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Apple Watch 3 vs. Apple Watch 2: Die Smartwatches im Vergleich

Die diesjährige Apple-Keynote brachte neben iPhone 8 und iPhone X auch die Vorstellung der neuen Apple Watch 3. Doch was unterscheidet das Nachfolgemodell eigentlich von der aktuellen Apple Watch 2?

Und: Ist das neue Wearable, das ab dem 22. September verfügbar sein wird, wirklich die bessere Wahl in Sachen Fitness-Funktionalität? Wir haben die Eigenschaften von Apple Watch 3 und Apple Watch 2 für Dich verglichen.

1. Design: Alles beim Alten – oder?

Fangen wir beim ersten Eindruck an, dem Design. Apple hat hier nur wenig verändert zwischen Apple Watch 2 und 3. Auch die neue Version des Wearables besitzt das markante eckige Display. Sogar die Auflösung wurde beibehalten und liegt weiterhin bei 272 x 340 Pixeln beim 38-Millimeter-Display und 312 x 390 Pixeln bei der 42-Millimeter-Variante.

Selbst die Abmessungen der Apple Watch 3 haben sich im Vergleich zur Apple Watch 2 nicht verändert, bis auf ein winziges Detail: Um die für LTE-Konnektivität erforderliche Technik im Gehäuse unterbringen zu können, ist die Apple Watch 3 0,25 Millimeter "dicker" ausgefallen als die Apple Watch 2. Um beide Versionen trotzdem auf den ersten Blick voneinander unterscheiden zu können, spendierte Apple seinem neuesten Modell einen roten Punkt auf der Krone, dem seitlichen Drehknopf.

 Optisch unterscheidet sich die Apple Watch 3 so gut wie nicht vom Vorgängermodell, glänzt aber mit einigen neuen (Fitness-) Funktionen. fullscreen
Optisch unterscheidet sich die Apple Watch 3 so gut wie nicht vom Vorgängermodell, glänzt aber mit einigen neuen (Fitness-) Funktionen. (©Apple 2017)

2. Konnektivität: GPS und Mobilfunk als großer Trumpf der Apple Watch Series 3

Eine der größten Neuerungen bei der Apple Watch 2 war die Einführung von GPS, machte das die Smartwatch doch in Sachen Tracking unabhängig vom iPhone. Auch die Apple Watch 3 wird weiterhin über GPS verfügen. Das ist aber längst nicht alles. Das neue Wearable ist nämlich in zwei Versionen verfügbar: einer Variante mit GPS und einer Version mit GPS UND Mobilfunk.

Bei Letzterer sorgen ein integriertes LTE-Modul und eine eSIM dafür, dass Nutzer mit der neuen Apple Watch 3 telefonieren, Nachrichten empfangen und versenden, sowie Daten aus dem Internet herunterladen können – und zwar völlig unabhängig vom Smartphone. Damit können Nutzer beispielsweise auch unterwegs beim Sport Musik streamen, ohne das iPhone mitnehmen zu müssen.

Das Beste: Um in den Genuss dieser Funktionen zu kommen, wird kein extra Mobilfunkvertrag benötigt. Die eSIM der Apple Watch 3 nutzt dieselbe Handynummer wie das zugehörige iPhone.

 Die Apple Watch 3 mit GPS und Cellular-Funktion soll in der Lage sein, Musik direkt am Handgelenk zu streamen. fullscreen
Die Apple Watch 3 mit GPS und Cellular-Funktion soll in der Lage sein, Musik direkt am Handgelenk zu streamen. (©Apple 2017)

3. Betriebssystem und Akku: watchOS 4 bleibt OS der Wahl

In Sachen Betriebssystem bleiben beide Versionen gleichauf: Sowohl die Apple Watch 2 als auch die Apple Watch 3 laufen mit watchOS 4. Obwohl beide Smartwatches denselben Dual-Core-Prozessor besitzen, soll das neue Modell laut Apple rund 70 Prozent schneller sein als die Watch 2. Die Apple Watch 3 glänzt zudem mit einem besseren Wireless-Chipset, was dazu führt, dass auch die Wi-Fi-Verbindung bis zu 85 Prozent schneller und dabei 50 Prozent energieeffizienter ausfällt.

Trotzdem gibt Apple die voraussichtliche Batterielaufzeit auch für die Apple Watch 3 nach wie vor mit 18 Stunden an. Wer das Wearable also ausgiebig für das tägliche Fitness-Tracking benutzt, wird wohl weiterhin täglich aufladen müssen.

Da sowohl die Apple Watch 2 als auch die Apple Watch 3 watchOS 4 unterstützen, kommen auch beide Modelle in den Genuss der neuen Updates, die Apple seinem Betriebssystem spendiert hat. Damit einhergehen unter anderem eine neue Herzfrequenz-App, ein proaktives Siri-Ziffernblatt, das Nutzer mit Live-Informationen direkt aufs Display versorgt und – für Fans intensiver Fitnessprogramme besonders interessant – auch HIIT-Training unterstützt.

4. Fitnessmöglichkeiten: Apple Watch 3 trumpft erneut auf

Ebenso wie die Apple Watch 2 ist auch die Apple Watch 3 weiterhin bis 50 Meter wasserdicht und daher wunderbar zum Schwimmen geeignet. Tauchen solltest Du dagegen mit keiner der beiden Smartwatches. Auch Wasserskifahren stuft Hersteller Apple wegen der hohen Wassergeschwindigkeit als eher nicht empfehlenswert ein.

Was das neue Modell aber ganz klar von seinem Vorgänger unterscheidet, ist der neue barometrische Höhenmesser. Der misst die relative Höhe und erkennt daher beispielsweise auch, ob Du gerade Treppen steigst, oder mit dem Fahrrad einen steilen Hügel erklimmst. Das wiederum ist unter anderem in Zusammenspiel mit den von der Smartwatch aufgezeichneten Pulsdaten interessant.

Sie Apple Watch Series 3 zeichnet den Puls permanent auf und meldet sich, wenn eine Unregelmäßigkeit auftritt. Nutzer können genau vergleichen, ob der gespeicherte Anstieg der Herzfrequenz zum Beispiel an einer steilen Wegstrecke lag. Die Apple Watch 2 muss für solche Daten noch auf die Funktionen des iPhones zurückgreifen.

 Dank ins Display integrierter LTE-Antenne ist die neue Apple Watch 3 in Sachen Uhrenband extrem flexibel. fullscreen
Dank ins Display integrierter LTE-Antenne ist die neue Apple Watch 3 in Sachen Uhrenband extrem flexibel. (©Apple 2017)

5. Apple Watch 3 vs. Apple Watch 2: Der Preis

Preislich rangiert die Apple Watch 3 zwischen 369 Euro für das reine GPS-Modell und 449 Euro für die Version mit LTE und Mobilfunk. Je nachdem, für welches Casing und Uhrenband sich Nutzer entscheiden, können diese Preise allerdings noch weiter nach oben gehen. Die Apple Watch 2 wiederum ist ab rund 300 Euro zu haben.

 Die Entscheidung, ob mit oder ohne Cellular-Funktion wird auch eine Frage des Preises sein. fullscreen
Die Entscheidung, ob mit oder ohne Cellular-Funktion wird auch eine Frage des Preises sein. (© 2017)

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