Übersicht

Alle Android-Versionen in der Übersicht: Von Cupcake bis Pie

Wir verraten Dir, wie sich Android in zehn Jahren entwickelt hat.
Wir verraten Dir, wie sich Android in zehn Jahren entwickelt hat. (©TURN ON 2017)

Seit 2008 gab es eine ganze Menge verschiedener Android-Versionen. Wir klären über Namen, Unterschiede, Verbreitung und Funktionen auf und zeigen Dir, wie sich die Software im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat.

Kaum zu glauben: Android feiert 2018 bereits seinen zehnten Geburtstag. Am 23. September 2008 wurde die erste Version des Betriebssystems offiziell veröffentlicht und nur einen Monat später, am 22. Oktober, war mit dem HTC G1 das erste Android-Smartphone verfügbar.

Seither hat die Software einen weiten Weg zurückgelegt und ist zum meistgenutzen Betriebssystem der Welt aufgestiegen. Wir geben einen Überblick über die Entwicklung von Android, die verschiedenen Versionen, ihre Unterschiede, Namen und ihre Verbreitung.

Android 1.5 Cupcake (April 2009)

Android 1.5 war die erste Version, die nach einer Süßspeise benannt wurde. (© 2018 Getty Images/Elena Veselova)

Die erste Android-Version, die nach einer Süßspeise benannt wurde, war Android 1.5 Cupcake. Der Release erfolgte im April 2009 und ebnete den Weg für moderne Smartphones mit reiner Touchscreen-Bedienung – Cupcake war nämlich die erste Version mit einer Bildschirmtastatur.

  • Mittlerweile wird Cupcake nicht mehr genutzt

Android 1.6 Donut (September 2009)

Mit Android 1.6 wurde die Software flexibler einsetzbar. (© 2018 Getty Images/Westend61)

Nur wenige Monate nach Cupcake legte Google mit Donut nach. Die Version brachte einige kleinere Verbesserungen mit sich und sorgte dafür, dass Android mit verschiedenen Bildschirmauflösungen funktioniert.

  • Auch Donut ist nicht mehr im Einsatz

Android 2.0 Eclair (Oktober 2009)

Unter Android 2.0 war erstmals die Navigation mit Google Maps möglich. (© 2018 Getty Images/Carlo A)

Mit Android 2.0 Eclair folgte die nächste Version nur einen Monat nach Donut. Die offizielle Version 2.0 brachte animierte Wallpaper sowie die Unterstützung für digitalen Zoom und Blitzlicht in der Kamera-App. Auch die Navigation mit Google Maps war nun erstmals möglich.

  • Android Eclair ist mittlerweile ebenfalls komplett ausgemustert

Android 2.2 Froyo (Mai 2010)

Android 2.2 erweiterte die Möglichkeiten für SD-Karten. (© 2018 Getty Images/Westend61)

Mit Android 2.2 wurde erstmals die Tethering-Funktion für mobile Hotspots verfügbar. Außerdem ließen sich Apps zum ersten Mal auf einer SD-Karte speichern.

  • Die Nutzung von Android Froyo wurde mittlerweile eingestellt

Android 2.3 Gingerbread (Dezember 2010)

Seit Android 2.3 gibt es die detaillierte Akkuverwaltung. (© 2018 Getty Images/the_burtons)

Im Dezember 2010 führte Google mit Android 2.3 Gingerbread erstmals die Unterstützung für NFC (Near Field Communication) ein. Auch die Akku-Verwaltung, die Nutzern anzeigt, wofür Akkuleistung verbraucht wird, war in Gingerbread neu.

  • Im September 2018 lief Android Gingerbread noch auf 0,3 Prozent aller Android-Geräte

Android 3.0 Honeycomb (Februar 2011)

Android 3.0 wurde vornehmlich für Tablets entwickelt. (© 2018 Getty Images/Westend61)

Die Version 3.0 von Android wurde speziell für Tablets entwickelt, die ab 2011 immer häufiger anzutreffen waren. Die Nutzeroberfläche wurde entsprechend abgepasst. Erstmals wurde zudem das Menü für Schnelleinstellungen eingeführt.

  • Android Honeycomb wird mittlerweile nicht mehr genutzt

Android 4.0 Ice Cream Sandwich (Oktober 2011)

Android 4.0 wird immer noch auf einigen Geräten genutzt. (© 2018 Getty Images/iStockphoto/StephanieFrey)

Mit Ice Cream Sandwich folgte eine Version, die wieder stärker das Smartphone in den Fokus rückte. Die NFC-Funktionen wurden mit dem Dienst Android Beam erweitert und die Anpassungsmöglichkeiten für den Startbildschirm wurden ausgebaut. Außerdem erhielten User eine umfassende Kontrolle über ihre mobile Datennutzung.

