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Diese 5 E-Mail-Mythen sind einfach Quatsch

Wir verraten 5 E-Mail-Mythen, die einfach Quatsch sind.
Wir verraten 5 E-Mail-Mythen, die einfach Quatsch sind. (©picture alliance / dpa Themendienst 2016)

Während Mails im privaten Bereich wohl ihren Zenit längst erreicht oder sogar überschritten haben, spielen sie im Geschäftsleben nach wie vor eine tragende Rolle. Doch ist Montag wirklich der beste Tag, um eine E-Mail zu verschicken? Wir klären, welche fünf E-Mail-Mythen einfach Quatsch sind.

1. Der beste Tag für eine Mail ist Montag oder Dienstag

Den perfekten Tag, um eine Mail zu verschicken, gibt es nicht. Untersuchungen haben ergeben: Mails werden am Montag und Freitag gleichermaßen oft beziehungsweise selten geöffnet und beantwortet. Bezieht man das Wochenende mit ein, ergibt sich ein anderes Bild: Da an einem Samstag oder Sonntag generell vergleichsweise wenig Konkurrenz im Postfach herrscht, steigt die Reaktionsrate. Wer am Wochenende nicht arbeitet, kann spezielle Dienste für einen zeitgesteuerten Versand verwenden.

2. Die beste Zeit für den Mail-Versand ist morgens

Das lässt sich nicht ganz pauschal sagen, dieser Mythos ist zumindest nicht vollkommener Blödsinn. Matthew Bellows, Chef einer Mail-Tracking-Firma, betont gegenüber Mashable, die beste Zeit für den Mail-Versand sei zwischen 6 und 7 Uhr morgens – und danach erst wieder nach 20 Uhr abends. Die meisten Mails werden zwischen 9 und 15 Uhr verschickt. In 40 Prozent der Fälle erhalte man eine Antwort, wenn man die zwei genannten Zeiträume für den Mail-Versand nutze.

3. Der Betreff der Mail sollte möglichst informativ sein

Natürlich ist ein aussagekräftiger Betreff hilfreich und sollte nicht unterschätzt werden. Aber eine Auswirkung darauf, ob die Nachricht gelesen wird oder nicht, hat der Betreff nicht. Eine Studie von Yesware brachte aber zutage, dass Begriffe wie "steps", "campaign" und "next" besonders gut funktionierten – die Öffnungsraten waren deutlich höher. Wörter wie "calendar" oder "online" brachten aber nicht den gewünschten Erfolg und wurden vergleichsweise seltener geöffnet. Ob sich das auch auf den deutschen Markt übertragen lässt, ist aber nicht bekannt.

4. Mehrere Empfänger vergrößern die Chancen auf Antwort

Mitunter ist man versucht, gleich mehrere Empfänger für seine Mail anzugeben, um die Chance auf eine Antwort zu erhöhen. Doch auch dies ist letztendlich nicht mehr als ein Mythos. Nach Möglichkeit sollte eine Mitteilung an einen direkten Adressaten und an einen Cc-Empfänger geschickt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es wird gezielt eine einzige Person angesprochen, der Cc-Empfänger erhöht sozusagen den sozialen Druck für eine rasche Antwort, gibt Bellows zu bedenken.

5. Erhältst Du keine Antwort, warte einfach ein paar Tage

Was sich logisch anhören mag, erweist sich in der Praxis als Trugschluss. Die Studie stellt klar: 90 Prozent aller Mails werden direkt innerhalb eines Tages beantwortet. Erhältst Du innerhalb dieses Zeitraums keine Reaktion, solltest Du anschließend direkt eine sogenannte Follow-up-Mail verschicken. Die Chance, doch noch eine Antwort zu erhalten, liege bei 21 Prozent. Ohne die Erinnerungsmail sind die Erfolgsaussichten eher schlecht, nach einigen Tagen noch eine Antwort auf die ursprüngliche Mitteilung zu erhalten.

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