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Akku-Case & U2-iPod: 6 wirklich hässliche Apple-Produkte

Das Smart Battery Case für das iPhone 6s musste sich viel Spott gefallen lassen.
Das Smart Battery Case für das iPhone 6s musste sich viel Spott gefallen lassen. (©YouTube/The Verge 2015)

Selbst die größten Apple-Kritiker müssen meist eingestehen, dass die Produkte des kalifornischen Konzerns mit viel Liebe zum Detail designt sind. Keiner Wunder also, dass vor ein paar Wochen die Aufregung über das ziemlich hässliche Smart Battery Case für das iPhone 6s groß war.

Doch halt! Apple hat bereits in der Vergangenheit nicht immer schöne Geräte auf den Markt gebracht. Wir stellen sechs Produkte aus Cupertino vor, die wirklich hässlich sind.

1. Der Stein des Anstoßes: Das Smart Battery Case

 Das Smart-Battery-Case von Apple für das iPhone 6s. fullscreen
Das Smart-Battery-Case von Apple für das iPhone 6s. (©Apple 2015)

Beginnen wir doch am besten mit dem aktuellsten Apple-Produkt, das sich aufgrund seines unschönen Designs jede Menge Häme gefallen lassen musste: das Smart Battery Case für das iPhone 6s. Wegen seines Buckels auf der Rückseite mussten selbst hartgesottene Apple-Fans eingestehen, dass die Hülle ein ziemlicher Reinfall ist. Apple-Boss Tim Cook sieht das natürlich völlig anders...

2. Zumindest Bono gefällts: Der iPod U2 Special Edition

 Der iPod U2 Special Edition im "hübschen" Rot-Schwarz. fullscreen
Der iPod U2 Special Edition im "hübschen" Rot-Schwarz. (©CC: Flickr/Nathan Wong 2015)

Zwischen Apple und U2 wurde irgendwann einmal eine unheilige Allianz geschlossen, mit der sich der iPhone-Konzern anscheinend dazu verpflichtet hat, die Band von Frontmann Bono "cool" zu finden. Ein besonders unschöner Auswuchs dieser Kooperation war der iPod U2 Special Edition im Jahr 2004. Die Farbwahl Rot-Schwarz orientierte sich am U2-Album "How to Dismantle an Atomic Bomb", sah aber einfach nur hässlich aus. Da halfen auch die eingravierten Autogramme auf der Rückseite des iPods nicht. "Wir wollen, dass unsere Fans eine engere Online-Beziehung mit der Band bekommen, und Apple hilft uns dabei", erklärte Sänger Bono damals in der Pressemitteilung. Na dann...

3. PDAs waren nie cool: Der Newton MessagePad 2100

 Das Newton MessagePad 2100 aus dem Jahr 1997. fullscreen
Das Newton MessagePad 2100 aus dem Jahr 1997. (©CC: Flickr/Blake Patterson 2015)

Man mag es kaum glauben, aber bevor es Smartphones und Tablets gab, mussten sich die Menschen mit sogenannten Personal Digital Assistants und Organizern behelfen. Wirklich schön waren die PDAs nie, aber ein besonders hässliches Exemplar ist der Newton MessagePad 2100 von Apple. Das Gerät aus dem Jahr 1997 wird von Apple heute vielleicht liebevoll als Urahn des iPads bezeichnet – aber mal ehrlich: das MessagePad 2100 sieht eher wie ein Kreditkarten-Scanner an der Supermarktkasse aus und nicht wie die Zukunft des Tablets.

4. Hässliche Hülle für hässliches iPhone: Das iPhone 5c Dot Case

 Das Dot Case für das iPhone 5c. fullscreen
Das Dot Case für das iPhone 5c. (©Saturn 2015)

Bereits das iPhone 5c war mit seinem Plastikgehäuse und den stechend-grellen Farben nicht unbedingt ein schönes Produkt. Was Apple dann allerdings als Zubehör für das bunte Smartphone anbot, grenzte schon fast an Selbstironie: das Dot Case. Der Konzern wird sicherlich gedacht haben, dass die ungewöhnliche Hülle wie die Faust aufs Auge zum ungewöhnlichen Mobiltelefon passt – allerdings ist Apple dabei anscheinend irgendwie entgangen, dass der Schriftzug "iPhone" auf der Rückseite durch das Lochmuster zum "non" verkürzt wird.

5. Form über Funktion: Die Apple Hockey-Puck-Mouse

 Die Apple USB Mouse wurde unter dem Beinamen "Hockey Puck" bekannt. fullscreen
Die Apple USB Mouse wurde unter dem Beinamen "Hockey Puck" bekannt. (©CC: Flickr/raneko 2015)

Bis auf ihre Ein-Tasten-Bedienung unterscheiden sich die Mäuse von Apple eigentlich nicht großartig von den Zubehör-Produkten anderer Hersteller. 1998 wollten die Kalifornier mit der Apple USB Mouse allerdings neue Wege beschreiten und verpassten dem Gerät kurzerhand ein rundes Gehäuse. Schnell bekam das Produkt daher den Beinamen "Hockey Puck". Dass sich eine runde Maus mit einer länglichen Hand nur sehr schlecht bedienen lässt, war Apple anscheinend aber vorher nicht aufgefallen. Sicherlich nicht ohne Grund wurde der Verkauf des Hockey Pucks schon 2000 wieder eingestellt.

6. Laptop mit Henkel: Der eMate 300

 Der Verkauf des eMate 300 wurde nach nur einem Jahr wieder eingestellt. fullscreen
Der Verkauf des eMate 300 wurde nach nur einem Jahr wieder eingestellt. (©CC: Flickr/Marcin Wichary 2015)

Der eMate 300 war Apples Versuch, einen günstigen und tragbaren Computer für Schüler und Studenten zu bauen. So richtig erfolgreich war das Gerät allerdings nicht: Nur ein Jahr nach der Vorstellung wurde der Verkauf im Februar 1998 schon wieder eingestellt. Nur böse Zungen würden aber behaupten, dass der Misserfolg etwas mit dem hässlichen Klapp-Design des eMate 300 zu tun hatte. Immerhin besaß der Laptop aber wenigstens einen praktischen Trage-Henkel!

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