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Diese 7 iOS-Apps sind besser als die von Apple

Es gibt eine Menge iOS-Apps, die besser sind als die von Apple.
Es gibt eine Menge iOS-Apps, die besser sind als die von Apple. (©YouTube/technofou 2015)

Wer sich ein neues iPhone kauft, hat zahlreiche iOS-Apps von Apple bereits vorinstalliert. Oft gibt es aber deutlich bessere Alternativen von Drittanbietern im App Store. Wir verraten Dir, welche Apple-Apps Du auf dem iPhone getrost austauschen kannst.

Eines von Apples wichtigsten Credos ist es, Hardware und Software aus einer Hand anzubieten. Dieses Konzept klappt in der Regel gut und hat mit dem iPhone auch das erfolgreichste Produkt des Unternehmens überhaupt hervorgebracht. Doch während Apple als Hardware-Hersteller fast immer Spitzenware abliefert, haben im Software-Bereich auch häufig andere Entwickler die Hosen an. Zum Glück gibt es für die meisten iOS-Apps sehr gute Alternativen von anderen Entwicklern, die mehr können als die Apple-Standard-Programme.

1. Google Maps statt Apple Maps

Apple Maps hat sich im Laufe der Jahre deutlich verbessert. War die App zu Anfang noch ein echtes Frusterlebnis, so funktioniert sie mittlerweile wirklich ordentlich. Mit dem Funktionsumfang und der einfachen Bedienung von Google Maps kann sie trotzdem noch nicht mithalten. So bietet Google im Gegensatz zu Apple umfangreiche Nahverkehrsinformationen, Restaurant-Infos und kann auch Verkehrsprognosen relativ gut vorhersagen. Hinzu kommt, dass die App wirklich kinderleicht zu bedienen ist.

 Google Maps ist die wohl beste Karten-App für iOS. fullscreen
Google Maps ist die wohl beste Karten-App für iOS. (©App Store/ Google 2015)

2. Skype statt FaceTime

Eines der größten Probleme vieler Apple-Apps ist die Tatsache, dass diese nur auf Apple-Geräten funktionieren. Da viele Freunde jedoch Smartphones mit Android und PCs mit Windows besitzen, stößt man als User manchmal an seine Grenzen. Das gilt besonders bei der Kommunikation. So ist FaceTime zwar ein sehr gutes Programm für Video-Chats, aber eben eines, das nur mit anderen Apple-Geräten funktioniert. Wer mehr Freiheit möchte, kann deshalb auf Skype umsteigen. Das funktioniert genau so gut, nur eben mit mehr Geräten.

 Skype erlaubt das Chatten auf allen Geräten. fullscreen
Skype erlaubt das Chatten auf allen Geräten. (©App Store/ Microsoft 2015)

3. Chrome statt Safari

Der Safari-Browser hat ein ähnliches Problem wie FaceTime. Er ist zwar gut, beschränkt sich jedoch auf Apple-Geräte. Wer parallel zu seinem iPhone einen PC besitzt, ist deshalb besser beraten, Chrome als Standard-Browser zu benutzen. Der ermöglicht es, ein Nutzerprofil anzulegen, dass auf iPhone, PC, Mac und so ziemlich jedem anderen Smartphone verfügbar ist. Wer sich mit dem Profil im Browser anmeldet, bekommt alle Browserdaten automatisch zwischen den Geräten synchronisiert.

 Mit dem Chrome-Browser lassen sich Daten zwischen iPhone und PC synchronisieren. fullscreen
Mit dem Chrome-Browser lassen sich Daten zwischen iPhone und PC synchronisieren. (©App Store/ Google 2015)

4. Spotify statt Apple Music

Mit Apple Music bietet Apple seit Sommer 2015 seine eigene Version eines Musikstreaming-Dienstes an. Der Service unterscheidet sich dabei inhaltlich kaum von Konkurrenz-Anbietern und leidet zudem immer wieder unter Bedienschwächen und Bugs. Die wohl bekannteste Alternative zu Apple Music ist Spotify. Der Streaming-Dienst hat ein ähnlich großes Angebot, gilt jedoch als nutzerfreundlicher und übersichtlicher und bietet zudem die Möglichkeit zur dauerhaften kostenlosen Nutzung – dann allerdings mit Werbeunterbrechungen.

