an Deiner Brille! Wenn Du "askew" suchst, verrutscht die Darstellung. (© 2015)

Wer zu lange über Endlosschleifen nachgedacht hat, sollte als nächstes nicht unbedingt "askew" oder "tilt" suchen. Sonst läufst Du noch Gefahr, Deine Auge-Hirn-Koordination infrage zu stellen. Aber sei beruhigt: Es handelt sich auch hierbei um ein Easter Egg. Nicht nur Du siehst die Google-Sucherergebnisse in Schieflage.

8. So viel Spaß kann eine Bildersuche machen

 Nein, Chef... Ich habe wirklich nur nach Bildern gesucht! fullscreen
Nein, Chef... Ich habe wirklich nur nach Bildern gesucht! (©TURN ON 2015)

Die Suche nach einem bestimmten Bild kann mitunter ganz schön anstrengend und ermüdend sein. Nicht aber die Google-Bildersuche nach "Atari Breakout" – versprochen! Probiere es aus und Du kannst Dich am Arcade-Klassiker von 1976 austoben.

9. Wie wahrscheinlich ist die Unwahrscheinlichkeit?

 Danke, Google. So genau wollten wir's jetzt eigentlich gar nicht wissen... fullscreen
Danke, Google. So genau wollten wir's jetzt eigentlich gar nicht wissen... (©Screenshot Google.de 2017)

Im Englischen gibt es die Redewendung "once in a blue moon", die auf Deutsch etwa so viel wie "alle Jubeljahre" bedeutet und ein Ereignis datiert, das sehr, sehr selten eintritt. Eine ziemlich ungenaue Zeitangabe also – aber nicht mit Google! Die Suchmaschine wird ihrem Ruf als digitaler Besserwisser gerecht und liefert als Easter Egg den sehr genauen Wert von 1.16699016 x 10-8 Hertz, der 2,715 Jahren entspricht und tatsächlich stimmt: Er gibt nämlich an, wie oft ein Naturphänomen namens "Blauer Mond" in der Realität auftritt. Gemeint ist hier das sehr seltene Erscheinen eines zweiten Vollmonds innerhalb eines Monats, das auch die Grundlage für das Sprichwort ist.

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