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Die 6 besten Smart Displays von Lenovo, Amazon & Co.

Ein Smart Display versorgt Dich mit hilfreichen Infos und dient auch zur Steuerung von Smart-Home-Geräten.
Ein Smart Display versorgt Dich mit hilfreichen Infos und dient auch zur Steuerung von Smart-Home-Geräten. (©Lenovo 2018)

Auf smarte Lautsprecher folgen die neuen Smart Displays, die nicht nur Sound, sondern auch Bilder ausgeben. Von Amazon Echo Show 2 bis hin zum Lenovo Smart Display: Wir stellen sechs intelligente Bildschirme vor.

1. Echo Show 2: Die geballte Alexa-Power

Mit dem Echo Show präsentierte sich Amazon gewissermaßen als Vorreiter in puncto Smart Displays, mittlerweile ist mit dem Amazon Echo Show 2 schon der Nachfolger erhältlich. Die zweite Generation punktet nicht nur mit einem zeitgemäßeren Design, sondern auch mit einem größeren Bildschirm und einem besseren Klang.

Das Display misst 10 Zoll in der Diagonale und löst in HD auf. Herzstück ist natürlich Sprachassistent Alexa, die dank integriertem Smart-Home-Hub Geräte gemäß Zigbee-Standard direkt ansteuern kann. Alle weiteren kompatiblen Geräte können auch weiterhin über sogenannte Alexa-Skills eingebunden werden. So kannst Du bequem das Licht einschalten oder das Bild Deiner Überwachungskamera aufrufen.

Auf dem großen Display kannst Du aktuelle Wetter- und Verkehrsdaten abrufen oder auch leckere Rezepte anschauen. Aufgrund von Differenzen zwischen Amazon und Google steht YouTube auf dem Echo Show 2 aber leider nicht zur Verfügung. Auch der Sound wurde gegenüber der Vorgängerversion verbessert: Zum Einsatz kommen duale 50-mm-Stereotreiber und ein passiver Bassradiator.

2. Lenovo Smart Display: In zwei unterschiedlichen Größen

Das Lenovo Smart Display gibt es in gleich zwei Bildschirmdiagonalen mit 8 und 10 Zoll zu kaufen. Als Sprachassistent kommt der Google Assistant zum Einsatz, womit Du  auf Lenovos Smart Display auch YouTube-Videos schauen kannst – ein großer Vorteil gegenüber dem Amazon Echo 2. Als Betriebssystem dient die Google-Plattform Android Things, andere Sprachassistenten sind somit nicht vorgesehen.

Dank integrierter Kamera kannst Du etwa Videogespräche über Google Duo führen. Mit Actions kannst Du den Funktionsumfang des Smart Displays durch das Hinzufügen verschiedener Apps erweitern. In den USA kostet das Smart Display 199 Dollar beziehungsweise 249 Dollar. Eigentlich sollte das Gadget im September auch auf den deutschen Markt kommen, bislang gibt es den Lautsprecher aber hierzulande noch nicht zu kaufen.

3. Google Home Hub: Das perfekte Google-Ökosystem

Google hat mit Android Things nicht nur eine eigene Smart-Home-Plattform am Start, sondern passend dazu ein eigenes Smart Display: der Google Home Hub. Dieser wurde im Rahmen der Pixel-3-Keynote im Oktober vorgestellt und soll 2019 auch nach Deutschland kommen. Für rund 150 US-Dollar bekommen Käufer einen vergleichsweise kompakten 7-Zoll-Bildschirm, der somit auch gut auf einem Nachtschrank Platz finden dürfte.

Leider gibt es keine Kamera, womit Videogespräche nicht möglich sind. Aufgrund der kompakten Abmessungen darfst Du auch keinen Sound erwarten, der bleibenden Eindruck hinterlässt. Natürlich bietet der Home Hub das volle Ökosystem von Google, gratis beim Kauf gibt es noch sechs Monate YouTube Premium dazu.

4. JBL Link View: Smart Display vom Sound-Spezialisten

Der JBL Link View kommt in ovaler Form mit einem 7-Zoll-Bildschirm daher und ist mit einem 2-Zoll-Treiber ausgestattet, der kraftvollen Sound liefern soll – schließlich ist JBL einer der wenigen Anbieter von Smart Displays, dessen Kernkompetenz das Audio-Geschäft ist. Der JBL Link View ist mit dem Google Assistant ausgestattet und erlaubt daher den einfachen Zugriff auf Google-Dienste wie YouTube.

Anders als beim Google Home Hub hat JBL eine Frontkamera integriert, die aber aus Gründen der Privatsphäre auf Wunsch deaktiviert werden kann. Ob und wann das Smart Display nach Deutschland kommt, ist derzeit nicht bekannt. In den USA wird das Gadget für rund 200 US-Dollar verkauft.

5. LG ThinQ WK9: Mit integriertem Chromecast

Im Rahmen der CES 2018 hat LG auch sein erstes Smart Display namens ThinQ WK9 enthüllt: Das Gadget unterstützt den Google Assistant und bietet integrierten Support für Google Chromecast. Das Modell hat einen Stereo-Lautsprecher mit 20 Watt an Bord, der von Meridian Audio kalibriert wurde. Der Touchscreen-Bildschirm misst 7 Zoll in der Diagonale, im Inneren verrichtet der Snapdragon-624-Home-Hub-Prozessor seinen Dienst. Zu kaufen gibt es das Smart Display noch nicht einmal in den USA. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt knapp 300 US-Dollar. Ein Deutschland-Start steht somit ebenso noch in den Sternen.

6. Facebook Portal: Das Videotelefonie-Smart-Display

Mit Portal und Portal Plus hat Facebook 2018 ebenso ein Smart Display mit zwei Bildschirmdiagonalen vorgestellt. Während sich Facebook Portal mit einer Größe von 10 Zoll im gängigen Bereich für Smart Displays bewegt, fällt das Plus-Modell mit satten 15 Zoll aus der Reihe. Beide Modelle sind mit einer 12-Megapixel-Kamera ausgestattet. Damit sollen die Smart Displays vor allem für Videogespräche geeignet sein.

Besonders interessant ist ein Feature namens Smart Camera: Während eines Videogesprächs bleibt der Fokus dank künstlicher Intelligenz immer auf einer Person, selbst wenn diese sich im Raum bewegt. Gruppenanrufe mit bis zu sieben Personen werden unterstützt, ein Portal ist dafür nicht notwendig – der Facebook Messenger auf Smartphones und Tablets reicht dafür aus.

Der Portal Plus verfügt über zwei Hochtonlautsprecher und eine Bassbox. Das Besondere: Die Plus-Variante kann sowohl im Quer- als auch Hochformat verwendet werden. An Bord ist Sprachassistent Alexa, der auf das Aktivierungswort "Hey, Portal" gehorcht. Gedanken hat sich Facebook auch hinsichtlich der Privatsphäre gemacht: Kamera und Mikrofon lassen sich auf Knopfdruck abschalten, selbst eine Abdeckung wird mitgeliefert.

In den USA sollen Portal und Portal Plus noch 2018 zu Preisen von rund 200 und 350 US-Dollar in den Handel kommen. Ein Release in Deutschland ist noch offen.

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