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Für Luxus-Fans: Die teuersten iPhone-Apps der Welt

Die teuersten Apps der Welt kosten bis zu 1000 Euro.
Die teuersten Apps der Welt kosten bis zu 1000 Euro.

Apps fürs iPhone sind auch deshalb so erfolgreich, weil sie fast nichts kosten. Es geht aber auch anders: Im App Store gab und gibt es auch teure Anwendungen für ein paar Hundert Euro. Wir stellen die zehn teuersten Apps vor, die jemals im Store verfügbar waren.

1. War früher mal richtig teuer: "I Am Rich"

War früher die teuerste App der Welt: Heute kostet "I Am Rich" nur noch knapp zehn Dollar.

Ob es nun besonders clever oder einfach ein dummer Streich war, diese App anzubieten, wird sich nie klären lassen. Die iOS-App "I Am Rich" für 999,99 Dollar wurde 2008 nur einen Tag nach dem Release wieder aus iTunes entfernt und später durch eine LE-Version ersetzt, die allerdings nur noch 9,99 Dollar kostet. Was für den Leistungsumfang – der praktisch nicht vorhanden ist – immer noch zu viel erscheint. Sinn der App war und ist es, dass der Besitzer zeigt, wie viel Geld er für etwas völlig Nutzloses ausgeben kann.

2. Wozu FIFA? Es gibt doch die Barca vs. Madrid-App!

Was ist FIFA – haben sich die Macher der App vermutlich gefragt und eine Fußball-Simulation alleine für die Partie Barcelona-Madrid programmiert.

Als ob es "FIFA" für Mobilgeräte nicht geben würde – ein paar Jahre bot ein Entwickler die in Sachen Grafik und Simulation ziemlich unschöne Fußball-App Barcelona vs Madrid rotzfrech für 299,99 Euro an. FIFA kostet zum Vergleich in der aktuellen Version erst einmal nix: Man muss dann freilich Punkte kaufen, um spielen zu können. Ein Gratis-Test ist aber in jedem Fall drin. Das Kunden-Urteil über die teure Fußball-App fiel dementsprechend eher vernichtend aus, die Anwendung ist mittlerweile nicht mehr verfügbar.

3. StockTrader Premium: Für Finanzjongleure sinnvoll?

Wer mit Aktien handelt, muss den Überblick bewahren. Das soll diese kostspielige App gewährleisten.

Dass es ungeübte Finanzjongleure gibt, die diese App brauchen, ist nicht völlig ausgeschlossen. Der Preis war mit 349,99 Euro nicht gerade niedrig, aber Hilfsmittel brauchen auch die gewieftesten Broker. Ob es gerade der StockTrader Premium sein sollte, muss der Anwender jedoch selbst entscheiden. Auch diese App ist mittlerweile nicht mehr verfügbar.

4. Auf dem Folterstuhl die Werkzeuge zeigen

Wer beim Zahnarzt bohrende Fragen stellt, bekommt die Antworten demnächst vielleicht per App serviert.

Jeder kennt das: Du sitzt beim Zahnarzt auf dem Folterstuhl, stellst bohrende Fragen und musst Dir komplizierte und mit Fachwörtern gespickte Erklärungen darüber anhören, was der "Onkel Doktor" da im Mund so alles anstellt. Künftig greift der Dentist dann vielleicht zum iPad, um "die Werkzeuge zu zeigen" und erläutert die oralen medizinischen Probleme und die Maßnahmen mit dieser App. Mit 449,99 Euro liegt DDS GP preislich sogar noch im günstigen unteren Mittelfeld der teuersten Apps der Welt.

5. Arcdata: Wer erfolgreich graben will muss zahlen

Wenn Indiana Jones mit dieser App losgezogen wäre, hätte er den Gral wohl trotzdem nicht gefunden.

