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Android-One-Smartphones: 7 Handys mit Update-Garantie

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Das Nokia 8.3 (vorne) und das Nokia 5.3 (hinten) zählen zu den Android-One-Smartphones. Bild: © Nokia 2021

Android-One-Smartphones bekommen mindestens zwei Jahre lang Updates auf die jeweils aktuelle Android-Version. Sowohl Nokia als auch Motorola bieten in Deutschland Smartphones mit Android One an. Diese 7 Android-One-Handys sind erhältlich.

Nokia 9 PureView: Das außergewöhnliche Kamera-Smartphone

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Das Nokia 9 PureView hat ein ausgefallenes Design. Bild: © TURN ON 2019

Das Nokia 9 PureView ist das Nokia-Flaggschiff von 2019. Seine Besonderheit sind die fünf Kameras hinten mit Zeiss-Optik, die nicht aus dem Glasrücken herausstehen. Dazu gesellt sich ein 3D-Sensor, der bei Porträts aushilft. Die fünf 12-Megapixel-Kameras kommen zugleich zum Einsatz – und ihre kombinierte Leistung sorgt für einen großen Kontrastumfang. Allerdings ist das Nokia 9 PureView nichts für Gelegenheitsknipser, wie wir in unserem Test feststellten. Sondern es richtet sich an jene, die Fotografie ernst nehmen und gerne RAW-Dateien in Lightroom bearbeiten.

Eindrucksvoll auch der Glasrücken, der stabile Rahmen aus Aluminium der 6000er-Serie und der 5,99 Zoll große OLED-Bildschirm mit QHD+-Auflösung. Die Selfie-Kamera löst mit 20 Megapixeln auf und liefert hübsche Porträtaufnahmen. Dank IP67-Zertifizierung übersteht das Smartphone auch Ausflüge in den Regen. Der 2018er-Flaggschiff-Chip Snapdragon 845 ist nebst 6 GB Arbeitsspeicher für die Leistung zuständig, der interne Speicher misst 128 GB. Der 3.320-mAh-Akku lässt sich mit 18 Watt schnell aufladen, auch kabelloses Laden ist eine Option. Die Probleme mit der Kamera-Software sollen durch ein Update zumindest gelindert worden sein. Auf jeden Fall ein ungewöhnliches Smartphone.

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Nokia 8.3 5G: Riesendisplay & 64 Megapixel

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Die Rückseite des Nokia 8.3 5G spiegelt in Nordlichtfarben. Bild: © Nokia 2021

Das Nokia 8.3 5.3 aus der gehobenen Mittelklasse fällt vor allem durch das gewaltige Display auf. 6,81 Zoll misst der Riesenbildschirm. Das entspricht ungefähr der Displaygröße des Galaxy Note 20 Ultra 5G mit seinem 6,9-Zoll-Screen. Die Auflösung des IPS-Bildschirms liegt bei 2.400 x 1.080 Pixeln und er kann HDR-Inhalte darstellen.

Es gibt vier Kameras: Der Hauptsensor löst mit 64 Megapixeln auf, dazu kommen eine 12-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkel-Aufnahmen, ein 2-Megapixel-Makroobjektiv sowie eine 2-Megapixel-Tiefenschärfekamera. Das Makroobjektiv dient für Aufnahmen sehr kleiner Dinge wie Blüten und Insekten, die Tiefenschärfekamera hilft für den künstlerisch unscharfen Hintergrund bei Porträts aus. Zeiss-Linsen sprechen für eine gute Qualität der Kamera-Optik.

Die Selfie-Kamera bietet eine üppige Auflösung von 24 Megapixeln. Der Prozessor Snapdragon 765G ist zusammen mit 8 GB Arbeitsspeicher für die Leistung zuständig. Der interne 128-GB-Speicher lässt sich via microSD-Karte erweitern und 18-Watt-Schnellladen für den 4.500-mAh-Akku ist willkommen. Die Rückseite besteht aus Glas und spiegelt in Nordlicht-Farben, der Rahmen wurde aus Metall gefertigt.

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Nokia 7.2: 48-Megapixel-Kamera & wertige Verarbeitung

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Das Nokia 7.2 bietet ein schickes Design. Bild: © Nokia 2021

Das Nokia 7.2 bietet ein 6,3 Zoll großes IPS-Display mit HDR-Support und einer Auflösung von 2.280 x 1.080 Pixeln. Die Hauptkamera löst mit 48 Megapixeln auf, außerdem gibt es eine Ultraweitwinkel-Linse mit 8 Megapixel-Auflösung und eine 5-Megapixel-Kamera für die Tiefenschärfe bei Porträtaufnahmen – alle mit Zeiss-Linsen. Nicht zu vergessen: Die Selfie-Cam mit 20 Megapixeln.

