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Diese 6 kostenlosen Tools helfen bei Problemen mit dem PC

Bei Problemen mit dem PC können kostenlose Tools helfen.
Bei Problemen mit dem PC können kostenlose Tools helfen. (©Microsoft GmbH 2016)

Wer Probleme mit seinem PC hat, sucht oftmals die Nadel im Heuhaufen. Dabei gibt es zahlreiche nützliche Tools, die Dir bei der Fehlersuche behilflich sein können. Wir stellen 6 davon vor.

Die meisten PC-Nutzer hatten wohl irgendwann schon mal ein Problem mit ihrem Rechner – oder zumindest das Gefühl, dass etwas nicht so läuft, wie es laufen sollte. Oft gestaltet sich in so einem Fall schon die Fehlersuche schwierig, da nicht ganz klar ist, was dem Computer eigentlich fehlt. Abhilfe können hier 6 Software-Tools schaffen, die entweder fest in Windows integriert sind oder zum kostenlosen Download bereitstehen.

1. Der Task-Manager

Ein ziemlich mächtiges Tool, um die aktuelle Leistung des Computers zu überwachen, ist der Task-Manager, der wie gewohnt mit der Tastenkombination "Strg + Alt + Entf" aufgerufen wird. Im Reiter Leistung kannst Du Dir dort anschauen, an welcher Stelle der Rechner gerade stark beansprucht wird. Besonders wenn der Rechner sehr langsam ist, lässt sich hier relativ leicht erkennen, ob das am Prozessor, dem Arbeitsspeicher oder an der Netzwerkverbindung liegt. Unter Prozesse bekommst Du außerdem angezeigt, welches Programm gerade wie viel Ressourcen verbraucht. Manchmal reicht es vielleicht schon aus, hier den Übeltäter ausfindig zu machen.

 Der Taskmanager liefert eine ganze Menge an Leistungsdaten. fullscreen
Der Taskmanager liefert eine ganze Menge an Leistungsdaten. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

2. Die Leistungsüberwachung

Für den Fall, dass der Task-Manager nicht ausreicht, bietet Windows das Tool Leistungsüberwachung an. Das lässt sich über das Suchfeld finden und starten. In den Grundeinstellungen erfasst das Programm die Prozessorzeit und stellt diese in einem Graph dar. Über das grüne Plus-Symbol oben im Fenster lassen sich jedoch weitere Prozesse hinzufügen, die ebenfalls überwacht werden sollen.

 Mit der Leistungsüberwachung lassen sich beinahe alle Systemprozesse checken. fullscreen
Mit der Leistungsüberwachung lassen sich beinahe alle Systemprozesse checken. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

3. Der Zuverlässigkeitsverlauf

Ein weiteres Windows-eigenes Tool ist der Zuverlässigkeitsverlauf, der sich in der "Systemsteuerung" unter "Sicherheit und Wartung > Wartung > Zuverlässigkeitsverlauf anzeigen" einsehen lässt. Hier erfasst Windows fast alle Probleme, die eventuell von Programmen verursacht werden, in einer nach Datum geordneten Tabelle. Wer nachvollziehen möchte, ob ein bestimmtes Programm regelmäßig Probleme macht, kann das hier überprüfen.

 Im Zuverlässigkeitsverlauf kannst Du Fehler und Probleme nachvollziehen. fullscreen
Im Zuverlässigkeitsverlauf kannst Du Fehler und Probleme nachvollziehen. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2016)

4. CPU-Z

Viele PC-Nutzer wissen gar nicht, welche Hardware sich überhaupt in ihrem Computer befindet. Dabei kann gerade das für die Fehlerlösung eine nicht zu unterschätzende Information sein. Doch das ist keine Schande, denn schließlich gibt es Möglichkeiten, um die Wissenslücke zu schließen. Zum Beispiel das kostenlose Mini-Programm CPU-Z, das Du Dir kostenlos aus dem Netz herunterladen kannst.

 CPU-Z zeigt Dir an, was im PC wirklich drin steckt. fullscreen
CPU-Z zeigt Dir an, was im PC wirklich drin steckt. (©Screenshot CPU-Z/ TURN ON 2016)

5. CrystalDiskMark

Wenn die Festplatte nicht mehr so will, wie sie eigentlich sollte, kann das Tool CrystalDiskMark für Aufklärung sorgen. Das kostenlose Programm misst die Geschwindigkeit von Festplatten oder SSDs und deckt so auf, ob es Abweichungen von der Norm gibt. Herunterladen lässt sich das Tool unter anderem auf dieser Website.

 Mit CrystalDiskMark lässt sich die Geschwindigkeit der Festplatte messen. fullscreen
Mit CrystalDiskMark lässt sich die Geschwindigkeit der Festplatte messen. (©Screenshot CrystalDiskMark/ TURN ON 2016)

6. CrystalDiskInfo

CrystalDiskInfo geht noch ein paar Schritte weiter als CrystalDiskMark und liefert eine ganze Reihe von Informationen zu allen Festplatten, die mit dem PC verbunden sind. Auslesen lassen sich Seriennummer, Speicher- und Puffer-Größen, Drehzahl, Temperatur, Firmware-Version, Schreib- und Lesefehlerrate sowie die Zahl der Betriebsstunden der jeweiligen Festplatte oder SSD. Zur Fehleranalyse ist das Tool damit wirklich hervorragend geeignet. Auch CrystalDiskInfo kann kostenlos aus dem Netz heruntergeladen werden.

 CrystalDiskInfo liefert alle wichtigen Informationen zu den verbauten Festplatten. fullscreen
CrystalDiskInfo liefert alle wichtigen Informationen zu den verbauten Festplatten. (©Screenshot CrystalDiskInfo/ TURN ON 2016)
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