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Die 6 coolsten Gadgets der CES-Minimessen ShowStoppers & Pepcom

Auf der CES in Las Vegas gibt es für kleinere Hersteller die Möglichkeit auf einer Art Minimesse außerhalb des Messegeländes an kleinen Ständen ihre Produkte zu präsentieren. Bei der Pepcom und den ShowStoppers haben viele interessante Gadgets gefunden, die wir für Euch auch im Video festgehalten haben und hier vorstellen.

1. Keecker, der Beamer-Roboter

Keecker ist ein fahrender Roboter aus Frankreich. Fernsehen bekommt mit ihm eine ganz neue Dimension, denn er hat einen eingebauten Projektor und eine Soundbar. So folgt er uns dort hin, wo wir gerade unsere Lieblingsserie schauen wollen, und wirft sie an die Wand oder an die Decke. Letzteres ist besonders praktisch, wenn wir vom Bett aus weiterschauen wollen. Eingebaut sind auch Sensoren, damit sich Keecker in der Wohnung bewegen kann, ohne überall gegen zu fahren oder die Treppe herunterzufallen. Auf dem Roboter sitzt eine 360-Grad-Kamera, sodass Du Keecker auch als Sicherheitsbeamten zu Hause patrouillieren lassen kannst, während Du nicht da bist. Livebilder gibt es per App aufs Smartphone.

Preis: 1790 Euro (32 GB Speicher), 1990 Euro (160 GB Speicher)

Marktstart: bereits erhältlich

2. Ridesharing mit Limebike

In einigen Großstädten gibt es schon verschiedene Konzepte für Leihfahrräder, die Ihr an einer Station abholt und an einer anderen wieder anschließt. Doch außerhalb von Hamburg ist das Recht teuer. Limebike möchte eine günstige Alternative anbieten. Das Modell funktioniert komplett ohne Stationen. Du kannst könnt ein Fahrrad an einem beliebigen Ort abstellen, sofern es dort erlaubt ist. Per App wird eine Karte angezeigt, auf der Du verfügbare Räder findest. Damit scannst Du dann den QR-Code am Lenker.

Das Fahrrad wird automatisch entsperrt und Du kannst losfahren. Zur Verfügung stehen normale Räder und E-Bikes. Nach der Fahrt werden Dauer der Fahrt, verbrannte Kalorien und zurückgelegte Strecke angezeigt. Verschlossen und abgestellt wird das Fahrrad durch einen kleinen Riegel am Hinterrad. Der Akku der E-Bikes sitzt im Bereich des Gepäckträgers. Da alle Räder getrackt werden, kommt jemand vom Limebike-Team, wenn der Akku leer ist und tauscht ihn aus.

Preis: Für das Entsperren zahlt man einen Euro, pro 30 Minuten wird ein weiterer Euro fällig, bei E-Bikes ist es ein Euro pro 15 Minuten.

Marktstart: Bisher gibt es Limebike in Deutschland nur in Frankfurt. Mehr Städte sollen dieses Jahr hinzukommen.

3. Wasser-Start-Up aus Berlin

Mitte ist ein Wasserreiniger, der gleichzeitig das Leitungswasser mineralisiert. Dafür setzt man Kartuschen ein, die verschiedene Minerale beinhalten. Eine reicht für die Mineralisierung von 400 Litern. Gleichzeitig können 4,5 Liter gereinigt und mineralisiert werden. Der vollständige Prozess dauert etwa einen halben Tag, sodass man morgens und abends das Wasser entnehmen kann. Natürlich wird das Gerät per App gesteuert. Auch die Temperatur des Wassers und die Füllmenge pro Tasse kannst Du einstellen. Presets gibt es beispielsweise für grünen oder schwarzen Tee.

Preis: ab 329 Euro, Mineralkartuschen 40 bis 60 Euro

Marktstart: circa Juni 2018

4. Songwriter für zwischendurch

Mit dem Spire Studio von iZotope kannst Du Ideen für Songs oder Deine Band aufnehmen, ohne ein kompliziertes Setup einzurichten. An den Spire lassen sich zwei Mikrofone anschließen, sodass Du zwei Instrumente gleichzeitig aufnehmen kannst. Bis zu acht Spuren sind pro Song möglich. Ein Knopf macht den Soundcheck und dann kann es auch schon losgehen. Das Spire Studio synchronisiert die Aufnahmen mit dem iOS-Gerät (Android-Version folgt). Hier kannst Du kleine Bearbeitungen vornehmen, aber vor allem anderen Musikern den aktuellen Stand des Songs schicken, sodass ein anderer dann zum Beispiel die Drums zur Gitarrenspur einspielt, der nächste dann die Vocals einsingt und so weiter. Vorne hat das Spire Studio auch ein eingebautes Mikrofon, sodass man eine Band auch komplett aufnehmen kann, wenn alle um das kleine Gerät herumsitzen.