  • Ice Cream Sandwich war im September 2018 noch immer auf 0,3 Prozent aller Android-Geräte im Einsatz

Android 4.1 Jelly Bean (Juni 2012)

Google Now kam erstmals mit Android 4.1 auf. (© 2018 Getty Images/Science Photo Library RF)

Mit Android 4.1 führte Google den mobilen Assistenten Google Now ein, erlaubte den Wechsel zwischen verschiedenen Nutzerkonten auf einem Gerät und verbesserte die Benachrichtigungen, die nun interaktiver wurden.

  • Im September 2018 lief Jelly Bean immerhin noch auf 3,5 Prozent aller Android-Devices

Android 4.4 KitKat (Oktober 2013)

Für Android 4.4 startete Google eine Marken-Kooperation mit Nestlé und KitKat. (© 2018 Nestlé)

Bis zur Einführung von Android 4.4 KitKat verging relativ viel Zeit. Erstmals wurde die Sprachsteuerung "Ok Google" eingeführt. Weiterhin war es nun möglich, Dokumente direkt von einem Android-Gerät aus zu drucken.

  • Android KitKat ist nach wie vor auf 8,6 Prozent aller Android-Geräte im Einsatz

Android 5.0 Lollipop (November 2014)

Mit Android 5.0 führte Google ein komplett neues Design ein. (© 2018 Getty Images/EyeEm/Shannon West)

Erneut ließ sich Google viel Zeit bis zur neuen Version. Mit Android 5.0 Lollipop wurde das Design komplett überarbeitet. Das stylische Material Design kommt seither in jeder Version zum Einsatz. Auf dem Sperrbildschirm gab es in dieser Version erstmals Benachrichtigungskarten. Mit Lollipop expandierte Android zudem in neue Geräte wie TVs und Wearables.

  • Auch im September 2018 wurde Android Lollipop noch auf 19,2 Prozent aller Android-Geräte verwendet

Android 6.0 Marshmallow (Oktober 2015)

Android 6.0 gab den Nutzern mehr Kontrolle. (© 2018 Getty Images/EyeEm/Vy Dang)

Mit Android 6.0 Marshmallow führte Google eine detaillierte Verwaltung von App-Berechtigungen ein und gab den Nutzern mehr Kontrolle. Außerdem wurden die Unterstützung für USB-C und Android Pay eingeführt. Erstmals war es zudem möglich, SD-Karten als internen Speicher zu formatieren.

  • Im September 2018 war Android Marshmallow mit einer Verbreitung von 22,7 Prozent die am zweithäufigsten genutzte Android-Version

Android 7.0 Nougat (August 2016)

Android 7.0 machte Smartphones fit für Virtual Reality. (© 2018 Getty Images/Cultura RF/Debby Lewis-Harrison)

Im August 206 führte Google mit Android 7.0 Nougat den Splitscreen-Modus ein, integrierte die Vulkan API für leistungsfähigere Grafikberechnung in Spielen und brachte mit Daydream erstmals eine Virtual-Reality-Oberfläche von Android an den Start.

  • Android Nougat war im September 2018 auf 30,8 Prozent aller Android-Devices im Einsatz und damit die am meisten genutzte Version

Android 8.0 Oreo (August 2017)

Android 8.0 erschien im August 2017. (© 2017 TURN ON)

Die nächste Version von Android folgte fast genau ein Jahr nach Nougat. Mit Oreo wurde ein neuer effektiver Stromsparmodus eingeführt, der die Aktivitäten von Apps im Hintergrund unterbindet. Außerdem wurde der Virenscanner Google Play Protect in das Betriebssystem integriert.

  • Android Oreo lief im September 2018 auf 14,6 Prozent aller Android-Geräte

Android 9.0 Pie (August 2018)

Seit August 2018 ist Android Pie verfügbar. (© 2018 YouTube/Copper vs Glass)

Android Pie erschien im August 2018 und führte unter anderem eine neue Gestensteuerung und die Optimierung vieler Funktionen durch maschinelles Lernen ein. Zudem wurde in der Version ein Fokus auf die bewusste Smartphone-Nutzung ("Digital Wellbeing") gelegt.

  • Android Pie taucht bislang in den Statistiken für die Verbreitung von Android noch nicht auf (Stand September 2018)
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