Speziell an Archäologen richtete sich die App ArcData - Archaeological Data Reporter, mit denen die modernen Nachfolger von Indiana Jones ihre Ergebnisse ordnen und sortieren konnten.  Ob der Hersteller viele seiner kostspieligen Hilfsmittel unter die Forscher bringen konnte, ist nicht bekannt, Bewertungen und Rezensionen des 499,99 Euro teuren Tools gab es nämlich keine, mittlerweile wurde die App aus dem Store gelöscht.

6. Macht diese App Klavierstimmer glücklich?

Wer ein Klavier stimmen muss, ist über diese App bestimmt positiv gestimmt.

Klavierstimmer gelten als Menschen mit fantastischem Gehör und sollten Töne perfekt unterscheiden können. Dass es anscheinend aber auch hier manchmal nicht ohne Hilfsmittel geht, zeigt diese App für 699,99 Euro. Der Verituner ist ein Hilfsmittel speziell für Klaviertechniker, das nach Aussage eines Käufers genau das macht, was es soll.

7. App liest Heizungstechnikern alle Wünsche von den Augen ab

Wer als Heizungstechniker unterwegs ist, könnte an dieser App Gefallen finden.

Wenig spektakulär, aber ziemlich teuer ist die App Meter Reader by Mobilis Labs, die dem geplagten Heizungstechniker die Arbeit erleichtern soll. Die Anwendung zeigt an, wo man schon war und wo man noch hin muss und die Ergebnisse werden dann direkt per Mail an die Zentrale geschickt. Die App kostet stolze 799,99 Dollar und ist damit eines der teuersten iOS-Programme, die es gibt.

8. Per Kellner-App endlich mal so richtig Kasse machen

Kellner können per iPhone und App viel schneller kassieren.

Du kennst das bestimmt aus dem Restaurant: Der Kellner kommt an den Tisch und tippt auf seinem iPhone herum. Der Mann chattet nicht etwa mit seiner Freundin, sondern gibt die Bestellung per App an die Küche weiter. Außerdem wird die Order gleich in die Kasse gebucht, die Umsatzsteuer berechnet und später die Rechnung ausgedruckt. Die App roc.Kasse läuft auf dem iPad und stellt die Zentrale dar, die das komplette Restaurant-Rechnungssystem steuert. Der Hersteller verlangt dafür den stolzen Preis von 1099,99 Euro.

9. Dem Ingenieur ist nichts zu schwör

Mit VUECad Pro können Ingenieure ihre Erfindungen kinderleicht präsentieren.

Wer sich beruflich mit dreidimensionalen Konstruktionszeichnungen per Computer herumplagen muss, von Profis auch Computer Aided Design (CAD) genannt, wusste diese App vermutlich zu schätzen. Es ließen sich sehr viele entsprechende Formate verwenden und darstellen, ohne dass man das meist noch viel teurere Originalprogramm mit einem entsprechend leistungsfähigen Notebook mit sich herumschleppen muss. VueCad Pro reiht sich mit ebenfalls 999,99 Euro locker in das Spitzentrio der teuersten iOS-Apps ein, ist aber mittlerweile nicht mehr im Store verfügbar.

10. Endlich: Teure App bietet Rabatte für Millionäre

Rabatte für Millionäre? Die Macher von iVIP Black scheinen von dem Konzept überzeugt.

Rabatte für Millionäre: Sechs Prozent im Cineworld-Kino oder ein paar Pfund Beitragsrabatt in einem Londoner Club – mit diesen Angeboten versuchen die Macher von iVIP Black die zahlungskräftige und auf Luxus abonnierte Kundschaft zu ködern. Ob aber jemand, der vor dem App-Erwerb erstmal beweisen soll, dass er die Million wirklich auf dem Konto hat, sich für ein paar läppische Rabatte interessiert, ist fraglich. Dass die App-Macher dann auch noch einen Kalender anbieten – der sowieso in iOS enthalten ist – macht die Sache nicht besser. Der Preis von 1099,99 Euro auch nicht.

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