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Kreativ bis chaotisch: 8 Homescreens der TURN ON-Redaktion

Zeig mir Deinen Homescreen und ich sag Dir, wer Du bist? 8 TURN ON-Redakteure verraten, wie die Startseite ihres Smartphones aussieht.
Zeig mir Deinen Homescreen und ich sag Dir, wer Du bist? 8 TURN ON-Redakteure verraten, wie die Startseite ihres Smartphones aussieht. (©TURN ON 2016)

Egal ob auf dem iPhone oder einem Android-Smartphone – ein Homescreen ist so viel mehr als nur eine willkürliche Anordnung von Apps in einem Raster. Die Anwendungen auf dem Hauptbildschirm eines Mobiltelefons verraten nämlich sehr viel über die Vorlieben und die Persönlichkeit eines Menschen. Wir zeigen, wie die Homescreens von 8 TURN ON-Redakteuren aussehen.

Gregor Rumpf – der Ordnungsfreund

 Auf Gregors Homescreen herrscht Ordnung. fullscreen
Auf Gregors Homescreen herrscht Ordnung. (©TURN ON 2016)

Ich gebe es gerne zu: Ich bin zumindest bei meinem iPhone-Homescreen ein Fan von Ordnung. Daher habe ich auch irgendwann alle meine verstreuten Apps zusammengesammelt und in passenden Ordnern zusammengefasst. Unter "Arbeit" finden sich dementsprechend Apps wie Slack, Google Drive, der Facebook-Seitenmanager oder Google Drive, unter "Unterhaltung" hingegen IGN, YouTube oder Bandsintown. Der Vorteil: Ich habe direkt vom Hauptbildschirm aus Zugriff auf alle wichtigen Anwendungen, auf Bildschirm 2 liegen tatsächlich nur die nervigen, nicht löschbaren System-Apps von Apple herum.

Nur die allerwichtigsten Apps wie WhatsApp, der Facebook Messenger oder Facebook selbst – die ich alle täglich mehrfach nutze – wurden vom Ordnerzwang befreit und dürfen sich ganz allein auf meinem Homescreen tummeln.

Alexander Mundt – begeistert von Spotlight

 Alexander verzichtet auf seinem iPhone gänzlich auf Ordner. fullscreen
Alexander verzichtet auf seinem iPhone gänzlich auf Ordner. (©TURN ON 2016)

Im Gegensatz zu Gregor verzichte ich auf meinem Homescreen völlig auf den Einsatz von Ordnern. Als iPhone-User seit 2009 kenne ich noch die Zeiten, als es diese Möglichkeiten zur Sortierung noch gar nicht gab. Deswegen verteilen sich alle meine Apps auf insgesamt gut neun Seiten. Wenn ich eine App suche, mache ich das ohnehin über die Spotlight-Suche und finde so schnell die App, die benötigt wird.

Auf der ersten Seite des Homescreens sind daher auch diverse vorinstallierte Apps von Apple selbst platziert. Keine große Überraschung: Facebook und WhatsApp sind auf der ersten Seite vertreten, ebenfalls eine App meiner ehemaligen Bank, die nur aus Faulheit immer noch da verweilt. Ein BILD-Shortcut für Nachrichten, Boulevard und Co. Wichtig ist auch die exakte Uhrzeit, die auf meinem iPhone von der Bahnhofsuhr-App dargestellt wird.

Patrick Schulze – puristisch glücklich

 Patrick pflegt bewussten Minimalismus. fullscreen
Patrick pflegt bewussten Minimalismus. (©TURN ON 2016)

Im Gegensatz zu meinen Kollegen wirkt der Homescreen auf meinem LG G Flex 2 regelrecht leer. Aber das war bei mir schon immer so, denn ich mag mein Phone aufgeräumt und übersichtlich. Nur die wichtigsten Apps kommen mir auf den ersten Homescreen, während alle anderen im App-Drawer verstaut bleiben. Selbst Ordner mag ich auf dem Hauptbildschirm nicht haben. Das ist eine rein ästhetische Entscheidung und hat absolut nichts mit Pragmatismus zu tun.

Ganz oben steht bei mir traditionell die Google-Suchleiste. Daran habe ich mich seit meinem ersten Android-Smartphone einfach gewöhnt und diese Anordnung seither auf jedem neuen Gerät übernommen. Selbst auf den meisten Geräten, die ich für TURN ON teste, schiebe ich die Suchleiste mittlerweile an diese für mich gewohnte Stelle.

Was Apps angeht, habe ich eigentlich immer irgendeinen Web-Browser auf dem Screen, den ich auch recht oft nutze. Aktuell ist das bei mir Chrome, ich nutze aber durchaus auch mal andere Browser wie Firefox, Opera oder Dolphin. Gmail erklärt sich wohl weitgehend von selbst, denn irgendwo müssen meine Mails ja einlaufen. Slack ist vor allem für den Job wichtig, um per Chat mit allen Kollegen in Kontakt zu bleiben. Komplettiert wird mein Homescreen von einem Dateimanager und dem Google Play Store. Ein paar andere App Stores nutze ich ab und an auch, diese liegen auf dem zweiten oder dritten Homescreen.

