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Bridge-Kamera: 8 zoomstarke & flexible Modelle

Bridge-Kameras gibt es von günstig bis teuer.
Bridge-Kameras gibt es von günstig bis teuer. Bild: © SATURN 2020

Sie sehen aus wie DSLRs, lassen sich ähnlich bedienen, sind besonders zoomstark und flexibel: Bridge-Kameras stehen vor allem bei Hobbyfotografen hoch im Kurs, die viel unterwegs sind. Wir stellen Dir acht Modelle dieses Kameratyps vor, die einen Blick wert sind.

Nicht jeder Hobbyfotograf ist mit einer Spiegelreflexkamera am besten beraten. Bridge-Kameras können eine gute Alternative sein. Mit ihrer großen Bauweise und ihren fest eingebauten, aber sehr variablen Optiken schließen sie die Lücke zwischen Kompaktkamera und DSLR. Vielreisende schätzen den großen Brennweitenbereich. Es gibt Modelle, die einen 125-fachen Zoom mitbringen. So lassen sich ganze Landschaften ebenso gut einfangen wie einzelne, in der Ferne entdeckte Wildtiere.

Die Bandbreite an Bridge-Kameras ist enorm. Während einige Modelle fast so große Sensoren wie DSLRs mitbringen und beinahe so viel kosten, gibt es auch Kameras mit Kompaktkamerasensor, die besonders preisgünstig zu haben sind. Wer beispielsweise Wert auf einen großen Zoom legt, muss Abstriche bei der Sensorgröße und gegebenenfalls bei der Bildqualität in Kauf nehmen – und andersherum: Ein großer Sensor bedingt einen kleineren Brennweitenbereich. Wir stellen Dir im Folgenden verschiedene Modelle aus unterschiedlichen Preisklassen vor – und Du suchst das passende Gerät für Dich heraus.

Welche Kamera ist die richtige für mich?

Bist Du Dir unsicher, welcher Typ Kamera zu Dir passt, dann schau doch in unsere beiden umfangreichen Ratgeber zum Thema:

Sony Cyber-Shot RX10 IV

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Die Sony RX10 IV bietet viel zum hohen Preis. Bild: © Sony 2020

Die Sony RX10 IV ist alles andere als ein Schnäppchen, gilt aber als die All-in-one-Lösung schlechthin. Die Bridge-Kamera ist in Bildqualität und Performance kaum zu schlagen. Dafür sorgen etwa der große 1-Zoll-CMOS-Sensor und der schnelle Autofokus mit 0,03 Sekunden Reaktionszeit. Die Sony-Cam knipst bis zu 24 Bilder pro Sekunde – bei voller Autofokusnachführung. Damit eignet sie sich hervorragend für die Sportfotografie. Das hochwertige Zeiss-Vario-Sonnar-T-Objektiv besitzt eine Brennweite von 24 bis 600 Millimetern und ist mit f/2.4 bis f/4.0 über den gesamten Brennweitenbereich besonders lichtstark. Videos nimmt die Kamera maximal in 4K-Auflösung bei 24 oder 30 Bildern pro Sekunde auf.

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Sony Cyber-Shot RX10 III

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Die Sony RX10 III ist nicht mehr das neuste Modell, aber einen Blick wert. Bild: © SATURN 2020

Wer vom Preis der RX10 IV abgeschreckt ist, könnte sich die Sony RX10 III einmal genauer ansehen. Das Vorgängermodell besitzt ebenfalls einen 1-Zoll-Sensor mit 20,2-Megapixel-Auflösung und kann dennoch mit einem 25-fachen Zoom beeindrucken. Der Brennweitenbereich deckt auch 24 bis 600 Millimeter ab, die Blende reicht von f/2.4 bis f/4.0. 4K-Filmen ist mit der RX10 III ebenso möglich wie mit dem neueren Modell, nur auf den extrem schnellen Autofokus musst Du hier verzichten.

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Panasonic Lumix FZ2000

Die Panasonic-Bridge-Kamera Lumix FZ2000 gehört ebenfalls zur Riege der höherpreisigen und leistungsstarken Modelle. Sie bringt wie die Sony-Modelle einen 1 Zoll großen Sensor mit einer Auflösung von gut 20 Megapixeln mit. Vorteil dieser großen Sensoren ist unter anderem, dass sie selbst bei wenig Licht mit hohen ISO-Werten vergleichsweise rauscharme Bilder aufnehmen. Der Brennweitenbereich liegt bei 24 bis 480 Millimetern, das entspricht einem 20-fachen Zoom. Die Blende des Leica-DC-Vario-Elmarit-Objektivs lässt sich von f/2.8 bis f/4.5 einstellen. Erwähnenswert sind unter anderem auch die unbegrenzte Aufnahmedauer bei 4K-Videos und der integrierte ND-Filter, der wie eine Art Sonnenbrille wirkt und besonders bei Langzeitbelichtungen notwendig sein kann.