Für die Leistung sorgt ein Snapdragon 660, der unter dem Snapdragon 765G im Nokia 8.3 5G angesiedelt ist. Er wird von 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt. Die Leistung dürfte für den Alltag durchaus ansprechend sein, aber grafisch aufwendige Spiele sind dem Smartphone zu viel. Der interne 64-GB-Speicher kann mit einer microSD-Karte erweitert werden. Die Rückseite besteht aus Glas, der Rahmen aus Metall. Der Akku hat eine Kapazität von 3.500 mAh. Insgesamt spricht die Ausstattung für ein ordentliches Mittelklasse-Smartphone.

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Nokia 6.2: 6,3 Zoll großes HDR-Display

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Das Nokia 6.2 bietet eine Glas-Rückseite. Bild: © Nokia 2021

Das Nokia 6.2 bringt ein 6,3 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 2.280 x 1.080 Pixeln mit. Es kann HDR-Inhalte darstellen. Erwähnenswert sind nicht zuletzt die drei Kameras hinten: Die Hauptkamera löst mit 16 Megapixeln auf, die Linse für Ultraweitwinkelaufnahmen mit 8 Megapixeln und es gibt ein 5-Megapixel-Objektiv für die Tiefenschärfe bei Porträtaufnahmen. Die Selfie-Kamera löst mit 8 Megapixeln auf.

Als Prozessor dient der Snapdragon 636 nebst 4 GB Arbeitsspeicher, der etwas schwächer ist als der Snapdragon 660 im Nokia 7.2. Das alltägliche Surfen und Chatten sollte aber flüssig von der Hand gehen. Der Akku hat eine Kapazität von 3.500 mAh und der 64-GB-Speicher lässt sich mit einer microSD-Karte erweitern. Immerhin die Rückseite ist aus Glas gefertigt, der Rahmen allerdings nur aus Kunststoff.

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Nokia 5.3: Schneller als das Nokia 7.2

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Das Nokia 5.3 bringt vier Kameras mit. Bild: © Nokia 2021

Das Nokia 5.3 zählt, wie der Name schon sagt, zur dritten Generation seiner Serie. So kommt es auch, dass es mit dem Snapdragon 665 einen etwas stärkeren und neueren Prozessor besitzt als das Nokia 7.2 und das Nokia 6.2. 4G Arbeitsspeicher stehen diesem zur Seite. Das 6,55 Zoll große Display löst leider nur mit 1.600 x 720 Pixeln auf. Das genügt zwar, um Texte gut lesen zu können, aber Handys dieser Größe haben oftmals schärfere Bildschirme – man bemerkt die niedrigere Preisklasse. Immerhin begünstigt die niedrigere Auflösung die Akkulaufzeit und die Leistung.

Auf der Rückseite sind ganze vier Kameras angebracht. Die Hauptkamera löst mit 13 Megapixeln auf, für Ultraweitwinkel-Foto ist ein 5-Megapixelsensor zuständig. Zudem gibt es eine Makrokamera für kleine Dinge wie Blüten und Insekten mit einer Auflösung von 2 Megapixeln – und einen 2-Megapixel-Tiefensensor für den künstlerisch unscharfen Porträthintergrund. Die Selfie-Kamera setzt auf 8 Megapixel.

Den internen 64-GB-Speicher kannst Du mit einer microSD-Karte erweitern und der Akku hat eine ordentliche Kapazität von 4.000 mAh. Leider gibt es in dieser Preisklasse kein Metall und Glas mehr, die Rückseite ist aus Kunststoff gefertigt.

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Motorola One Action: Mit Action-Kamera

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Das Motorola One Action bringt eine gute Action-Cam mit. Bild: © TURN ON 2019

Das Motorola One Action hat bei uns im Test einen guten Eindruck hinterlassen. Es bietet eine überzeugende Action-Cam, eine gute Haupt- und Selfiekamera, eine gute Klangqualität über Kopfhörer und Lautsprecher und eine ordentliche Alltagsleistung. Leider gibt es kein Schnellladen, das Gehäuse besteht nur aus Kunststoff und die Akkulaufzeit bewegt sich auf durchschnittlichem Niveau.

Der verbaute Prozessor Samsung Exynos 9609 nebst 4 GB Arbeitsspeicher ist etwas leistungsstärker als der Snapdragon 665 im Nokia 5.3. Das 6,3 Zoll große IPS-Display löst mit guten 2.560 x 1.080 Pixeln auf. Hinten sind drei Kameras angebracht: Eine Hauptkamera mit 12-Megapixel-Auflösung, eine Action-Kamera mit 16 Megapixeln und eine 5-Megapixel-Linse für die Tiefenschärfe bei Porträtaufnahmen. Die Action-Kamera nimmt Videos im Hochformat auf und ist besonders gut digital stabilisiert. So eignet sie sich für Radtouren und andere sportliche Einsätze. Allerdings ist das Gehäuse nicht wasserdicht für Unterwasser-Action.

Der interne Speicher misst üppige 128 GB und lässt sich erweitern. Der Akku hat eine Kapazität von 3.500 mAh. Insgesamt ein gutes Smartphone für seinen Preis.

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