Franziska Schütze – Urlaubsfeeling to go

 Uhrzeit, Wetter, Wecker – die wichtigsten Widgets auf Franzis Homescreen. fullscreen
Uhrzeit, Wetter, Wecker – die wichtigsten Widgets auf Franzis Homescreen. (©TURN ON 2016)

Wahnsinn, was Gregor und Alex alles auf der ersten Seite ihres Homescreens untergebracht haben! Wenn ich mein Smartphone aus dem Stand-by aufwecken, dann mache ich das in der Regel, um einen kurzen Blick auf die Uhrzeit oder neue Nachrichten zu werfen. Am Abend brauche ich zudem den Wecker schnell zur Hand, der je nach Wochentag immer mal wieder zu einer anderen Uhrzeit klingeln soll. Daher habe ich auf meinem ersten Homescreen vor allem ein großes Uhrzeit- und ein Wecker-Widget.

Am zweithäufigsten hole ich mein Handy wohl zum Fotografieren aus der Tasche. Die Kamera-App findet sich daher nicht nur auf dem Homescreen, sondern auch direkt auf dem Sperrbildschirm. Darüber hinaus dürfen die wichtigsten Messenger-Apps, ein Webbrowser und eine Navi-App nicht fehlen. Zugegeben: Die Telefonfunktion benutze ich wirklich nur noch selten, sodass die Facebook-App mittlerweile ganz nach links gewandert ist. Alles Weitere findet dann auf den weiteren Homescreens oder im App-Drawer.

Zum Hintergrund: Da verwende ich eigentlich immer ein Bild aus dem letzten Urlaub. Und da mein in die Jahre gekommenes (und auch schon einmal nass gewordenes) Galaxy S5 das Hintergrundbild nach manchen Software-Updates aus mir unerklärlichen Gründen einfach löscht, gibt es immer wieder mal ein Neues.

Kai Lewendoski – auch was fürs Auge

 Leuchtturm auf Hiddensee: Neben den Apps was fürs Auge. fullscreen
Leuchtturm auf Hiddensee: Neben den Apps was fürs Auge. (©TURN ON 2016)

Bei mir muss es auch eher luftig zugehen, auf meinem Homescreen brauche ich neben den wichtigsten Apps auch was fürs Auge. Das ist derzeit gerade ein Teil einer 360-Grad-Panoramaaufnahme des Dornbusch-Leuchtturms auf Hiddensee. Ich wechsle meine Apps auf dem Homescreen häufiger mal – je nach Bedarf und Aktualität. Kicktipp habe ich da wegen unseres Bundesliga-Tippspiels. Leider waren die Kollegen fast alle besser als ich, aber Dabeisein ist ja bekanntlich alles.

WhatsApp und Skype sind für die Kommunikation wichtig, Snapchat brauche ich vor allem auch für TURN ON, privat bin ich da nicht so der "Heavy User". Spiegel Online ist praktisch, um immer auf dem Laufenden zu sein und mit Settle Up kann man gut gemeinsam Finanzen und Ausgaben verwalten. Und dann ist da noch der Wecker. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt, mich vom Smartphone aus dem Schlaf reißen zu lassen, früher hatte ich dafür immer ein Extra-Gerät. Wetter und der ganze Rest wie die Schrittzähler-App tummeln sich dann auf den folgenden Seiten. Und wenn ich da raufschaue, merke ich, dass ich dringend mal wieder umsortieren und aufräumen müsste.

Andreas Müller – das geordnete Chaos

 Das geordnete Chaos auf dem Homescreen von Andreas. fullscreen
Das geordnete Chaos auf dem Homescreen von Andreas. (©TURN ON 2016)

Ich bezeichne das grundlegende Prinzip meines Homescreens als "deterministisches Chaos". Auf den ersten Blick mag es für Uneingeweihte wie ein willkürlicher Haufen Apps auf irgendwelchen beliebigen Seiten aussehen, der labile Gemüter schnell an ihrem Verstand zweifeln lässt. Aber der Wahnsinn hat System.

So befinden sich häufig verwendete Apps auf dem dritten Screen, das sind die sozialen Netzwerke, Zeitschriftenapps und Organisationsapps. Auf Seite 2 sind mein Kalender und diverse Cloudspeicher.  Auf Seite 1 sind Uhr und Wetterbericht sowie Skype. Die Anordnung orientiert sich also daran, wie viel Zeit ich jeweils zum Seitenwechsel habe. Auf Uhr und Wetterbericht schaut man spontan drauf, Skype kann man schnell benötigen für einen Anruf. Für den Rest ist mehr Zeit. Auf Seite 3 kann man länger verweilen, um nette Nachrichten auf Facebook zu genießen.

Alex & Jens – puristisch und viele Notifications

 Alex & Jens mögen es beide puristisch, bei Alex gibt es allerdings einen Haufen Notifications. fullscreen
Alex & Jens mögen es beide puristisch, bei Alex gibt es allerdings einen Haufen Notifications. (©TURN ON 2016)

Alexander Böhm

Mein Homescreen ist nicht nur puristisch, sondern auch langweilig. So lange ich das, was ich täglich mehrmals brauche, sortiert und schnell griffbereit habe, sind mir Benachrichtigungszahlen und selbst das Hintergrundbild egal. So wie mein Klingelton. Ich bin mir sogar gar nicht mehr sicher, aber es wird mit großer Sicherheit der Werkszustand-Klingelton sein.

Jens Herforth

Ich nutze überwiegend Android – daher kann ich mir alles so einrichten, wie ich es mag. Mich interessiert selten das Hintergrundbild, ich nutze nur das vorgegebene Wetter-Widget, die Google-Suche und links oder rechts habe ich ein Kalender-Widget, damit ich meine Termine im Blick habe. Dazu Social Media-Apps, Google-Apps und Spiele in einem separaten Ordner – und das war es auch schon. Da ich sehr oft mein Handy wechsle, richte ich mich eher selten extrem speziell ein. Das bisschen reicht mir dann schon.

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