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Best of CES 2020: Diese 10 Produkte haben uns am meisten beeindruckt

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Die CES 2020 war reich an Tech-Highlights.

Anlässlich der CES 2020 haben die Technik-Hersteller wieder zahlreiche neue und teils innovative Produkte vorgestellt. Zu unseren Highlights zählten unter anderem ein faltbarer Laptop, ein Gaming-Notebook im Nintendo-Switch-Format und eine High-End-DSLR. Diese zehn CES-Produkte haben uns am meisten beeindruckt.

1. Lenovo ThinkPad X1 Fold: Ein Windows-Tablet zum Falten

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Der Windows-Rechner ThinkPad X1 Fold bietet ein in der Mitte faltbares Display.

Das Lenovo ThinkPad X1 Fold ist das erste Windows-Tablet mit faltbarem Display. Der Hersteller hatte schon im Mai 2019 einen Prototypen gezeigt, doch auf der CES 2020 gab es ein ausgereifteres Modell zu sehen sowie Infos zu Technik, Preis und Veröffentlichungstermin.

Das ThinkPad X1 Fold kann ausgeklappt wie ein All-in-One verwendet werden, dann kommen Bluetooth-Maus und Tastatur zum Einsatz. Es lässt sich auch halb aufklappen und mit Display- oder aufgelegter Bluetooth-Tastatur nutzen. So ist es für die verschiedensten Einsatzzwecke gerüstet. Als Prozessor dient Intels kommender Lakefield-Chip für ultramobile Geräte.

Das X1 Fold erscheint Mitte 2020 für einen Preis von 2.500 Euro.

2. Lenovo ThinkBook Plus: Laptop mit zusätzlichem E-Ink-Display

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Das Lenovo ThinkBook Plus kommt ab 1.300 Euro in den Handel.

Auch von Lenovo stammt eine Innovation, die sogar bezahlbar ist: das ThinkBook Plus. Dabei handelt es sich um einen 13,3 Zoll großen Laptop mit einem zusätzlichen 10,8-Zoll-E-Ink-Display auf dem Deckel. Auf diesem kannst Du E-Books lesen sowie mit einem Stift oder mit dem Finger Notizen und Zeichnungen anfertigen. Das von E-Readern wie dem Kindle bekannte E-Ink-Display braucht kaum Strom und lässt sich ohne Murren im Sonnenlicht einsetzen.

Das ThinkBook Plus soll voraussichtlich ab Mai ab 1.300 Euro erhältlich sein.

3. Dell Alienware UFO: Ist es ein Vogel, ist es ein Flugzeug, ist es eine Nintendo Switch?

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Das Alienware UFO ist technisch betrachtet ein Laptop.

Das Dell Alienware UFO sieht gar nicht aus wie eine fliegende Untertasse – sondern wie die Nintendo Switch. Und wie diese ist das "UFO" ein Handheld für das Zocken unterwegs. Nur, dass das Alienware-Gerät mit Windows läuft und Notebook-Technik im Inneren mitbringt. Allerdings gibt es keine Grafikkarte, die Spiele müssen also auf der internen Grafik des Prozessors laufen.

Ob es das UFO in den Handel schaffen wird, ist noch unklar.

4. OnePlus Concept One: Kamera, versteck Dich

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Die Kameras des OnePlus Concept One spielen verstecken.

Das OnePlus Concept One hat auf der Rückseite eine Schicht mit elektrochromatischem Glas. Dieses nimmt auf Knopfdruck eine schwarze Farbe an und wird undurchsichtig – so kann das Handy seine Kameras verstecken. Nützlich ist das nicht nur für James Bond auf einer Überwachungsmission, sondern die "Sonnenbrille" für die Kameras dient auch als ND-Filter. Dieser hält zu grelles Licht von den Linsen fern und erlaubt so eine höhere Belichtungszeit, um etwa einen Fließeffekt für einen Wasserfall zu erzeugen.

Nur auf den Markt kommen wird das Concept One leider nicht. Vielleicht übernimmt die Idee ein anderer Hersteller.

5. Razer Tomahawk: Der Spielekonsolen-PC

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Der Razer Tomahawk ist ein äußert kompakter Gaming-PC.

Das Gehäuse des Gaming-PCs Razer Tomahawk hat ein Volumen von gerade einmal 10 Litern. Der Rechner sieht aus wie das Gehäuse für eine externe Grafikkarte, doch dank Intel NUC 9 wird das Mainboard durch ein PC auf einem einzigen Chip ersetzt. So können der starke Notebook-Prozessor Intel Core i9-9980H, bis zu 64 GB Laptop-Arbeitsspeicher und die Desktop-Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 2080 super im Inneren unterkommen.  Arbeitsspeicher und M.2-SSD sind erweiterbar und die Grafikkarte lässt sich austauschen, der Prozessor ist jedoch fest verlötet.

Das Einstiegsmodell soll 2.300 US-Dollar kosten, wie Notebookcheck schreibt. Es kommt im Juni zunächst in den USA auf den Markt.

6. Canon EOS-1D X Mark III: Die DSLR lebt

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Noch immer erscheinen frische DSLRs wie das High-End-Modell Canon EOS-1D X Mark III.