 Spotify ist der bekannteste Musikstreaming-Dienst. fullscreen
Spotify ist der bekannteste Musikstreaming-Dienst. (©App Store/ Spotify 2015)

5. Outlook statt Mail

Apples Mail-App ist nicht wirklich die Beliebteste ihrer Art. Konkurrenten wie Gmail bieten mittlerweile einen wesentlich größeren Funktionsumfang, mehr Übersicht und funktionieren geräteübergreifend auch auf PC, Mac und unter Android. Ein weiteres Beispiel für eine wirklich vielseitige Mail-App, die zudem noch etwas mehr Übersicht bietet als Gmail, ist Outlook von Microsoft. Auch hier lassen sich alle Arten von Mailadressen bündeln und in einer eigenen Ordnerstruktur verwalten.

 Outlook dient als zentrales Mail-Programm auf dem iPhone. fullscreen
Outlook dient als zentrales Mail-Programm auf dem iPhone. (©App Store/ Microsoft 2015)

6. Google Photos statt Fotos

Mit Google Photos hat Google 2015 die wohl beste Foto-App überhaupt gelauncht. Die Anwendung bietet jedem Nutzer unbegrenzten Speicherplatz in der Cloud, um all seine mit dem iPhone aufgenommenen Bilder zu speichern – und das vollkommen kostenlos. Zudem lassen sich die Bilder in der App umfassend sortieren. So werden diese nach Datum, Ort und den Personen geordnet, die darauf zu sehen sind. Per Suche nach einzelnen Orten oder Personen werden die entsprechenden Bilder dann automatisch angezeigt. Doch Google Photos erlaubt auch das Anlegen und ständige Erweitern von Fotoalben – auch gemeinsam mit Freunden. Wer beispielsweise mit einem Freund im Urlaub war, kann gemeinsam mit diesem ein Album anlegen und alle geknipsten Bilder dort ablegen. Beide haben dann jederzeit Zugriff und können neue Bilder ablegen.

 Unbegrenzt Speicher bietet Google Fotos. fullscreen
Unbegrenzt Speicher bietet Google Fotos. (©App Store/ Google 2015)

7. WhatsApp statt iMessage

Auch iMessage von Apple ist ein Beispiel für eine App, die gut funktioniert – aber nur in Apples eigenem Ökosystem. Für die Kommunikation mit anderen Smartphone-Nutzern ist diese jedoch ungeeignet, da iMessage nur für iPhones verfügbar ist. Kein Wunder, dass die meisten Nutzer lieber auf den plattformübergreifenden Messenger WhatsApp setzen. Dieser funktioniert mit Android, iOS und Windows Phone gleichermaßen und ist zudem unglaublich vielseitig.

 WhatsApp ist eine der beliebtesten Apps für iOS und andere Systeme. fullscreen
WhatsApp ist eine der beliebtesten Apps für iOS und andere Systeme. (©App Store/ WhatsApp 2015)

Was wird aus den Apple-Apps?

Leider ist es bislang nicht möglich, die vorinstallierten Apple-Apps auf dem iPhone zu deinstallieren, um somit mehr Platz für die Alternativen zu schaffen. Allerdings könnte sich das bald ändern, denn Apple arbeitet nach Angaben von Tim Cook derzeit daran, das Deinstallieren von Bloatware zuzulassen. Wann es so weit sein wird, ist allerdings bislang nicht klar. Bis dahin bleibt einem nur die Möglichkeit, System-Apps unter iOS mit einem Trick zu verstecken.

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