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Diese 5 Gerüchte zum iPhone X stimmten leider nicht

Wir machen den Check: Welche Gerüchte über das iPhone X haben sich als Ente herausgestellt?
Wir machen den Check: Welche Gerüchte über das iPhone X haben sich als Ente herausgestellt? (©YouTube/The Verge 2017)

Viele Gerüchte sollten sich mit der Präsentation des iPhone X bewahrheiten, einige andere wiederum nicht. Welche fünf Gerüchte zum iPhone X voll daneben lagen, klären wir jetzt – vom Fingerabdrucksensor bis hin zum revolutionärem Wireless Charging.

1. Fingerabdrucksensor unter dem Display

 Schöner Gedanke, aber keine Realität: Ein Fingerabdrucksensor, der in das Display integriert ist. fullscreen
Schöner Gedanke, aber keine Realität: Ein Fingerabdrucksensor, der in das Display integriert ist. (©Behance.net/Moe Slah 2017)

Lange Zeit rechneten Beobachter und Experten damit, dass sowohl das iPhone X als auch das Galaxy Note 8 einen Fingerabdrucksensor direkt unter dem Display verbaut haben werden. Der Ausgang ist bekannt: Bis heute hat kein namhafter Hersteller eine entsprechende Technologie in sein Smartphone integriert, wenngleich einige Lösungen am Markt existieren. Doch lange sah es so aus, als könnte Apple tatsächlich einen optischen Fingerabdrucksensor in den Bildschirm integrieren, entsprechende Patente besitzt der Konzern jedenfalls.

Gerüchten zufolge sollen die Kalifornier auch einige Zeit händeringend versucht haben, eine solche Technik im iPhone X zu integrieren, seien dabei aber auf Probleme gestoßen, die sich nicht überwinden ließen. Im Juli wurde die Zeit schließlich knapp, weswegen Apple vermutlich in diesem Zeitraum die Versuche komplett einstellte und sich von diesem Vorhaben endgültig verabschiedete. Zwischenzeitlich hieß es, Touch ID könnte auf die Rückseite des Geräts wandern, sogar eine Integration in den Power-Button schien möglich. Doch ein Analyst hatte schon Monate vor der Vorstellung den richtigen Riecher bewiesen, in dem er behauptete, Apple könnte beim iPhone X gänzlich auf Touch ID verzichten.

2. Display: Curved-OLED-Bildschirm

Schon im vergangenen Jahr, parallel zu den ersten Gerüchten rund um das iPhone X, waren sich Experten einig: Das Jubiläums-Smartphone wird ein randloses Display bekommen. Doch über einen längeren Zeitraum hatte man einen Curved-Bildschirm erwartet, ähnlich dem eines Galaxy S7 Edge. Durch den fast vollständigen Verzicht auf sichtbare Displayränder werde sich das Panel um alle vier Seiten des Smartphones legen, so die Vermutung.

Später hieß es schließlich: Ja, das iPhone X werde zwar ein Curved-Display haben, doch bei Weitem nicht so gekrümmt wie bei den Modellen von Samsung. Das Ende ist auch hier bekannt: Der iPhone-X-Bildschirm ist alles, nur nicht Curved. Immerhin war der Wechsel von LCD auf OLED schon lange, lange vor dem Release korrekt erwartet worden.

3. Zahlreiche andere Designs

 Auch dieses Design sollte nicht in die reale Welt überführt werden. fullscreen
Auch dieses Design sollte nicht in die reale Welt überführt werden. (©Twitter/KK Sneak Leaks 2017)

Zwar wurde das Design in den Grundzügen von Anfang an korrekt erwartet, insbesondere, was die rahmenlose Optik angeht. Doch einige Zeichnungen, Mockups oder Render-Bilder sollten sich als falsch herausstellen – wobei einige Modelle durchaus als Prototyp zum Einsatz gekommen sein dürften. Zumindest die Ausbuchtung, die Apple im oberen Bildschirmbereich für Kamera und Sensoren verbaut hat, stand lange Zeit nicht im Fokus der Gerüchteküche, sondern tauchte erst vor einigen Monaten auf. Zwischenzeitlich rechnete man eher mit einem Design, das eher dem LG G6 entsprochen hätte. Doch zumindest seit etlichen Wochen war der Look des neuen Top-Modells ausgemachte Sache.

4. Revolutionäres Wireless Charging

 So hätte revolutionäres Wireless Charging aussehen können. fullscreen
So hätte revolutionäres Wireless Charging aussehen können. (©YouTube/ConceptsiPhone 2017)

Dass das iPhone X Wireless Charging unterstützen wird, schien ebenfalls lange Zeit als gesetzt. Nur die genaue Technik an sich, die war unklar. Beobachter hofften darauf, dass Apple das kabellose Aufladen revolutionieren werde. Anstelle einer üblichen Ladeschale sollte sich das iPhone X in einer Entfernung von mehreren Metern mit Energie versorgen lassen – bis zu 4,5 Meter entfernt von der eigentlichen Steckdose, hieß es. Recht bald wurde aber klar, dass auch das iPhone X nur herkömmliches Wireless Charging bieten werde. Spätestens seit dem Beitritt Apples in das Qi-Konsortium war klar, wohin die Reise führen werde.

Ein bisschen innovativ zeigte sich der Hersteller aus Cupertino immerhin bei seiner eigenen Ladeschale namens AirPower, die gleich mehrere Geräte kabellos mit Strom versorgen kann – vom iPhone X über AirPods bis hin zur Apple Watch. Kleiner Wermutstropfen: AirPower kommt erst 2018 in den Handel. Der nächste Wermutstropfen: Einen Preis für das Produkt nannte Apple noch nicht – also besser schon Mal vorsorglich das Sparschwein füllen.

5. Das Top-Modell wird iPhone 8 heißen

 Auch dieser YouTube rechnete damit, dass das Top-Modell iPhone 8 heißen wird. fullscreen
Auch dieser YouTube rechnete damit, dass das Top-Modell iPhone 8 heißen wird. (©YouTube/Unbox Therapy 2017)

Üblich wären in diesem Jahr ja eigentlich ein iPhone 7s und ein iPhone 7s gewesen. Doch da das iPhone in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert, musste das Premium-Smartphone mit randlosem OLED-Panel sich schon allein vom Namen her abgrenzen – weswegen sich die meisten Experten und Medien auf iPhone 8 als Bezeichnung für dieses besondere Modell einschossen. Zwar standen auch zahlreiche andere Namen im Raum, etwa iPhone Edition oder eben iPhone X, doch ehrlicherweise hatten iPhone X nur wenige auf dem Schirm. Zumindest bis kurz vor der Keynote, als die finale Bezeichnung schließlich publik wurde. Zum ersten Mal tauchte die Bezeichnung iPhone X schon Anfang 2017 im Netz auf – und wurde damals bereits für plausibel gehalten.

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