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Panasonic Lumix FZ1000

Die Lumix-Bridge-Kamera FZ1000 hat mittlerweile zwar einen Nachfolger, die Lumix FZ1000 II. Allerdings liegen die Verbesserungen im Detail, und die erste Version bleibt eine Preis-Leistungs-Empfehlung. Herzstück der Kamera ist ein 1-Zoll-Sensor mit 20,1-Megapixel-Auflösung. Das Leica-DC-Vario-Elmarit-Objektiv deckt wie bei dem Nachfolgemodell einen Brennweitenbereich von 25 bis 400 Millimetern ab und kann Motive damit 16-fach vergrößern. Die Blende reicht von f/2.8 bis f/4.0. Bei ihrer Vorstellung 2014 war die FZ1000 die erste Panasonic-Bridge-Kamera, die 4K-Videos beherrschte.

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Nikon Coolpix P1000

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Bei ihrer Vorstellung 2018 war die P1000 die einzige Kompaktkamera mit 125-fachem optischen Zoom. Bild: © Nikon 2020

Die Nikon Coolpix P1000 ist wohl der Inbegriff von Zoomstärke. Die Bridge-Kamera besitzt ein Nikkor-Objektiv mit 24 bis 3.000 Millimetern Brennweite – das entspricht einem 125-fachen optischen Zoom. Damit lassen sich theoretisch Krater auf dem Mond fotografieren. Wie eingangs erläutert müssen dafür eventuell Abstriche in Sachen Bildqualität gemacht werden. Der 16-Megapixel-Sensor der Coolpix P1000 ist mit 1/2,3 Zoll nur so groß wie die Sensoren einiger Smartphones oder vieler Kompaktkameras. Bei der maximalen Brennweite geht zudem einiges an Lichtstärke verloren. Die Blende reicht von f/2.8 bis f/8.0. Der starke Zoom lässt Dich dafür Super-Tele-Filme in 4K aufnehmen.

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Nikon Coolpix P950

Etwas neuer und dennoch etwas günstiger als die P1000 ist die Nikon Coolpix P950. Mit ihren 24 bis 2.000 Millimetern Brennweite, also einem 83-fach-Zoom, ist sie in Sachen maximaler Vergrößerung ebenfalls ganz vorn dabei. Doch auch hier ist ein 1/2,3 Zoll großer Sensor an Bord, der die Bridge-Kamera hinsichtlich ihrer Bildqualität eher Richtung Kompaktkamera als Richtung DSLR rückt. Mit den Möglichkeiten zur RAW-Fotografie und 4K-Videos bleiben Fotografen dennoch recht flexibel. Vor allem der starke Zoom macht sie für Hobbyfotografen interessant, die regelmäßig Tiere in freier Wildbahn erwischen wollen.

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Canon PowerShot SX70 HS

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Die PowerShot SX70 HS ist eine bezahlbare Bridge-Kamera mit starkem Zoom. Bild: © SATURN 2020

In die Reihe der starken Zoom-Kameras gehört auch die Canon PowerShot SX70 HS. Ihr Objektiv deckt einen Brennweitenbereich von 21 bis 1.365 Millimetern ab und kann Motive damit 65-fach vergrößern. Dafür reicht die Blende nur von f/3.4 bis f/6.5, ist somit nicht besonders lichtstark. Weiterer Schwachpunkt ist die geringe Größe des 20-Megapixel-Sensors – wie bei den meisten besonders zoomstarken Modellen findet sich auch hier ein 1/2,3 Zoll großer CMOS. Der Zoom, ein sehr flexibler Touchscreen, eine vergleichsweise kompakte Bauweise und ihr Preis machen die PowerShot SX70 HS dennoch zu einer interessanten Option für Einsteiger.

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Panasonic Lumix FZ82

Die Panasonic Lumix FZ82 ist die günstigste Bridge-Kamera in dieser Riege. Sie bringt einen starken 60-fach-Zoom mit, die Brennweite des Objektivs reicht von 20 bis 1.200 Millimeter. Wie bei nahezu allen preiswerten Bridge-Kameras mit großem Zoom gibt es dafür nur einen kleinen 1/2,3-Zoll-Sensor mit 18,1-Megapixel-Auflösung. Die Blende lässt sich von f/2.8 bis f/5.9 einstellen. Trotz des günstigen Preises ist eine 4K-Videofunktion an Bord. Weiterer Pluspunkt der Lumix FZ82 ist ihre Brennweite im Weitwinkelbereich. Mit 20 Millimetern lassen sich auch in engen Verhältnissen Fotos schießen, die viel von der Umgebung erfassen.

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