Preis: 349 Dollar

Marktstart: bereits erhältlich

5. Per Gehirnmanipulation abnehmen oder entspannen

Modius ist ein Headset, dass durch zwei Elektroden hinter den Ohren Elektroimpulse über einen Nerv ins Gehirn schicken. Dadurch soll der Hirnbereich des Hypothalamus stimuliert werden und dafür sorgen, dass wir Körperfett und Gewicht verlieren – natürlich ganz ohne Diäten und Sport machen. Klingt sehr verrückt. Und so hat es sich auch angefühlt. Das Gerät hat zehn Stufen, bei Stufe drei musste ich abbrechen. Ich hatte das Gefühl, die Welt um mich herum verschwimmt, ich konnte mich nicht mehr konzentrieren. Das sei okay, versicherte man mir. Jeder nimmt die Auswirkungen anders wahr. Andere Leute am Stand spürten zum Beispiel ein starkes Kribbeln und wurden nervös, andere merkten selbst auf Stufe 10 gar nichts. Eine erste Studie soll zeigen, dass es möglich sei, mit vier Stunden in der Woche nach sechs bis acht Wochen im Schnitt acht Prozent Körperfett zu verlieren. Ein Testgerät werden wir bekommen und die Technik ausprobieren. Es klingt einfach zu schön, um wahr zu sein.

Preis: 369 Pfund

Marktstart: bereits erhältlich

Ebenfalls ein Gehirngadget ist das Headset von Braintap. Es wird schon seit Längerem in der Medizin eingesetzt, um beispielsweise ADHS-Patienten zu beruhigen. Gesunde Menschen können es verwenden, um Stress abzubauen und dadurch insgesamt ausgeglichener zu werden. Ein weiterer Effekt: Ist man ausgeglichen, kann man sich im Alltag auch wieder besser konzentrieren und fokussieren. Empfohlen wird, das Headset 10 bis 20 Minuten pro Tag zu tragen und sich eine meditative Auszeit zu gönnen. Über Kopfhörer hört man die sanfte Stimme eines Meditationstrainers, während unsere geschlossenen Augen und auch die Ohren mit Licht beschossen werden. Das soll unsere Hirnwellen beeinflussen und wie bei der Akupunktur einen direkten Effekt auf unsere Organe haben. Wer kein Geld für das Headset ausgeben will, kann mit der App des Herstellers die Meditationen ohne Licht ausprobieren.

Preis: 547 Dollar (Headset), 10 bis 30 Dollar/Monat für das App-Abo

Marktstart: bereits erhältlich

6. Besser schlafen, mehr leisten

 Diese Maske soll erholsamen Schlaf garantieren. fullscreen
Diese Maske soll erholsamen Schlaf garantieren. (©Dreamlight 2018)

Ist Euch die Gehirnmanipulation ein bisschen zu gruselig, könnt Ihr eins der zahlreichen Schlafgadgets ausprobieren. Bei den ShowStoppers fanden wir die Schlafmaske Aisleep von Dreamlight. Diese lässt sich einfach per Klettverschluss anlegen und sitzt bequem und leicht auf dem Kopf. Dann werden leichte Lichteffekte auf unsere geschlossenen Augenlider geworfen. Geht das Licht aus, sollen wir ausatmen, geht es an, einatmen. Der vorgegebene Rhythmus ist die erste Stufe des Entspannens. Zusätzlich können wir unsere Lieblingsmusik, weißes Rauschen oder Hirnwellen regulierende Sounds abspielen. Das Ganze soll dabei helfen, schneller einzuschlafen. Während der Nacht bekommen unsere Augen dann eine Infrarot-Therapie, damit Augenringe verschwinden. Eingebaut ist auch ein Lichtwecker, der uns sanft aus dem Schlaf zurückholt. Die Schlafmaske kann per App oder mit den Knöpfen am Gadget selbst gesteuert werden.

Preis: noch unklar

Marktstart: noch unklar, die Indiegogo-Kampagne startet am 17. Januar

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