Die Canon EOS-1D X Mark III zeigt, dass DSLRs noch lange nicht tot sind. Der Hersteller hat die Vollformat-Spiegelreflexkamera mit einem neuen 20,1-Megapixel-Sensor ausgestattet und einen Tiefpassfilter ergänzt. Die ISO-Reichweite wird im Vergleich zum Vorgänger auf ISO 102.400 verdoppelt und Du kannst 16 Fotos pro Sekunde knipsen. Obendrein gibt es ein KI-gestütztes 191-Autofokussystem, 5,5K-Videos mit 12 Bit, WLAN, Bluetooth, GPS und überhaupt.

Der Preis: 7.300 Euro für das Gehäuse. Die Kamera erscheint Mitte Februar.

7. Ryzen 4000 Mobile: AMD heizt Intel ein

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Der Ryzen 4800H kann es laut AMD mit dem schnellen Intel Core i7-9750H aufnehmen.

Auf der CES 2020 präsentierte AMD sieben neue Laptop-Prozessoren der frischen Ryzen-4000-Serie.  Ein Highlight ist der Ryzen 7 4800U, der üppige acht Rechenkerne und 16 Threads mitbringt – bei einem Stromverbrauch von bescheidenen 15 Watt TDP. So können selbst Ultrabooks mit ordentlicher Rechenkraft ausgestattet werden, wie Notebookcheck schreibt. Derweil fordert der Ryzen 4800H die schnellsten Intel-Chips heraus. Die frischen AMD-Prozessoren dürften den Laptop-Markt aufmischen und die Preise drücken.

8. HP Envy 32: Ein All-in-One mit RTX 2080

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Das HP Envy 32 AoC bietet eine für All-in-Ones ungewohnt mächtige Grafikkarte mit.

Das HP Envy 32 ist ein All-in-One-PC, der einen Desktop-Rechner mit einem Monitor verbindet. Das Besondere: Er wird optional mit einer Nvidia GeForce RTX 2080 angeboten, eine der stärksten Grafikkarten auf dem Markt. Normalerweise sparen All-in-Ones eher bei der Grafikleistung. Der Prozessor Intel Core i7-9700 zählt auch zu den flottesten Exemplaren.

Ein weiteres Highlight ist das 31,5 Zoll große 4K-Display mit HDR600-Zertifizierung und einer 98-prozentigen Abdeckung des DCI-P3-Farbraums, der für Filme relevant ist. Dank werkseitiger Kalibrierung freuen sich vor allem Profis, die Videos und Fotos bearbeiten, auf den mächtigen All-in-One. Aufgrund der Soundbar unter dem Display dürften auch der Film- und Games-Genuss überzeugen.

In den USA wird der Rechner schon ab 1.600 US-Dollar vor Steuern angeboten. Zum Deutschland-Release gibt es noch keine Informationen.

9. Asus ROG Swift 360Hz: Der erste 360-Hertz-Monitor

Der ROG Swift 360Hz ist der bislang erste Monitor mit 360 Hertz. Bisheriger Rekord waren 240 Hertz oder bei Laptops 300 Hertz. Die passenden Bildwiederholraten von 360 FPS schaffen jedoch allenfalls die stärksten Grafikkarten, gepaart mit den schnellsten Prozessoren, bei älteren und weniger anspruchsvollen Games.

Der 24,5 Zoll große Monitor löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und mehr ist bei solchen Bildwiederholraten auch nicht drin. Die hohe Hertz-Zahl verspricht ein geschmeidigeres Spielgefühl und eine schärfere Darstellung von Bewegungen. Wie die praktischen Gameplay-Vorteile ausfallen, werden Tests zeigen müssen. Kompetitive Spieler dürfen gespannt sein.

Es gibt noch keine Infos zur Preis und Release-Termin des Monitors.

10. Lenovo ThinkVision Creator Extreme: Mini-LED-Monitor

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Der Lenovo ThinkVision Creator Extreme setzt auf die Mini-LED-Technologie.

Der Lenovo ThinkVision Creator Extreme ist ein Profi-Monitor für Design und Videobearbeitung. Die Besonderheit: Er setzt auf die neue Mini-LED-Technologie – nicht zu verwechseln mit der noch fortschrittlicheren, aber viel teureren Micro-LED-Technologie. Beim ThinkVision Creator Extreme dienen zahlreiche kleine LED-Lampen als Hintergrundbeleuchtung und so sind ganze 1.152 Beleuchtungszonen möglich. Das verspricht eine sehr akkurate HDR-Darstellung mit hohem Kontrast, wobei passenderweise DisplayHDR 1000 unterstützt wird. Der Monitor deckt 99 Prozent des für Filme bedeutenden DCI-P3-Farbraums ab.

All die schöne Technik hat allerdings ihren Preis: Der Monitor soll im zweiten Quartal 2020 für um die 3.100 Euro angeboten werden. Ungefähr so viel kostet auch der Acer ConceptD CM7321, der ebenso auf Mini-LEDs setzt.

CES 2020
Die CES 2020 findet vom 7. bis zum 10. Januar in Las Vegas statt.

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